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.„So, meine liebe Mia, jetzt kommen wir zum eigentlichen Zweck des Abends.Du wirst heute dein Zeichen bekommen.“Augenblicklich überkam mich Panik.Mit angsterfüllten Augen sah ich ihn an.Bevor ich etwas sagen konnte, kam ein fremder Mann auf mich zu.Er hatte etliche Tätowierungen und Piercings am ganzen Körper.„Guten Tag Mia.Mein Name ist Alexander.Setz dich bitte auf den Stuhl.Wir werden jetzt alles für deine Verzierung vorbereiten.“Mit flehendem Blick sah ich Victor in die Augen.Aber das half nichts, denn ich hatte mich ja aus freien Stücken entschieden, das heute zu tun.So setzte ich mich breitbeinig auf diesen Stuhl, der fast genauso aussah, wie ein Stuhl beim Gynäkologen.Meine Vagina war triefend nass, obwohl ich gleichzeitig schreckliche Angst und Scham empfand.Victor sprach mit Alexander über meine Fotze und zeigte ihm genau, wo das Piercing meine Schamlippen durchdringen sollte.Sie unterhielten sich in meiner Gegenwart über mich und meine Fotze, als wäre ich nicht anwesend.Victor drang kurz und hart mit drei Fingern in mich ein, nur um festzustellen, dass ich jetzt soweit wäre, um mein Zeichen zu erhalten.Ich lag auf diesem Stuhl, die Beine weit gespreizt, und ließ alles wie in Trance über mich ergehen.Victor gab mir einen zarten Kuss auf die Stirn, nahm meine Hand und setzte sich direkt neben mich.Alexander nahm die Nadel.Als ich die Nadel sah, wollte ich einfach nur wegrennen, aber meine Position zwang mich dazu, auf dem Stuhl sitzen zu bleiben.Just in diesem Augenblick spürte ich einen kurzen Schmerz, schrie auf.Victor sah mir in meine angst- und schmerzerfüllten Augen.In diesem Augenblick fühlte ich, so absurd das auch gerade schien, dass ich angekommen war.Wir gingen zurück in das andere Zimmer und hatten noch einen wundervollen, romantischen und ganz besonderen Abend.EchtzeitDie darauffolgenden Tage schwebte ich wie auf Wolken.Es würde sich nur noch um Wochen handeln, bis wir endlich unser gemeinsames Leben beginnen konnten.Mein Traum würde Wirklichkeit werden.Victor war alles, was ich mir je vom Leben erträumt hatte.Der perfekte Mann für mich.Ich konnte mein Glück kaum fassen und machte damit mein ganzes Umfeld verrückt.Tina, meine beste Freundin, bat mich nur, etwas Ruhe zu bewahren, bevor nicht alles in „trockenen Tüchern“ wäre, da mir Victor bis dato ja noch keinen festen Termin genannt hatte.„Mach dir keine Sorgen Tina.Alles wird so kommen, wie ich es mir erträumt hatte.Jetzt steht einem gemeinsamen Leben mit Victor nichts mehr im Wege!“„Schätzchen, so lang er nicht mit seinem Koffer vor deiner Tür steht, musst du mir eine gewisse Skepsis schon zugestehen.Ich möchte doch nur nicht, dass du ganz tief fällst, falls es doch nicht so läuft, wie du dir das erträumst.“„Wieso sagst du so was, Tina?“„Schau, es gab in dieser ganzen, langen Zeit eures Kennens schon so viele Aufs und Abs.Victor war auch nicht immer ehrlich zu dir, hast du das schon vergessen?“„Nein, hab ich nicht.Aber er hatte seine Gründe.“Mir fiel es vermutlich schon gar nicht mehr auf, aber ich nahm Victor immer und immer wieder in Schutz, rechtfertigte all sein Tun, obwohl er sich mir gegenüber wahrlich nicht immer korrekt verhalten hatte.Was war bloß los mit mir? Immer dann, wenn es um Victor ging, schien mein Verstand Urlaub zu beantragen.Nachdem Tina endlich gegangen war, konnte ich mich wieder meinen Fantasien hingeben und von unserem gemeinsamen Leben träumen.Jetzt hatte ich schon zwei Wochen nichts von Victor gehört.Er reagierte weder auf meine Mails, noch auf meine Nachrichten via SMS.Merkwürdig.Wir hatten bisher nur sehr selten telefoniert, aber da ich mir langsam Sorgen machte, rief ich bei ihm an., hörte ich eine Stimme am anderen Ende der Leitung.Was? Das konnte nicht sein.Ich hatte mich sicher nur vertippt.Aber wie sollte ich mich vertippt haben, die Nummer hatte ich doch abgespeichert.Ich rief nochmals unter seiner Nummer an, und wieder die gleiche Stimme, die mir sagte, dass die Nummer nicht vergeben wäre.Meine Angst, dass ihm etwas passiert sein könnte, wurde größer.Was, wenn seine Frau ihn nicht gehen lassen wollte? Würde sie ihm tatsächlich etwas antun können? Nein, sie würde unser Glück nicht zerstören können!Es dämmerte bereits, als ich mich entschloss, zu Victor zu fahren, um zu erfahren, was passiert war.Das war die längste Autofahrt meines Lebens.Mein Herz schlug mir bis zum Hals, als ich endlich in die Allee einbog, die direkt am Eingangstor seines Hauses endete.Ich parkte den Wagen so, dass man ihn vom Haus aus nicht sehen konnte.Zum Glück fand ich auf der Rücksitzbank eine Taschenlampe, da es inzwischen dunkel war und man ohne Licht kaum mehr sehen konnte.Über ein Gartentürchen schlich ich mich auf das riesige Grundstück, auf dem sich diese prächtige Jugendstilvilla befand [ Pobierz całość w formacie PDF ]