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.Ich bin hier, um etwas über ihre Beteiligung am Verkauf von gefälschten Handtaschen zu erfahren.«Dreiundzwanzig»Raus«, sagte ich und machte einen Schritt auf die Haustür zu.»Mr.Garber, bitte.«»Raus, hab ich gesagt.Mir kommt niemand ins Haus, der solche Sachen von Sheila behauptet.Ich habe mir schon so viel Blödsinn darüber angehört, was meine Frau möglicherweise getan hat.Mir reicht’s.« Ich hatte die Tür bereits geöffnet.Als Twain sich nicht rührte, sagte ich: »Ich kann Sie auch eigenhändig hinauswerfen, wenn Ihnen das lieber ist.«Twain wirkte ein wenig beunruhigt, bewegte sich aber nicht von der Stelle.»Mr.Garber, wenn Sie glauben, alles zu wissen, was es zu wissen gibt über Angelegenheiten, in die Ihre Frau vor ihrem Tod möglicherweise verwickelt war, wenn Sie keine einzige unbeantwortete Frage mehr haben, dann soll mir das recht sein, dann gehe ich.«Ich sah ihn an.»Aber sollten Sie noch irgendwelche Zweifel, irgendwelche Fragen haben, was die Aktivitäten Ihrer Frau betrifft, bevor sie starb, dann würde es sich für Sie wirklich lohnen, mir zuzuhören und mir vielleicht sogar ein paar Fragen zu beantworten.«Ich hatte meine Hand noch immer an der Tür.Ich hörte mich atmen, spürte, wie das Blut in meinen Schläfen pulsierte.Ich schloss die Tür.»Fünf Minuten.«Wir gingen wieder ins Wohnzimmer und setzten uns.»Als Erstes möchte ich Ihnen erklären, für wen genau ich arbeite«, sagte Twain.»Ich bin zugelassener Privatdetektiv beim Ermittlungsbüro Stapleton.Wir wurden von einem Zusammenschluss mehrerer großer Modekonzerne beauftragt, Unternehmungen aufzudecken, deren Inhalt der Handel mit Produktfälschungen, vor allem mit Taschenimitationen, ist.«»Aha.«»Sie wissen, dass es einen florierenden Handel mit Raubkopien gibt, nehme ich an?«, fuhr Twain fort.»Ich hab davon gehört.«»Dann lassen Sie mich gleich zum Punkt kommen.« Er holte einen Umschlag aus der Innentasche seines Sakkos und zog ein gefaltetes Blatt Papier heraus.Er glättete es und hielt es mir hin.Es war ein Fotoausdruck.»Erkennen Sie diese Person?«Widerwillig nahm ich das Blatt und betrachtete es.Ein großer Mann mit schwarzem Haar, schlank und fit aussehend, mit einer Narbe über dem rechten Auge.Der Hintergrund sah aus wie eine Straßenszene aus New York, es konnte aber auch jede andere Großstadt sein.»Nein«, sagte ich und gab ihm das Bild zurück.»Den hab ich noch nie gesehen.«»Sind Sie sicher?«»Absolut.Gibt es sonst noch was?«»Wollen Sie nicht wissen, wer das ist?«»Eigentlich nicht.«»Sollten Sie aber.«»Wieso?«»Ihre Frau hat ihn am Tag ihres Unfalls angerufen.«»Sheila hat ihn angerufen?«»Genau.«Ich ließ meine Zunge im Mund kreisen.»Wer ist das?«»Genau wissen wir es nicht.Er nennt sich Michael Sayer, Matthew Smith, Mark Salazar und Madden Sommer.Wir glauben, er heißt Sommer.Die Leute, für die er arbeitet, bezeichnen ihn als ihren Löser.«»Löser?«»Er löst Probleme.«»Meine Frau kannte niemanden, der so heißt.«»Sie hat Sommer am frühen Nachmittag auf seinem Handy angerufen.« Wieder griff Twain in seine Jacke.Diesmal zog er ein kleines Notizbuch heraus, ein Moleskin.Er blätterte darin, bis er gefunden hatte, was er suchte, und sagte: »Genau.Hier steht’s.Kurz nach eins.Ich lese Ihnen eine Nummer vor.«Er las mir eine Ziffernreihe vor.Ich hätte heulen können.Diese Nummer hatte ich schon ein paar Wochen nicht mehr gewählt.»Erkannt?«, fragte Twain.»Das ist Sheilas Handy.«»Vom Handy Ihrer Frau ging um dreizehn Uhr zwei ein Anruf an Sommer ab.«»Sie muss sich verwählt haben.Und woher wissen Sie das überhaupt, verdammt noch mal? Wo haben Sie diese Aufzeichnungen her?«»Wir arbeiten mit mehreren Strafverfolgungsbehörden zusammen, die haben uns einige Erkenntnisse aus ihren Überwachungen zur Verfügung gestellt.Diese Nummer, die Ihre Frau da gewählt hat, gibt es übrigens schon nicht mehr.Sommer konsumiert Handys wie ich Käsekuchen.« Er tätschelte sich den Bauch.»Na gut, dann hat Sheila ihn also angerufen.Wer ist er denn, zum Teufel? Ich meine, was macht er?«»Das FBI bringt ihn mit organisierter Kriminalität in Verbindung.«»Das ist doch lächerlich.«»Keineswegs.Sommer erhält viele Anrufe von Frauen – und auch von Männern –, die von seinen kriminellen Verbindungen keine Ahnung haben.In ihren Augen ist er vielleicht ein etwas fragwürdiger Charakter, aber sie denken: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.Sie halten ihn schlicht für einen Geschäftsmann, den Vertreter einer Firma, die die Produkte importiert, die sie unter die Leute bringen wollen.«»Was für Produkte? Vorhin haben Sie von Handtaschen gesprochen.Der Typ verschiebt Handtaschen?«»Unter anderem.«»Er sieht mir eher aus wie jemand, der Waffen oder Drogen beschafft.«»Das kann er auch.Vor allem Letztere.Eine ganz bestimmte Kategorie davon.«»Ich glaub Ihnen kein Wort [ Pobierz całość w formacie PDF ]