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.«Emily lachte vergnügt in den Hörer.»Oh Amy.Wir hatten einen so wunderschönen Nachmittag.Rachels neuer Freund hat uns abgeholt.Wir waren in der Shopping Mall von Phoenix und durften uns alle etwas Schönes aussuchen.Ich habe mir die neue CD von Rumer gekauft.Ein wirklich spendabler Mann den sie jetzt erneut an der Angel hat.«Amy ahnte schlimmes.»Emily, wie heißt dieser Mann und wo sind Rachel und Rebecca jetzt, in diesem Moment.Kannst du mir das beantworten?«»Ja, natürlich.Leider muss ich noch für die morgige Prüfung lernen, darum haben sie mich eben gerade zu Hause abgesetzt.Aber er hat die beiden heute Abend auf ein geheimnisvolles Barbecue eingeladen.«Sie kicherte.»Beide, besonders aber Rebecca, sind von ihm ganz angetan.Er hat den ganzen Tag ununterbrochen mit beiden gleichzeitig geflirtet.«»Emily«, Amys Stimme überschlug sich fast vor Aufregung.»Wie heißt dieser Mann? Sag mir seinen Namen, bitte.«»Ja, kein Problem.Allerdings glaube ich nicht, dass du in den Club seiner anbetenden Frauen eintreten wirst.Du hast einmal gesagt, dass du ihn nicht besonders magst.Erinnerst du dich noch an die Weihnachtsfeier vor einen Jahr? Es ist dieser Arzt den du nicht leiden kannst.Sein Name ist Blake Atcitty.«Amys Gesicht wurde schneeweiß und krampfhaft hielt sie das Telefon umschlugen.Michael bemerkte ihre Fassungslosigkeit und nahm ihr den Hörer aus der Hand.»Emily.Entschuldigen sie die Störung.Hier spricht Doktor Cheveyo.Können sie mir bitte eine sehr wichtige Frage beantworten.Wissen sie ob Rebecca zufällig noch Jungfrau ist?«Emily war kurz sprachlos über die unerwartete Wendung des Gespräches.Aber dann zuckte sie mit der Schulter.»Aber ja.Sie ist es mit Sicherheit noch, denn sie hat es uns im Shopping-Center erzählt.Blake hat einen Scherz gemacht und so etwas gesagt, das sie wie eine Jungfrau riechen würde oder so ähnlich.Daraufhin hat sie ihm ganz ernst geantwortet: Ja, das stimmt auch.Meine Eltern legten Wert darauf, dass wenigstens eine ihrer Töchter ehrbar bleibt.Sie gibt sich nur dem Mann hin, der sie davor auch heiraten wird.Das waren ihre eigenen Worte.Aber warum wollen sie das wissen?«Nun war Emily doch leicht verwirrt über die außergewöhnliche Fragestellung.»Emily, wie werden ihnen Morgen früh alles erklären.Vertrauen sie mir bitte.«Michael beschwor sie heute Nacht das Haus unter gar keinen Umständen mehr zu verlassen und die Türen gut abzuschließen.Dann legte er auf und nahm Amy tröstend in die Arme.»Mein Liebling.Es wird alles gut werden.Den beiden wird nichts passieren.Das werden wir verhindern.Milton erhob sich jetzt ebenfalls blitzartig.»Amy, komm zu mir und erzähle mir noch einmal ganz genau deine Vision und versuche dich an absolut alles zu erinnern.Bitte, es ist lebenswichtig für alle.Welche Farben hast du genau gesehen?«, er nahm ihre Hand und schaute sie dabei intensiv an.Amy schloss die Augen und versuchte sich noch einmal in ihren Traum hinein zu versetzten.»Zuerst habe ich schwarze, verbrannte Asche gesehen.Dann strahlend gelbe und leuchtend rote Erde, wie Lava irgendwie glaube ich.«»Gut«, er nickte, »und jetzt beschreibe mir noch einmal ganz genau die Spinne.Wie sah sie aus?«»Riesig und dunkelbraun.Mit acht langen, behaarten Armen ungefähr einen Meter groß.Aber ich weiß nicht ob es Fiktion war oder Wahrheit.Sie hatte zwischen ihren obersten Armen einen riesigen Kopf, einen Frauenkopf, mit riesigen grünen Augen die mich zu hypnotisieren schienen.«Milton nickte ihr daraufhin wie zu einer Bestätigung zu.»Michael, das genau ist der Punkt, der Knoten den wir nicht vorher sehen konnten.Ich weiß jetzt wo sie das Ritual abhalten werden.Macht euch bereit.Sie sind schon lange nicht mehr in ihren Haus.Schon seit Tagen nicht mehr, denn sie sind schon an dem Ort wo das Mirakel stattfinden wird.Lasst uns jetzt die anderen informieren und dann müssen wir aufbrechen.Zieht euch um, wir müssen sofort aufbrechen.Bist du in Ordnung, meine Tochter?«, besorgt blickte er sie an und sie nickte tapfer.Amy ging nach oben und zog sich einen schwarzen Jogginganzug an, damit sie in der Dunkelheit möglichst unsichtbar blieb.Zuletzt begab sie sich in das Badezimmer und spülte sich ihr erhitztes Gesicht mit eiskaltem Wasser ab.Dann band sie ihr langes Haar zu einem festen Zopf zusammen.Beim Anblick in den Spiegel blickte ihr ein blasses Gesicht mit großen und angsterweiterten Augen entgegen.Müde und traurig strich sie sich über die Stirn.Ihr war kurz nach weinen zumute.Normalerweise war sie nicht so leicht am Wasser gebaut.Aber Gewalt war ihr schon immer, ihr ganzes Leben lang verhasst gewesen.Und jetzt musste sie losgehen und Menschen töten.Auch wenn diese Bestien waren, so war es doch gegen ihre Natur.Sie wollte Ärztin werden um Menschen zu retten und nicht um sie zu vernichten.Traurig lehnte sie ihr Gesicht an den Spiegel.Tränen rannen ihr übers Gesicht und gequält schloss sie die Augen.»Gott, wenn es dich gibt, dann helf mir bitte.Gib mir die Kraft, das hier alles durchzustehen.Ich bitte dich so sehr.«»Amy, du weißt dass du das nicht machen musst.Wenn du es nicht kannst und nicht willst, dann ist es in Ordnung.Es ist dein gutes Recht es zu verweigern.Keiner wird dich zu irgendetwas zwingen.Auch der Rat der Gezeiten kann es nicht.«Michael stand aus der Dimension heraus hinter ihr, er hatte ihre Traurigkeit gespürt.Noch immer wollte er nicht, dass sie etwas tat was ihr Leben auf immer so radikal veränderte.Nur zu gut konnte er ihre Gefühle verstehen.Wenn sie sich zurückzog, dann musste der Rat eine andere Jungfrau suchen die das Mirakel aufhalten konnte.Michael war das in diesem Augenblick vollkommen egal.In diesem Moment sah er nur Amy vor sich und ihr unendlich trauriges und verletztes Gesicht.Er verfluchte sich wieder sie in dieses Drama mit hinein gezogen zu haben.Ganz kurz flackerte in seinen Gedanken Amys Freund aus ihren Jugendtagen wieder auf.Steve Shalley.Er hätte ihr sicher eine gewaltfreie und vor allen eine sorgenfreie Zukunft gegeben.Gequält von seiner Sorge um sie schloss er die Augen und atmete tief ein.Aber er hatte Amy wie immer unterschätzt, denn sie hatte ihren Tiefpunkt schon wieder überwunden.Manchmal musste ein Mensch tun wozu er bestimmt war auf Erden.Ihre Bestimmung war es Michael zu lieben.Wenn das eine mit dem anderen Unabwendbaren miteinander verbunden war, dann musste sie das es so akzeptieren.Es gab kein Zurück mehr für sie.Mühsam straffte Sie die Schulter und drehte sich zu ihm um.»Michael, hör auf dir Sorgen um mich zu machen.So wie es aussieht ist unser Schicksal wohl vorbestimmt.Ich habe mich für dich und ein Leben mit dir zusammen entschieden [ Pobierz całość w formacie PDF ]