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.«Sie rührten sich nicht.»Sofort«, befahl Quinn.Die Frau nickte, zog den Mann mit sich in die Höhe und verschwand mit ihm in einem kleinen Lagerraum.Quinn ging zu den anderen neben der Hintertür.»Seid ihr okay?«, fragte er.Beide nickten.Quinn reichte Orlando die Waffe, die er dem Mann abgenommen hatte.Jetzt waren sie alle bewaffnet.»Sie hat keinen Schalldämpfer«, sagte er.»Also geh vernünftig damit um.« Er musterte die Hintertür.»Die Tür hier und der vordere Eingang sind die einzigen Ausgänge?«»Ebenerdiges Gebäude, Geschäfte auf beiden Seiten«, sagte Orlando.»Also nur diese beiden Türen, soweit ich gesehen habe.«Plötzlich hörten sie jemanden durch das Restaurant laufen.»Behalt sie im Auge«, sagte Quinn zu Nate und zeigte auf die Hintertür.Orlando brauchte er nichts zu sagen.Sie folgte ihm, ohne zu zögern.»Was denkst du, wie viele sind es?«, flüsterte sie, als sie sich der Küchentür näherten.»Mit deinem Freund auf dem Fußboden insgesamt drei oder vier«, antwortete er.Wären es mehr gewesen, hätten sie zu viel Aufmerksamkeit erregt.Sie nickte zustimmend.Quinn gab ihr zu verstehen, sie solle sich hinter dem Küchentisch verstecken, und drückte sich selbst neben einem Vorratsschrank an die Wand.Hinter der Tür hörte er jemanden atmen.Nicht angestrengt, aber trotzdem tief durchatmend.Quinn umfasste seine Waffe mit beiden Händen, dann konzentrierte er seine ganze Aufmerksamkeit auf die Leute hinter der Tür.Ein Schritt, ganz leicht, beinahe nicht zu hören.Dann zwei Schritte, gleichzeitig.Zwei Leute.Die Tür öffnete sich Stück für Stück, die alten Angeln quietschten leise.Quinn wartete, hinter dem Schrank versteckt.Dann betraten zwei Leute leise die Küche.Die Tür schloss sich langsam hinter ihnen.Quinn holte tief Luft.»Fallen lassen«, sagte er, stieß sich von der Wand ab und zielte auf die beiden Neuankömmlinge.Männer, ähnlich gekleidet wie ihr Freund.Der Mann direkt neben der Tür richtete seine Waffe schnell auf Quinn, während sein Partner nach links lief.Quinn feuerte zuerst, traf den Mann mitten in die Brust und richtete die SIG dann auf seinen Partner.Aber der Mann hatte sich geduckt hinter das eine Ende des Küchentischs verzogen.»Sei nicht dumm«, sagte Quinn.»Leg die Waffe hin und komm raus.«Quinn erhaschte einen Blick auf einen Pistolenlauf, der auf ihn gerichtet war.Er warf sich genau in dem Moment auf den Boden, als der Mann einen Schuss abgab.»Lass die Waffe fallen!«, sagte der Mann.Er stand auf und zielte auf Quinn.Das war sein Pech.Er richtete seine ganze Aufmerksamkeit auf Quinn und sah nicht die schwere Bratpfanne, mit der Orlando auf seinen Kopf einschlug.Die Pfanne traf seine Schläfe, und er stolperte.Als Quinn aufsprang, versuchte der Mann seine Waffe zu heben.Als die Bratpfanne diesmal seinen Schädel traf, fiel er zu Boden.»Du hättest ihn erschießen können«, flüsterte Quinn ihr zu.»Du hast gesagt, ich soll vernünftig mit der Waffe umgehen.«Quinn grinste.»Durchsuch ihn.«Während sie sich über den Mann beugte, ging Quinn zur Tür, die in das Restaurant führte.Zwei Männer in der Küche und einer auf dem Boden in der Nähe der Eingangstür.Wenn ein vierter zu dem Team gehörte, war er vermutlich hinten und beobachtete die Gasse.Aber man durfte keine Risiken eingehen.Geduckt schlich Quinn in den Speisesaal.Er sah sich rasch um, doch mit Ausnahme des bewusstlosen Mannes war der Raum leer.Aber nicht mehr lange, dachte Quinn.Schon hörte er das Geheul mindestens zweier Polizeifahrzeuge.Noch waren sie ein paar Blocks weit weg, würden aber bald hier sein.Er lief in die Küche zurück.»Wir gehen hinten raus«, sagte er und ging rasch zur Hintertür.Orlando war schon da, Nate stand neben ihr.»Und wenn dort draußen jemand ist?«, fragte Nate.Quinn legte einen Finger auf die Lippen und brachte seinen Assistenten zum Schweigen.Die Polizeisirenen waren jetzt sehr nahe.Jeden Moment würden sie auf den Parkplatz vor dem Eingang einbiegen.»Gib mir Deckung«, sagte er zu Orlando.Sie nickte, Quinn zählte bis fünf und zog dann die Tür auf.Es geschah nichts.Die Waffe im Anschlag, trat er schnell in die Gasse hinaus und machte einen Schwenk um dreihundertsechzig Grad.Wieder nichts.Wenn es noch einen vierten Mann gegeben hatte, so hatten ihn die Polizeisirenen vertrieben.»Gehen wir«, sagte Quinn.Im Marriott hielten Quinn und Orlando die Stellung, während Nate in ihr Zimmer hinaufging und schnell ihre Sachen holte.Danach fuhren sie zu Tante Jays Haus.Inzwischen war es fast elf Uhr nachts.»Oben sind zwei Schlafzimmer, die könnt ihr nehmen, Jungs«, sagte Orlando, als sie das Wohnzimmer betraten.»Und wo schläfst du?«, fragte Nate.»Im Gästezimmer hier unten.«Als Nate das hörte, schnappte er sich seine Tasche und lief die Treppe hinauf.»Hast du noch was von der Limonade übrig?«, fragte Quinn.»Ich könnte was Besseres vertragen«, sagte Orlando.Sie führte ihn in die Küche und öffnete den Kühlschrank.Im obersten Fach lag eine Sechserpackung Kirin-Bier.»Habe ich geholt, nachdem heute Nachmittag alle weg waren«, sagte sie.»Flaschenöffner ist in der Schublade dort drüben.«Quinn holte ihn, während sie zwei Flaschen aus der Packung nahm.»Komm mit«, sagte sie.Sie ging voraus zur Hintertür, öffnete sie und trat hinaus.Quinn folgte ihr.Hinter der Tür führten ein paar Stufen hinunter in einen winzigen Hinterhof, ungefähr sechs mal viereinhalb Meter groß.Orlando setzte sich in einen der schäbigen Gartenstühle, die in der Mitte des Rasens standen.»Bist du sicher, dass die Dinger nicht zusammenbrechen?«, fragte Quinn.»Nicht der, in dem ich sitze«, erwiderte sie.Er reichte Orlando den Flaschenöffner und ließ sich vorsichtig in dem freien Sessel nieder, bereit, sofort aufzuspringen, falls er zusammenbrechen würde.Doch er hielt.Orlando köpfte die Flaschen und reichte ihm eine.»Skål«, sagte er und streckte die Hand mit der Flasche aus.Sie lächelte und stieß mit ihm an.Ohne noch etwas zu sagen, nahmen sie beide einen tiefen Schluck.»Sie müssen herausgefunden haben, wer ich bin, und sind mir von D.C.hierher gefolgt«, sagte Quinn.»Und dann?«, fragte Orlando.»Haben sie dich im Marriott aufgespürt und sind dir in das Restaurant gefolgt?«Er zuckte mit den Schultern.»Was sonst?«Sie schien nicht überzeugt, doch es war die einzige vernünftige Erklärung.»Wenn das stimmt, dann hätten sie dir schon im Lauf des Tages hierher folgen können«, sagte sie.Er schüttelte den Kopf.»Glaub ich nicht.Wäre das der Fall gewesen, hätte hier jemand auf uns gewartet.«Sie trank noch einen Schluck Bier.»Das ist das erste Mal, dass sie direkt hinter dir her waren, richtig? Bisher haben sie nur auf deine Anwesenheit reagiert.«Sie hatte Recht.Im Haus in Houston, in der Galerie in D.C.war es Quinn gewesen, der den Kontakt aufgenommen hatte.»Sie müssen denken, dass ich etwas weiß.Hat wahrscheinlich mit irgendetwas zu tun, das sie gesucht haben.«»Oder sie denken ganz einfach, dass du weißt, wo Jenny ist.«»Das könnte auch sein.«Sie schwiegen ein paar Minuten.»Was also jetzt?«, fragte sie.Er trank noch einen Schluck und sagte dann:»Wir rufen Jenny morgen früh an.«»Und dann?«Quinn schwieg [ Pobierz całość w formacie PDF ]