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.«»Und worin liegt bei solch einer Projektion die Gefahr?«»Darin, daß das Opfer glaubt, was ihm ständig vorexerziert wird.Wenn man mit einem Psychopathen zusammenlebt, der ständig seine Krankheit auf einen projektiert, läuft man Gefahr, diesen psychopathischen Mustern zu verfallen und schließlich selbst zum Psychopathen zu werden.Und das geschieht zweifellos mit Ihnen, Mr.Vandaleur.«Vandaleur sprang auf die Füße.»Sie sind ein Scheißkerl«, fuhr Nan Webb trocken fort und wedelte mit den Notizen in der Luft umher.»Dies sind keineswegs die Aufzeichnungen eines Austauschstudenten, sondern es handelt sich um die einzigartige Kurzschrift des berühmten Blenheim.Jeder Schüler in England kennt diese Blindenschrift.Und es gibt an der Londoner Universität kein Merton-Seminar.Da haben Sie ganz schlecht geraten.Das Merton-Seminar befindet sich in Oxford.Und Sie, Mr.Vandaleur, haben sich so sehr mit ihrem Androiden identifiziert, daß ich Sie, um Sie vor sich selbst zu schützen… nun, ich überlege, ob ich die Polizei benachrichtigen soll oder das Hospital für kriminelle Geisteskranke.« Ich nahm die Pistole hervor und erschoß sie.Eine kühle Spritze…»Antares II, Alpha Aurigae, Acrux IV, Pollux IX, Rigel Centaurus«, sagte Vandaleur.»Alles kalte Planeten.Kalt wie der Kuß einer Hexe.Durchschnittstemperatur jeweils vierzig Grad Fahrenheit.Steigt niemals über siebzig Grad.Wir steigen wieder ins Geschäft ein.Paß auf die Kurve auf!«Der Mehrzweck-Androide schwang das Lenkrad mit seinen gefühlvollen Händen herum.Der Wagen nahm die Kurve mit Leichtigkeit und brauste durch die nördlichen Sümpfe, die sich Meile um Meile vor ihnen dehnten, braun und trocken unter der kalten Sonne Englands.Die Sonne versank schnell am Horizont.Über ihnen zog ein einsamer, gen Osten fliegender Bussard seine Kreise.Hoch über dem Vogel schien ein Hubschrauber der Wärme der Sonne entgegenzustreben.»Keine Hitze mehr für uns«, sagte ich.»Keine Hitze mehr.Wir sind sicher, wenn wir frieren.Wir werden uns in Schottland verstecken, etwas Geld verdienen, nach Norwegen fahren und dort ein Schiff nehmen.Wir lassen uns auf Pollux nieder.Dann haben wir es geschafft und sind sicher.Wir werden wieder leben können.«Oben erklang ein helles Piepen, und dann folgte eine röhrende Stimme: »JAMES VANDALEUR UND ANDROIDE – ACHTUNG! JAMES VANDALEUR UND ANDROIDE – ACHTUNG!« Vandaleur sah hoch.Der einsame Hubschrauber zog seine Kreise über ihnen.Aus seinem Leib kamen eindeutige Befehle: »SIE SIND UMZINGELT.DIE STRASSE IST ABGESPERRT.BITTE HALTEN SIE SOFORT AN UND STELLEN SIE SICH DEN ÖRTLICHEN BEHÖRDEN.HALTEN SIE SOFORT AN!« Ich sah Vandaleur an und wartete auf seine Befehle.»Fahre weiter«, schnappte Vandaleur.Der Helikopter sank tiefer.»ANDROIDE, ACHTUNG! SIE FAHREN DAS AUTO.SIE SOLLEN SOFORT ANHALTEN.DAS IST EINE STAATLICHE ANORDNUNG, DIE VOR ALLEN PRIVATEN BEFEHLEN VORRANG HAT.« Der Wagen wurde langsamer.»Was, zum Teufel, hast du vor?« brüllte ich.»Eine staatliche Anordnung hat vor allen privaten Befehlen Vorrang«, erklärte der Androide.»Ich muß darauf hinweisen…«»Zum Teufel, weg vom Lenkrad!« befahl Vandaleur.Ich zerrte den Androiden zur Seite und entwand seinen Händen das Lenkrad.Der Wagen schlitterte ein wenig und jagte dann über den gefrorenen Sumpf.Vandaleur bekam wieder Kontrolle über das Fahrzeug und raste auf eine parallel verlaufende, etwa fünf Kilometer entfernte Straße zu.»Diese verdammte Straßensperre wird ihnen nichts nützen«, fluchte er.Schleudernd schoß das Auto weiter.Der Hubschrauber sank immer tiefer.Ein Suchscheinwerfer flackerte auf.JAMES VANDALEUR UND ANDROIDE, ACHTUNG.STELLEN SIE SICH! DIES IST EINE STAATLICHE ANORDNUNG, DIE VOR ALLEN PRIVATEN BEFEHLEN VORRANG HAT! »Er kann sich nicht stellen«, schrie Vandaleur laut.»Niemand wird sich stellen.Er kann es nicht, und ich werde es nicht.«»Jesus!« stieß ich hervor.»Wir werden sie übers Ohr hauen.Diese Straßensperre wird ihnen nichts einbringen.Wir werden gegen die Hitze ankommen.Wir werden…«»Ich muß darauf hinweisen«, sagte ich, »daß meine primären Direktiven von mir verlangen, daß ich staatlichen Anordnungen den Vorzug vor privaten Befehlen gebe.Ich muß mich stellen.«»Wer sagt denn, daß dies eine staatliche Anordnung ist?« fragte Vandaleur [ Pobierz całość w formacie PDF ]