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.Sie waren ungezwungen und vertraut im Umgang mit ihr, wie Brüder.Vielleicht lag die Ursache für ihr Unbehagen ja einfach nur an ihrer bevorstehenden Mutterschaft, befand sie, als sie ihrem Ehemann und dessen Gast gegenüber am anderen Ende des Tisches Platz nahm.»Sagen Sie mir, Dominic, warum haben wir Sie nicht schon früher kennengelernt?«, fragte Nicholas, als sie alle saßen, und Emma vermutete, dass dies der Beginn einer langwierigen Befragung sein würde.»Oder wenigstens von Ihnen gehört?«, fügte Lyon hinzu.»Ich habe keine Ahnung«, lautete die unbefangene Antwort.Dominic spielte mit seinem Essen herum, und Emma fragte sich plötzlich, ob die Speisen vielleicht ungewohnt für ihn waren.Sie bedeutete den Dienern, ihm etwas von den anderen Platten und Tellern anzubieten.»Ihr müsst verstehen, dass unsere Arbeit heikel und notwendigerweise im Verborgenen zu erledigen ist«, beeilte Carlo sich zu erklären.»Als uns die Kämpfe heute in die Nähe des Tores geführt haben, wurden wir vorübergehend von unserem Regiment getrennt.Da ich ohnehin geplant hatte, heute zu Emma zu kommen, erschien es mir das Sicherste, Dom mitzubringen.«»Nur für heute Nacht«, bemerkte Dominic.»Morgen gehe ich.«»Kommt euch beiden Ärger hinterher?«, fragte Raine.»Ich blieb zunächst etwas zurück, um sicherzustellen, dass wir nicht verfolgt werden«, versicherte Dominic ihm.Als ihm die Suppenterrine dargeboten wurde, nahm er sie dem verdutzten Bediensteten aus den Händen und starrte dann auf ihren Inhalt, als wüsste er nicht recht, was er als Nächstes tun sollte.»Cristoforo, bitte schöpfe doch etwas Suppe in den Teller für den Signore«, bat Emma den Diener in einem Versuch, den Fauxpas ihres Gastes auszugleichen.Zum Glück erwies sich der Diener als geistesgegenwärtig.Mit einer kurzen improvisierten Verbeugung gegenüber Dominic als Dank dafür, dass er die Terrine so lange hielt, griff er sich einfach die Schöpfkelle und füllte den Teller mit Suppe, bevor er die Terrine wieder an sich nahm und seinen Gang um den Tisch fortsetzte.»Ihr Duft«, bemerkte Raine, der über den schärfsten Geruchssinn von allen in der Familie verfügte.»Er ist nicht vorhanden.«Dominic zuckte unbekümmert mit den Schultern.»In jungen Jahren ausgelöscht, damit ich meine geheimeren Pflichten erfüllen kann.«»Die da wären?«, wollte Lyon wissen.Dominic hob überheblich eine Augenbraue.»Geheim.«Lyon beugte sich mit finsterem Blick vor.»Ich frage nicht aus reiner Neugier, sondern weil wir hier unsere eigenen Geheimnisse zu wahren und unsere Familien zu schützen haben …«»Hört auf damit!«, rief Carlo aus und hob seine Hand, als wollte er damit diese Unterhaltung zum Verstummen bringen.»Es sollte genügen, wenn ich euch sage, dass ich Dominic seit einiger Zeit kenne.Er ist das, was er zu sein behauptet, und er stellt keine Gefahr für uns dar.«Nicholas sprang ein, um die Stimmung zu entschärfen, indem er sein Weinglas hob.»Also gut.Erzähl uns doch, Carlo: Was gibt es Neues vom Krieg?«»Die Friedensgespräche wurden abgebrochen«, griff Carlo das neue Thema eifrig auf.»Zwei der Unterhändler auf unserer Seite wurden vom Feind schwer verstümmelt, und die anderen sind den Verhandlungen daraufhin ferngeblieben, aus Angst davor, ähnlichen Angriffen zum Opfer zu fallen.«»Weiß man denn, wer dafür verantwortlich ist?«, fragte Jordan.»Ich kenne keine Einzelheiten.Aber der Krieg tobt weiter, und ich höre nichts davon, dass man dem Frieden näher käme.Unsere Festung im Osten ist letzte Woche gefallen.Und für einige ist nicht einmal mehr der Tempel des Bacchus heilig.Er wurde vor einem Monat angegriffen.«»Von wem?«, fragten die drei Brüder Satyr fast gleichzeitig.»Dämonen höchstwahrscheinlich«, antwortete Carlo, was ihm einen scharfen Blick von Dominic einbrachte.Daraufhin legte Carlo seinem Freund die Hand auf den Arm und beugte sich näher zu ihm, um ihm halblaut zu erklären: »Dieser Begriff ist hier in dieser Welt nicht mit dem Tabu behaftet wie in der Anderwelt.Hier kannst du frei sprechen.«Emma starrte auf die Hand ihres Ehemannes und wunderte sich aufs Neue darüber, wie unbefangen er mit diesem Mann umging [ Pobierz całość w formacie PDF ]