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.Zudem wurde das Verlangen, sich in einem weiblichen Körper zu vergraben, mit der herannahenden Nacht zusehends drängender.Seit er erwachsen war, verstrich kein Tag, an dem er es nicht getan hatte – bis zu dieser Woche.»Ich muss meine nasse Hose ausziehen.«»Tut mir leid«, sagte sie zerknirscht.»Der Kutscher bot an, dabei zu helfen, aber ich lehnte ab, weil ich nicht sicher war, ähm, was er zu sehen bekäme.Ich dachte, dass es dir nicht recht wäre, sollte er deine, ähm, ungewöhnliche Anatomie entdecken.« Diese Bemerkung schien sie so verlegen zu machen, dass sie hastig fortfuhr: »Kannst du sie allein ausziehen?«»Si.Lass mich erst zu einem der Betten gehen.« Die Zähne zusammengebissen, erhob er sich von dem Stuhl.Sie legte abermals ihren Arm um ihn und führte ihn zu einem der schmalen Betten in der Hütte.Als sie sich wieder zurückziehen wollte, streiften ihre Finger versehentlich die Wölbung vorn in seiner Hose.Lavaströme schossen durch seine Adern, und unwillkürlich packte er ihr Handgelenk.Für einen Moment waren sie beide wie erstarrt.Das Knistern des Feuers und das Trommeln der Regentropfen waren die einzigen Geräusche.Juliette errötete und sah überall hin, nur nicht zu ihm.»Bist du gar nicht versucht?«, fragte er sie leise.»Es würde helfen, die Zeit zu vertreiben.«Auf ihr Kopfschütteln hin ließ er sie los.Also sank er auf die Kissen, die sie ihm gerichtet hatte, und blickte nachdenklich zu ihr auf.»Willst du eine Bezahlung?«»Non! Warum fragst du so etwas?«, erwiderte sie beleidigt.Zugleich spürte er, dass sie ihm etwas verheimlichte.»Weil ich Sex brauche.Mit dir.Und ich bin bereit, alles zu tun, um ihn zu bekommen.«»Du sagtest, dass du mir keine Gewalt antun würdest.«»Was ich auch nicht tun werde.Sehe ich aus, als wäre ich dazu in der Lage?«»Ja!«, platzte es ungläubig aus ihr heraus, wobei sie zu der großen Wölbung seiner Hose wies.Er zog sich die Decke über die Schultern, denn plötzlich war ihm trotz des wärmenden Feuers kalt.»Mein Schwanz scheint der einzige Teil von mir zu sein, der noch nichts von meinem gegenwärtig desolaten Zustand mitbekommen hat.«»Ich will nichts mehr davon hören!«, schalt sie ihn.»Wie ich dir schon in der Kutsche sagte, habe ich noch mit keinem Mann das Bett geteilt.Und das bedeutet, dass ich es auch nicht mit dir tun werde.«Er lachte verbittert.»Du lügst.Ich mag mich bloß an das wenigste von unserer gemeinsamen Zeit erinnern, aber ich weiß, dass wir …«»Wage es nicht, das nochmals zu sagen! Und selbst wenn ich getan hätte, was du unterstellst, wäre ich deshalb nicht verpflichtet, es ein zweites Mal zu tun.«Erschöpft bedeckte er seine Augen mit dem Unterarm.»Du hast recht.Vergib mir! Die Umstände lassen mich meine Manieren vergessen.«Nun kam sie näher und setzte sich auf das Bett neben seinem.»Falls du eine Frau in deinem Hotel hattest, wäre es durchaus möglich, dass es sich um eine andere als mich handelte.«Er blinzelte unter seinem Arm hindurch zu ihr.»Dort war keine andere.«»Ich sah dich mit einer Frau im Park unter der Brücke«, konterte sie trotzig.»Beim Liebesakt.«Verwundert nahm er seinen Arm herunter.»Wann?«»Donnerstagabend.Nachdem du bemerktest, dass ich dich gesehen hatte, bist du mir gefolgt.«»Zu dem grauen Haus mit der roten Tür.«»Ich dachte, du entsinnst dich nicht.«»Nur an unzusammenhängende Bildfetzen«, erwiderte er wahrheitsgemäß.»Deine Partnerin an jenem Abend war die, die ich schon erwähnte.Die, von der du sagtest, sie sei eine Nereide.«»Könnte sein.« Er tat dieses seiner Meinung nach unbedeutende Detail achselzuckend ab.»Meine Brüder und ich haben uns schon mit Nymphen gepaart.«»Solange wir bei diesem Thema sind, würdest du mir bitte erklären, wie es kommt, dass du Umgang mit Sagenwesen pflegst?«»Und das von einer Frau, die Erinnerungen beeinflusst und sich auf Kommando in einen Stein verwandeln kann?« Zwar hätte er keine Bedenken, ihr die Familiengeheimnisse zu enthüllen, aber hier und jetzt waren andere Dinge wichtiger.»Touché.«Seine Stimme wurde ernst.»Ich brauche den Akt mit dir, Juliette.Wenn ich mich nicht paare, bin ich spätestens übermorgen tot.«Sie stand auf und stellte sich ans Feuer, um sich die Hände zu wärmen.»Vielleicht findest du morgen im Dorf eine Frau, die dir gern zu Diensten ist.«»Eine andere kommt nicht in Betracht.«»Ach, bitte!«, sagte sie und blickte verärgert zu ihm.»Ich habe schon bessere Ausreden von Herren gehört, die mich ins Bett locken wollten.Solchen Unsinn glaube ich nicht.«Er sank seufzend tiefer in die Kissen.»Ich bin jämmerlich, nicht wahr? Es erscheint dir womöglich unvorstellbar, aber im Allgemeinen habe ich es nicht nötig, eine Frau um Sex anzubetteln.«Zunächst blieb es still, dann erschütterte sie die Ruhe mit einem ruhigen Geständnis.»Es erscheint mir nicht unvorstellbar.«Er sah zu ihr, doch sie wich seinem Blick aus.»Ich finde es nicht schwer vorstellbar, dass Damen dich begehren«, wiederholte sie.»Doch ich kann dir nicht zu Willen sein.Es wäre … nicht klug – für keinen von uns.«»Warum?«»Der klassische Grund wäre unter anderem, dass es für einen Mann einfach ist, solche Dinge leichtsinnig zu handhaben, wohingegen die Unberührtheit einer Frau über ihre Zukunft in der Welt entscheidet.Sie bestimmt, ob sie eine Magd, ein Ehefrau oder eine Hure wird.«Ein zartes Hymen war alles, was ihr im Wege stand, sein Leben zu retten? »Dann heirate ich dich! Ich wollte es doch so oder so.«»Sei nicht grausam!« Offensichtlich glaubte sie ihm nicht.»Beabsichtigst du, bis ans Ende deiner Tage enthaltsam zu sein?«»Ich weiß es nicht.Aber ich hoffe nicht.« Sie rang die Hände, als sie sich zu ihm umwandte.»Du musst verstehen, dass ich nicht leichtsinnig etwas aufgeben kann, das ich neunzehn Jahre lang sorgsam gehütet habe, bloß um deiner Laune zu gehorchen.«»Laune? Dies ist keine Laune!«, entgegnete er wütend.»Für meine Art ist die Paarung lebensnotwendig.«»Für deine Art?«, schnaubte sie gereizt.»Eine Art mit körperlichen Bedürfnissen, die regelmäßig gestillt werden müssen, genau wie der menschliche Körper Nahrung braucht, um zu überleben.«Ihre Augen weiteten sich.»Aber du bist menschlich! Was sonst solltest du sein?«»Wir sind beide ein wenig anders als andere, meinst du nicht?«, fragte er leise.Doch sie wollte es nicht dabei belassen.»An jenem Abend in deinem Hotel«, begann sie, blickte zu seinem Schritt und gleich wieder weg, »sah ich deinen Körper.Ich sah, wie du geformt bist.«»Die zwei Schwänze?«Seine Unverblümtheit störte sie sichtlich, aber sie nickte.»Und du möchtest eine Erklärung.« Er überlegte, wie viel er ihr sagen sollte.Zu viel könnte sie in die Flucht treiben, und in seiner Verfassung konnte er sie nicht aufhalten.»Meine Brüder und ich … verändern uns manchmal – auf die Weise, wie du es gesehen hast.«Sie schwieg.»Bist du jetzt so verändert?«, fragte sie schließlich flüsternd.Ihm entging nicht, dass sie interessiert war, auch wenn sie es nicht wollte.Kurzentschlossen griff er mit einer Hand an seine Hose und öffnete den obersten Knopf.»Komm her, und sieh nach!«13Fasziniert beobachtete Juliette, wie Lyon begann, langsam seine Hose aufzuknöpfen.Ein zweiter Knopf sprang auf, und er spielte bereits mit dem dritten.»Ist es nur dein Hymen, das dich abhält?«»Hmm?« Ihre Augen fixierten buchstäblich die entblößte Haut in seinem halb offenen Hosenschlitz.War es nur ein Schatten, oder könnte es sein Schamhaar sein?»Juliette?«Verlegen blickte sie in sein Gesicht auf [ Pobierz całość w formacie PDF ]