[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Ihr schlotterten die Knie, und ihr Atem bahnte sich seinen Weg über taube Lippen.»Geh zurück zu deinem Freund, Bethy«, sagte Jack sanft.»Du frierst.Er wird sich Sorgen machen.Du solltest nicht hier draußen sein.«»Genauso wenig wie du!«»Ich komme zurecht.Das habe ich immer getan.«Sie studierte sein Gesicht, suchte in seinen Augen nach irgendeinem Hinweis auf Drogen oder Alkohol.Aber sie wirkten klar.Wenn auch müde.Falten der Erschöpfung hatten sich in seine Stirn gegraben und ließen ihn viel älter aussehen als fünfundzwanzig.Er wirkte nicht wie ein junger Mann, sondern wie jemand, der das Gewicht der ganzen Welt auf seinen Schultern trug.Wie ein vorzeitig gealterter Mensch, der in seinen kurzen Jahren schon mehr gesehen und durchgemacht hatte als andere in der doppelten Zeit.»Tu es für mich, Bethy.Werde glücklich.Leb in Sicherheit.Ich werde dich irgendwann besuchen.Wir halten Kontakt.Es wird Zeit, dass du in die Zukunft schaust.Ich habe dir lange genug im Weg gestanden.«Sie war so schockiert, dass ihr die Kinnlade runterfiel.»Nein!«, flüsterte sie.»Jack, du hast mich gerettet.Du hast mir nie im Weg gestanden.Ich stand dir im Weg.Du hast dich immer um mich gekümmert, hast immer auf mich aufgepasst.«Er schüttelte den Kopf und drehte sie sanft zur Straße um.»Wenn du das glaubst, bist du verrückt.Umgekehrt wird ein Schuh daraus, Bethy.Du hast alles am Laufen gehalten.Du hast dafür gesorgt, dass wir zu essen und einen Platz zum Schlafen hatten.Ich habe nichts für dich getan.«Tränen kullerten aus ihren Augen und gefroren auf ihren Wangen.Das hier klang zu sehr nach einem Abschied, so als wollte er sie für immer fortschicken.»Komm.Ich besorge dir ein Taxi.Hast du Geld?«Sie nickte wie betäubt.Jace hatte ihr welches gegeben, und sie schämte sich schrecklich, weil sie es benutzt hatte, um den Männern zu entwischen, die er zu ihrem Schutz angeheuert hatte.Aber wenn sie jetzt zurückkehren wollte, musste sie sich beeilen.Er würde außer sich sein, und sie musste ihm beichten, was sie getan hatte.Jack geleitete sie zur Straße, wo Scheinwerfer sie blendeten, die sie nur verschwommen durch den Schleier ihrer Tränen sah.Er winkte ein vorbeifahrendes Taxi heran, es verlangsamte und hielt am Straßenrand.»Es macht mich glücklich, dich mir in einem behaglichen Apartment vorzustellen, wo du zu essen hast und dir warm ist.«Bethany warf sich in seine Arme und drückte ihn mit aller Kraft an sich.Heiße Tränen strömten über ihre Wangen, als er die Geste erwiderte.»Ich werde dich vermissen, Jack«, schluchzte sie, realisierend, dass es die Wahrheit war.Ungeachtet seiner Defizite.Ungeachtet dessen, wie viel sie zusammen durchlitten hatten, wie sehr sie sich abgestrampelt hatte, um für sie beide Essen zu besorgen und ihm das nötige Geld für die Dämonen zu geben, die ihn umtrieben.Schweres, lähmendes Schuldbewusstsein senkte sich auf sie herab.Wie viel hatte sie zu seiner Sucht beigetragen?Sie wusste nur, dass sie es ihm nicht hatte abschlagen können.Nicht nach allem, was er für sie getan, was er für sie durchlitten hatte.Ein Teil von ihr hatte gewusst, dass, wenn sie ihm nicht gab, was er brauchte, er zu anderen, gefährlicheren Methoden greifen würde, um es sich zu besorgen, und das hatte sie nicht gewollt.Und trotzdem hatte es am Ende keinen Unterschied gemacht.Er hatte sich Geld geliehen.Geld, das er nicht hatte zurückzahlen können.Sie runzelte die Stirn, als sie in das Taxi einstieg.»Jack?«»Ja?«»Du sagtest, dass die Schulden beglichen seien.Wie hast du das angestellt?«, fragte sie, von plötzlicher Angst übermannt.Was hatte Jack getan?Er zuckte die Achseln und begann, die Tür zu schließen.»Keine Ahnung.Als ich zu ihnen ging, weil ich um einen Aufschub bitten wollte, sagten sie mir, dass sich das Thema erledigt habe.Ich stellte keine weiteren Fragen.Ich möchte nur, dass du in Sicherheit und weit weg von hier bist.«Sie saß stumm da, als er die Tür zudrückte, zurücktrat und in der Dunkelheit verschwand.Ihre Kehle war wie zugeschnürt, und fast wäre sie wieder aus dem Taxi gesprungen und ihm nachgerannt, so sehr fürchtete sie, dies könnte das letzte Mal sein, dass sie ihn sah.Doch der Wagen fuhr bereits an, sodass sie daran gehindert wurde.Bethany schaute zurück, solange sie konnte, bevor sie sich in den Verkehr einfädelten [ Pobierz całość w formacie PDF ]