[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Noch einmal nahm er ihre Hände in die Seinen.Dann sagte er aufrichtig: „Hör‘ endlich auf dir selbst im Wege zu stehen, Cil.Jonathan ist nicht nur ein netter Kerl, sondern auch der ruhende Pol, nach dem du dich immer gesehnt hast.Nimm dir und ihm nicht die Chance, glücklich zu werden.“Als Cecilia ihn kurz darauf verließ, saß Trevor noch einen Moment da.Ihm kam der Gedanke, dass Liebe wohl das irrationalste der menschlichen Gefühle sei und eigentlich niemand ein Recht hatte, darüber zu urteilen.Gegen zwanzig Uhr betrat Elsie, mit einem Tablett beladen, Cecilias Appartment.Als sie ihr abweisendes Gesicht sah, sagte sie schnell: „Trevor meint, Sie hätten bestimmt noch nix zu Abend gegessen, Miss Cecillja und deswegen hat er Sie zwei schöne Brötchen mit Bacon gemacht.“Mit diesen Worten stellte sie den Teller und eine Dose Fosters auf den Tisch und blieb dann unschlüssig stehen.Southamptons Gerüchteküche brummte und Elsie brannte darauf zu erfahren, was stimmte und was nicht.Den Schuss ins Blaue wagend sagte sie: „Es tut mir echt Leid, dass Sie wegen den Logbuch ihre Stelle verloren haben, obwohl ich nicht genau versteh‘, wie man wegen ein olles Buch gekündigt werden kann.“Cecilia, die gerade halbherzig in eines der Brötchen hatte beißen wollen, sah Elsie in völliger Verblüffung an.Schließlich antwortete sie stirnrunzelnd: „Wie, um alles in der Welt, kommst du denn jetzt auf den Gedanken?“Ein bisschen verlegen trat das Zimmermädchen von einem Fuß auf den anderen, bevor es zerknirscht gestand: „Von unserer Camilla der Freund – also, nicht ihr Freund, wenn Sie wissen, was ich meine – der arbeitet als zweiter Konzjersch im South Western House.Der war gestern in Mr.Forrester seiner Penthouse-Suite um Zigaretten und Getränke nachzufüllen und da hat er halt mitbekommen, wie Mr.Forrester sein Onkel gesagt hat, dass er morgen – also heute – auf der Pressekonferenz bekannt geben will, dass sie aufgrund von inter … inti… innerternen Gründen gekündigt haben.Der Elly – also, eigentlich heißt er ja Elliot – hat auch noch gehört, wie diesen Mulitmilliardär gesagt hat, dass er bei die Presse durchblicken lassen will, dass dies Logbuch der Grund dafür war.“Atemlos hielt Elsie inne und sah Cecilia mit großen, fragenden Augen an.Die schüttelte wortlos den Kopf; fassungslos über das, was sie gerade gehört hatte.Nach einer Weile sagte sie mehr zu sich selbst: „Ich hab‘ gewusst, dass er die Sache so auslegen wird.Dabei sollte er sich lieber Gedanken machen, wie er den Schlag pariert, wenn die Presse versucht ihn auseinander zu nehmen, weil er noch nichts gegen den Spuk unternommen hat.“Bei dem Wort Spuk hellte sich Elsies Gesicht auf.„Dieser Mr.Blake hat extra Leute von FBI nach hier bestellt“, sagte sie eifrig und fuhr in dem gleichen Tonfall fort: „Der Elly hat die ja ankommen sehen und er meinte, dass die gar nicht wie FBIPolizisten ausgesehen haben; eher wie Gangster aus einem alten Film – mit ihre dunklen Anzüge und Krawatten.Aber“, setzte Elsie noch wichtigtuerisch hinzu: „kaum jemand glaubt, dass die noch gebraucht werden.“„Was??“ Cecilia sah das junge Mädchen bestürzt an.Elsie, die die Aufregung, die ihre Worte verursacht hatten, sichtlich genoss, erklärte schwungvoll: „Ja, seh’n Sie, Miss Cecillja.Drei Freundinnen von unsere Camilla, die arbeiten für Clean Bizz – Sie wissen schon, diese Gebäudereinigungsfirma.Mr.Blake hat die angaschiert, damit die am Wochenende die … äh, wie soll ich sagen … äh, die Spuren von den Unglücksfall vom Freitag beseitigen.Da waren ja jede Menge Scherben, zerbrochene Möbel und natürlich überall Blutspu …“„Elsie“, rief Cecilia unwillig aus, „hör‘ auf um den heißen Brei zu schleichen, wie eine hungrige Katze! Komm endlich zur Sache!“Das Mädchen starrte sie an.Dann, fast über ihre eigenen Worte stolpernd, erzählte sie hastig weiter: „Ja, also.Vic, Steph und Lucy – so heißen die – haben gesagt, dass ALLE die da sauber gemacht haben, ganz dolle Angst hatten, weil die TITANICWORLD bewohnt war! In den Restorangs roch es nach Essen und in den Caffee nach Kuchen und Tee und in den Rauchsalong waren hauptsächlich Zigarrenstummel in den Aschenbechern, was ja fast unmöglich ist, weil ja heute kaum noch jemand diese Stinkedinger raucht.Außerdem waren die Betten in die Salong-Suiten benutzt und da roch es nach teuren Pafümm! Aber viel schlimmer war, dass sie das Geräusch und das Vibra … Vibri … also, das Gestampfe von den Maschinen fühlen konnten und alle, ALLE hatten die ganze Zeit das Gefühl, dass, wenn sie sich umdrehen würden, hinter ihnen plötzlich ein Gespenst in altmodischer Kleidung stehen tät!“ Elsie unterbrach sich kurz, um Atem zu schöpfen.Sie änderte ihre Tonlage und raunte geheimnisvoll: „Deswegen glauben alle, mit die ich am Wochenende gesprochen habe, dass es B-R-A-N-D-G-E-F-Ä-H-R-L-I-C-H ist, da überhaupt nochmal einen Fuß ’reinzusetzen! Alle sind davon überzeugt, das heute Abend etwas S-C-H-R-E-C-K-L-I-C-H-E-S passieren wird!“Cecilia fühlte sich wie vor den Kopf geschlagen.Elsie hatte ihre schlimmsten Alptäume in Worte gekleidet und jetzt saß ihr die Angst buchstäblich im Nacken.Mit bebenden Händen fischte sie eine Zigarette aus der Schachtel und zündete sie an.Dann riss sie die Dose auf und wollte gerade einen Schluck trinken, als ihr Handy klingelte.Sie stürzte darauf zu und nahm ab.„Cissy? Hey … ich … bitte leg‘ nicht auf [ Pobierz całość w formacie PDF ]