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.Ein Schwall sehr schwacher und völlig ungeordneter Gedanken erreichte ihn wieder.Er konnte nicht darauf hoffen, dass ihm Ar-Don irgendetwas erklärte, dafür war der Gargoyle zu sehr geschwächt, ob nun durch die Seilschlange oder durch die Magie, die ihm die Fähigkeit zur Gestaltwandlung nahm.Vielleicht, überlegte Gorian, lag es auch an den Feuerdämonen, die unaufhaltsam an die Oberfläche drängten.Kurz entschlossen stieß Gorian einen Kraftschrei aus und wollte den Körper der Seilschlange mit dem Dolch in zwei Hälften trennen.Doch kaum berührte Rächer das Tier, wurde Gorian von einer ungeheuren Kraft zurückgeschleudert, sodass er mit dem Rücken gegen die gegenüberliegende Steinwand schlug.Plötzlich griffen rot glühende Lichtadern aus dem Gestein hinter ihm und umfassten ihn, umfingen wie zuckende Blitze seinen Körper.Der Dolch aus Sternenmetall hatte sich seiner Hand entwunden und bohrte sich in den Steinkörper des Gargoyles, drang zischend und quälend langsam in ihn ein, während Ar-Don ein lautes Fauchen ausstieß, das schließlich in ein jämmerliches, schmerzerfülltes Stöhnen überging.Torbas hieb mit Schattenstich auf die Seilschlange ein, trennte mit blitzschnellen Schlägen ihre beiden Enden ab, mit denen sie an der Felswand haftete, und der Gargoyle fiel mitsamt der ihn nach wie vor umfassenden Seilschlange genau in den Haufen aus grauem Staub.Ein greller Lichtflor umgab ihn auf einmal und blendete Torbas, dann zerfiel Ar-Don in mehrere Einzelteile.Die an ihren beiden Enden verstümmelte Seilschlange jedoch sprang empor, geradewegs auf Torbas zu.Zwei Hiebe mit dem Schwert zerteilten sie, aber die einzelnen Stücke, offenbar von der Magie der Feuerdämonen erfüllt, umwickelten ihn und rangen ihn nieder.Gorian hatte in der Zwischenzeit einen Kraftzauber angewandt, in den er alles an Magie gelegt hatte, was er aufzubringen vermochte, und sich damit aus der Umfesselung der Feuerdämonen befreit.Deren Macht ließ ihn schaudern, dabei spürte er, dass sie nur ein kleiner Bruchteil dessen war, was in der Tiefe noch schlummerte.Er riss sein Schwert aus der Rückenscheide, stieß einen Kraftschrei aus und lenkte den Rest seiner magischen Energie in die Klinge, die daraufhin bläulich aufleuchtete.Torbas lag hilflos am Boden.Die einzelnen Teile der Seilschlange hatten ihn umfasst, und der Feuerdämon, der sie erfüllte, entzog ihm sämtliche Kräfte.Schattenstich war ihm aus der Hand entglitten, während er wie eine zuckende Marionette wirkte, an deren Fäden ein Kind zupfte.Gorian führte einen derart exakten Schwerthieb aus, wie es nur einem ausgebildeten Schwertmeister möglich war.Die Spitze von Sternenklinge ritzte durch eines der Teilstücke des Seilschlangenleibes, und die in ihm gefangene Magie entlud sich.Das Seilschlangenstück wurde schwarz und zerbröselte innerhalb weniger Herzschläge zu ascheartigem Staub.Weitere Hiebe, mit ebensolcher Präzision geführt, trafen auch die anderen Stücke der zerteilten Seilschlange, ohne dass Torbas auch nur einen Kratzer abbekam, und auch sie zerfielen.Torbas blieb zunächst zitternd am Boden liegen, murmelte eine Stärkungsformel, dann erhob er sich, schüttelte dabei die Asche von sich und griff wieder nach Schattenstich.»Du bist besser im Umgang mit dem Schwert, als manche Übungskämpfe zwischen uns zwischenzeitlich vermuten ließen«, keuchte er, und ein schwaches Lächeln spielte kurz um seine Lippen, während er Gorian einen dankbaren Blick zuwarf.In dem roten Licht, das die Schlucht ausfüllte, war deutlich zu sehen, dass seine Augen vollkommen schwarz geworden waren.Er versuchte, alle Kräfte in sich zu sammeln, die er noch irgendwoher aus den Untiefen seines Geistes mobilisieren konnte.Er würde sie brauchen, so viel schien sicher.»Alles in Ordnung?«, fragte Gorian knapp.»Es geht schon.So schlimm wie du nach deinem Kampf am Speerstein von Orxanor bin ich jedenfalls nicht dran.« Torbas atmete tief durch.»Aber es war verflucht knapp.«»Ja, das war es.«Torbas deutete auf den Haufen Staub, in dem die Bruchstücke des Gargoyles halb eingesunken waren.»Ich schlage vor, du kümmerst dich um deinen Freund.«Gorian streckte die linke Hand aus, und aus dem Aschehaufen schnellte Rächer hervor und auf ihn zu.Im nächsten Moment schlossen sich seine Finger um den Griff des Dolchs.Ein Gedanke erreichte ihn.»Ar-Don ist frei! Und mit ihm die Mächte des Chaos!«Dann hallte ein schauderhaftes Gelächter in Gorians Kopf wider, während sich das abgebrochene Steinmaul des Gargoyles öffnete und ein Fauchen ausstieß.8Die FeuerdämonenDie Bruchstücke des zersprungenen Gargoyles verschmolzen wieder miteinander zu einer Gesteinsmasse, in der sich kleine Gargoyle-Mäuler bildeten, die zischende Laute ausstießen.»All die Kraft … sie ist fort … Ich bin so schwach … Ah …« Wieder empfing Gorian einen Schwall chaotischer Gedanken.Dann sah er Bilder vor seinem inneren Auge, Szenen aus Ar-Dons Erinnerung, die ihm womöglich erklären sollten, was geschehen war [ Pobierz całość w formacie PDF ]