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.Und für dich auch.Wieder musste sie an Corantha denken, und dunkle Erinnerungen stiegen in ihr auf.Sie verdrängte sie.Sie würde nicht zu einer Sklavin der Vergangenheit werden, so wie die Menschen, die dort an der Wand hockten.»Kommt schon«, sagte sie.»Wir sollten Melia lieber nicht warten lassen.«Sie hatten gerade zu dem Barden und der Lady aufgeschlossen, als Aryn das Wort ergriff – in Liriths Geist.Schwester, wir werden verfolgt.Lirith webte einen schnellen Faden zur Weltenkraft.Ja, da war er – wie ein Schatten, der ihnen folgte.Aryns Stimme ertönte erneut.Glaubst du, das ist der Mann, der dich töten wollte?Lirith tastete nach der Weltenkraft.Die Anwesenheit des Mannes im schwarzen Gewand hatte sie mit dem Gefühl drohender Gefahr erfüllt, aber dieser Schatten glich dem, auf den sie gelegentlich auf ihrer Reise in den Süden nach Tarras einen Blick erhascht hatte.Er erfüllte sie nicht mit Furcht, sondern eher mit Neugier.Sie dachte einen Augenblick lang darüber nach.Dann strich sie über Durges Hand und benutzte die Berührung, um ihren Lebensfaden in die Nähe von seinem zu bringen.Durge.Sie fühlte Überraschung und Entsetzen.Aber natürlich, als sie ihn das letzte Mal auf diese Weise berührt hatte, hatte sie ihm seine Erinnerungen gestohlen.Aber sie wollte ihm nur eine Botschaft zukommen lassen, und das ohne Worte, deren Austausch man sehen oder sie hören konnte.Sie ergriff seine Hand fester.Bitte, Durge.Nehmt die Hand nicht weg.Wir werden verfolgt.Links hinter uns.In dem Schatten hinter dem Stapel Tonkrüge.Seht Ihr ihn?Lirith formte mit der Weltenkraft das Bild für ihn, dann fühlte sie sein Verstehen.Sie ließ den Faden los und hörte neben sich ein Seufzen.Doch als sie Durge anblickte, war seine Miene bereits voller Entschlossenheit.Heute hatte er das große Breitschwert umgeschnallt, und seine Finger zuckten, als wären sie begierig, es zu ziehen.Melia und Falken waren voraus in eine andere Straße eingebogen.Lirith, Aryn und Durge folgten ihnen.Sobald sie um die Ecke gebogen waren, handelte der Embarraner.Er zog die riesige Klinge und drückte sich flach an die Wand.Hilf mir, Schwester, sagte Aryn.Lirith begriff sofort, was die junge Frau vorhatte.Aryn verfügte über die nötige Macht, aber ihr fehlte die Erfahrung.Lirith griff mit unsichtbaren Händen zu und führte die der jungen Frau.Gemeinsam webten sie das Netz der Weltenkraft zu einem schimmernden Vorhang, der sich vor ihnen erstreckte.Es nahm nur einen Herzschlag in Anspruch.Jeder, der in ihre Richtung sah, würde nur die nackte Mauer sehen.Sie warteten.Dann kam eine in Schwarz gekleidete Gestalt in Sicht, die sich verstohlen bewegte.Als die Gestalt auf ihrer Höhe war, trat Durge aus dem Illusionszauber.Ihr Schatten wollte flüchten, aber der Ritter war zu schnell.Sein Breitschwert blitzte auf, seine Spitze stoppte einen Zentimeter vor dem Herzen des Verfolgers.Er erstarrte.Aryn und Lirith traten vor, während sich der Rest der Illusion auflöste.»Zeigt Euch«, knurrte Durge.Die Gestalt zögerte, dann hoben sich zwei braune Hände und schlugen die Kapuze des Umhangs zurück.Lirith blickte in Augen von der Farbe alter Kupfermünzen, und ihr Herz übersprang einen Schlag.»Ich grüße Euch, Beshala«, sagte der Mann mit seiner tiefen, melodischen Stimme; auf seinem männlich attraktiven Gesicht lag ein nachdenklicher Ausdruck.Aryn keuchte auf, Durge grunzte.»Ich erkenne Euch wieder«, sagte er und senkte das Breitschwert.»Ihr seid doch dieser Mournisch, der uns auf Ar-Tolor in dem Wagen seiner Großmutter mitgenommen hat.«Sareth wollte antworten, aber bevor er konnte, kamen Melia und Falken heran.»Da seid ihr ja«, sagte Melia.»Wir haben keine Zeit zu vertrödeln, wenn wir …« Der Blick ihrer bernsteinfarbenen Augen fiel auf Sareth.»Oh, wie ich sehe, seid ihr abgelenkt.«Falken musterte Sareth.»Also, wer ist euer Freund?«Lirith wollte antworten, aber ihr Herz schien so heftig zu schlagen, dass sie keinen Ton herausbekam.Ihr brach der Schweiß aus.»Sareth!«, rief da eine Frauenstimme.Alle drehten die Köpfe, auf der Suche nach dem Ursprung der Stimme.»Sareth!«Diesmal kam der Ruf aus der Nähe.Sareth drehte sich um, dann riss er die Augen auf und warf den Umhang über die Schultern.»Vani!«, rief er.Endlich sah Lirith sie – eine in ein gelbes Tuch eingehüllte Frau, deren Haut dieselbe Farbe wie Sareths aufwies und die sich mit einer schnellen, sinnlichen Anmut bewegte.Der Schweiß auf Liriths Haut wurde kalt und klamm.Die Frau war eine Schönheit.Zu Liriths Bestürzung warf sich die Frau Sareth in die Arme, und der Mournisch umarmte sie stürmisch und mit leuchtenden Augen.»Vani«, murmelte er, und seiner Stimme war deutlich seine Liebe zu ihr anzuhören.»Wie kann das sein? Wie kommst du her?«Lirith fragte sich das Gleiche.Sareth war ihnen seit Ar-Tolor gefolgt.Ihr gefolgt, wie sie gern geglaubt hätte [ Pobierz całość w formacie PDF ]