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.”Cara drückte seine Hand.“Ich weiß, ich weiß.Ich mache das schon.”Bain beobachtete die beiden und wunderte sich, in welcher Beziehung sie zueinander standen.Ganz offensichtlich war Cara ihrem Schwager sehr zugetan und schien ihn beschützen zu wollen.Und noch etwas war eindeutig – Cara hatte Mumm in den Knochen, Grayson Perkins nicht.“Bevor ich Sie Dr.Stevens vorstelle, würde ich Ihnen gern etwas zeigen”, sagte Bain.“Das Opfer trug einen Diamantring.Wenn Sie ihn als Besitz Ihrer Schwester identifizieren können …”“Audrey trug einen großen Diamant am Ringfinger”, sagte Cara.“Kein Ehering.Und keine weiteren Ringe.”Bain winkte Jimmy Stevens’ Assistentin herbei.“Können wir einen Blick auf den Ring werfen?”Die junge Frau nickte, lief in ein anderes Zimmer und kehrte mit einem kleinen Umschlag zurück.Sie öffnete ihn, streifte Handschuhe über und nahm den Ring heraus.Grayson fasste sich stöhnend an den Hals.Cara presste die Lippen zusammen.“Nun?”, fragte Bain.“Das ist Audreys Ring”, sagte Cara.“Oder zumindest der gleiche.”“Sind Sie sicher?” Bain blickte beide nacheinander an.“Auf der Innenseite ist etwas eingraviert”, sagte Grayson.“Die Worte Für immer und ewig.”Jimmys Assistentin legte den Ring unter eine Lupe, dann hob sie den Kopf.“Die Gravur ist da.”“Mein Gott, nein!” Grayson krümmte sich.“Meine Audrey.” Er begann zu weinen.Nachdem er selbst kein besonders emotionaler Mensch war, bereitete es Bain gewisse Schwierigkeiten zu sehen, wie ein Mann vor seinen Augen zusammenbrach.Er räusperte sich.Cara warf ihm einen vernichtenden Blick zu, dann schlang sie die Arme um Grayson und führte ihn zu einem Stuhl.“Ruhig, ruhig.” Sie streichelte seinen Rücken, tätschelte und tröstete ihn, als wäre er ein kleiner Junge.“Wir wussten, dass Audrey wahrscheinlich tot ist.Es ist schrecklich, aber wir schaffen das schon.”Grayson hob den Kopf und starrte Cara tränenüberströmt an.“Sieh sie dir an.” Er umklammerte ihre Hand.“Es könnte noch immer sein, dass jemand Audreys Ring gestohlen hat.Vielleicht diese Raney … Sie könnte ihn verkauft haben und …” Er begann wieder, unkontrolliert zu schluchzen.Mit flüsternder Stimme redete Cara auf ihn ein.Als er sich so weit beruhigt hatte, dass er nur noch lautlos weinte, richtete sie sich kerzengerade auf.“Ich bin so weit.”“Sind Sie sicher, Ms.Bedell?”Sie nickte.Dom legte die Arme um Lausanne, als sie gemeinsam unter der Dusche standen.Sie seufzte verträumt, drehte sich in seinen Armen um und küsste ihn.Sie hatten sich zum dritten Mal geliebt, hier unter der Dusche, und doch konnten sie sich nicht voneinander lösen, wollten diese köstliche Nähe nicht aufgeben.Nie zuvor hatte sie sich so lebendig gefühlt.“Wann musst du heute arbeiten?”“Ich habe nur eine kurze Schicht.Von elf bis fünfzehn Uhr.Nur vier Stunden wegen dem Andrang zur Mittagszeit.” Sie schlang die Arme um seinen Hals, stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn.“Ich würde am liebsten den ganzen Tag hierbleiben, nirgendwohin gehen, keine Menschenseele sehen.”“Übermorgen habe ich frei.” Sie küsste ihn erneut.“Lass uns Vorräte einkaufen und uns hier vergraben.”“Die Idee gefällt mir.Und was für Vorräte brauchen wir?”“Oh, ein paar Flaschen Wein, vielleicht etwas Käse und Eier und Brot, ein paar romantische CDs und eine große Packung Kondome.”Sie kicherte.“Planen Sie einen Liebesmarathon, Mr.Shea?”Er ließ seine Hand zwischen ihre Schenkel gleiten.“Ja, Ma’am, genau das habe ich geplant.Sind Sie interessiert?”“Sehr.”Er beugte sich vor, um sie zu küssen, hielt aber mitten in der Bewegung inne.“Was ist los?”, fragte sie.“Ich glaube, mein Handy klingelt.”“Lass es klingeln.”“Ich erwarte einen Anruf aus dem Büro”, sagte er.“Daisy wird inzwischen etwas über Megan Reynolds herausgefunden haben.”Dom schob den Duschvorhang zurück.“Ich bin gleich wieder da.”“Nein, ich komme auch.”Nachdem er mit einem um die Hüfte geschlungenen Handtuch im Schlafzimmer verschwunden war, drehte sie das Wasser ab, schlüpfte in ihren Morgenmantel und lief ins Wohnzimmer.Dom hatte das Telefon zwischen Ohr und Schulter geklemmt, während er die Kaffeemaschine bediente.“Ja, danke, Daisy.Es wäre toll, wenn Sie die genaue Adresse herausfinden könnten, zum Beispiel ein Hotel.” Er lächelte Lausanne an.“Und sagen Sie Sawyer, dass ich ihn so schnell wie möglich sprechen muss.Und setzen Sie Deke Bronson auf den Fall an.Bis später.” Er klappte sein Handy zu.“Und, gibt es etwas Neues?”Er nickte.“Sehr interessant, was Daisy über Megan Reynolds herausgefunden hat.Die Polizei wird es sicher auch bald wissen – womöglich weiß sie es schon.”“Hat Dundee Ms.Reynolds aufgespürt?”Dom lief zu ihr.“Ja.Sie ist in Buenos Aires, und genau dort werde ich hinfliegen, um mit ihr zu sprechen.”“Wann?”“Heute.Dundee wird alles so arrangieren, dass ich bereits spät am Abend abreisen kann.”“Ich möchte mit dir kommen.”“Honey, das geht nicht.Erstens könnte es gefährlich werden.Und zweitens darfst du die Stadt nicht verlassen.”Lausanne nickte zögernd.“Du hast recht, aber …”Er legte einen Finger unter ihr Kinn und zwang sie, ihn anzusehen.“Dundee hat Ms.Reynolds Finanzen überprüft.Bis vor Kurzem lebte sie eher bescheiden und hatte keine Ersparnisse.Aber nachdem sie dich engagiert hat, tauchte eine Million Dollar auf ihrem Konto auf.”Lausanne pfiff laut durch die Zähne.“Woher hat sie … ach du meine Güte, du meinst, sie wurde dafür bezahlt, mich zu engagieren? Ist es das, was du denkst? Dann bin ich mit meinen fünfzig Riesen ja ziemlich übers Ohr gehauen worden.”Dom grinste.“Freut mich, dass du deinen Humor nicht verloren hast.”“Ich weiß schon, dass das alles nicht witzig ist, aber du kannst dir gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich bin.Wenn ihr eine Million Dollar bezahlt wurde, dann hat sie entweder jemanden umgebracht, oder sie kennt ein großes Geheimnis.Stimmt’s?”“Stimmt”, meint Dom.“Ich schätze, dass Megan Reynolds weiß, was mit Audrey geschehen ist.Und vermutlich auch, wer Bobby Jack umgebracht hat.”“Dann müssen wir mit ihr sprechen, sie irgendwie dazu bringen, die Wahrheit zu sagen.” Lausanne krallte die Finger in Doms Arm.“Nicht wir.Ich.Ich gehe allein nach Buenos Aires.”Sie nickte.“Natürlich.” Glaubte er zumindest.Aber hier stand ihr Leben auf dem Spiel.Sie war reingelegt worden.Und bei Gott, sie würde nicht für die Taten eines anderen bezahlen.Wenn Dom nach Südamerika flog, würde sie entweder im selben Flugzeug sitzen oder gleich das nächste nehmen.Eine andere Frau hätte es vielleicht Dom, dem Profi, überlassen, den Fall zu klären.Aber nicht Lausanne.Egal wie sehr sie ihm inzwischen auch vertraute, ihre Vergangenheit lehrte sie, ihr Schicksal nicht ganz und gar in die Hände eines anderen zu legen.Sie wollte dabei sein, wenn Dom Megan Reynolds aufsuchte.Sie wollte dieser Frau in die Augen sehen und von ihr höchstpersönlich die Wahrheit hören.18 [ Pobierz całość w formacie PDF ]