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.«Ich stelle mir vor, wie meine Mum vor Debenhams die Kunden belästigt.Das erste Mal wäre es nicht.»Das ist eine gute Idee, Mum«, sage ich.»Damit erregst du viel Aufmerksamkeit.Und es wird auch auf deinen Parlamentsabgeordneten Eindruck machen.«Sie schüttelt den Kopf und grinst mich an.Dann geht sie wieder in die Küche.Ich folge ihr.Das Wasser hat schon gekocht, und der kleine Raum steht voller Dampf.Auf der Fensterbank viele Blumentöpfe, in denen Usambaraveilchen in verschiedenen Blühstadien wachsen.Sie gießt Milch in zwei Becher.»Oh, mit ihm halte ich mich gar nicht erst auf.Ich gehe direkt nach ganz oben.Ich reiche die Petition bei Tony Blair ein.«Ich erwidere ihr Grinsen.»Einfach so?«»Einfach so«, sagt sie fest.»Persönlich.Komm, lass uns einen Tee trinken, und dann gehen wir spazieren.Und du erzählst mir von deiner Reise.«Als ich nach Hause kam, stand Jonathans Auto in der Einfahrt, und er saugte es gerade aus.Das war ein schlechtes Zeichen.Wenn Jonathan saugte, war er nicht glücklich.Jonathan benutzte den Staubsauger, wenn andere Leute ihre Frustrationen an Squash-Bällen oder bei Schlangen in der Post ausließen.Wäre er glücklich gewesen, hätte er im Garten gesessen und den Sportteil gelesen.Seit ich aus Wales zurückgekehrt war, hatte ich nur kurz mit ihm telefoniert, bevor ich zu meiner Mutter fuhr.Und dabei war mir der alarmierende Gedanke durch den Kopf gegangen, dass meine Stimme seltsam klang und er das bestimmt hören konnte.Da stand mein Mann.Der Mann, mit dem ich verheiratet war und der gerade aggressiv knurrte, weil er auf seiner Automatte einen Teerfleck entdeckt hatte.Der Mann, mit dem ich seit fast achtzehn Jahren verheiratet war.Und ich dachte nur, was es für eine Katastrophe war, dass ich so empfand.Merlin, der während der Fahrt hinten im Auto gedöst hatte, sprang heraus und lief auf ihn zu, um ihn zu begrüßen.Jonathan blickte auf.»Hallo«, sagte ich fröhlich.»Wie geht es dir?«»Ah«, sagte er, ließ die Matte zu Boden fallen und fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn.»Ah.Da bist du ja endlich.Wie geht es deiner Mutter?«Warum fragte er nicht einfach, wie es mir ging? Warum nicht? Ich zupfte an Merlins weichen Ohren.»Sie ist aufgebracht«, erwiderte ich.»Wegen des Frauenhauses.Sie will Tony Blair einen Besuch abstatten.«Er verdrehte die Augen.»Was?«Ich zuckte mit den Schultern und holte meine Reisetasche aus dem Kofferraum.»Du kennst doch Mum«, sagte ich.»Sie macht keine halben Sachen.«»Nein, leider nicht«, erwiderte er.»Glaubt sie wirklich, sie kann einfach in die Downing Street gehen und ihn sich schnappen?« Kopfschüttelnd wandte er sich wieder seinen Matten zu.»Ja«, sagte ich.Sein Benehmen ärgerte mich auf einmal.»Ja, sie kann.Und ich bin sicher, sie geht dorthin.Wenigstens tut sie etwas Nützliches.«»Na ja, ist auch egal«, erwiderte er und widmete sich wieder seinem Staubsauger.»Was deine Mutter angeht, überrascht mich nichts mehr.Meinst du, ich könnte einen Tee bekommen?«11Mein Gott, mein Gott, mein Gott, mein Gott!«»Ruth, du bist doch überhaupt nicht religiös.Warum rufst du die ganze Zeit Gott an?«Es war Dienstag in der Woche darauf, um die Mittagszeit.Es war ein anstrengender Vormittag gewesen.Drug-U-Like sorgte dafür, dass wir mehr Termine hatten als vorher.Und um diese Jahreszeit war sowieso mehr los als sonst, weil alle Leute Sonnenbrillen brauchten.Drug-U-Like wollte den Andrang noch verstärken, indem sie Hunderte von Brillengestellen verschenkten.Mir war klar, dass meine zwanzigminütige Mittagspause in der Personalkantine bedeutete, dass der Nachmittag noch hektischer werden würde.Ruth schob ihr Tablett an meins und griff nach einem Glas.»Habe ich das behauptet?«, fragte sie, zog einen Fünfer aus ihrem prall gefüllten Portemonnaie und warf die Münze auf die Theke.»Dann habe ich gelogen, Sal.Ich habe einen aufrichtigen und unerschütterlichen Glauben.«Die Frau an der Kasse schniefte.Ich trug mein Tablett zum nächstgelegenen freien Tisch und setzte mich vorsichtig.Mein Hinterteil tat weh [ Pobierz całość w formacie PDF ]