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.Ein dunkles Lied, voller Macht, durchzogen von Licht.»Man sagt, du seiest in das Haus auf der Insel im Nebel eingezogen«, sagte Sebastian, als er sich ihnen anschloss.»Ja, das bin ich.«Lynnea kehrte zurück und stellte einen Teller vor ihm ab, auf dem sich Rinderbraten, Kartoffeln und irgendeine Art Auflauf häuften.Zwischen Sebastian und Teaser stellte sie eine Schüssel mit geschmolzenem Käse und einen Korb Phallischer Köstlichkeiten ab.»Der Mann sorgt nicht für sich«, sagte sie und warf Sebastian einen zornigen Blick zu.»Lass ihn nicht aufstehen, bevor er etwas gegessen hat.«»Was soll er denn tun, wenn nicht?«, fragte Teaser und griff nach einer Phallischen Köstlichkeit.»Michael ein bisschen anbrutzeln?«Lynnea versetzte dem Inkubus einen Schlag auf die Schulter und zog beleidigt weiter an einen Tisch voller Besucher, die die Köpfe einzogen, als sie sich ihnen näherte.»Sie ist heute Morgen mit Lee wegen irgendetwas aneinandergeraten und seitdem ein bisschen gereizt«, sagte Sebastian und ließ eine Köstlichkeit durch den geschmolzenen Käse kreisen.»Wegen mir, ist das, was du nicht sagst«.Michael wollte den Teller wegschieben, doch dann blickte er kurz auf und sah, wie Lynnea ihn drohend anstarrte, also nahm er sich eine Gabel und stach sie in ein Stück Braten.»Gute Entscheidung«, sagte Sebastian.»Jeder, der sich heute mit ihr anlegt, kämpft für sich alleine.«Die ersten Bissen kriegte er kaum herunter, doch während er Teaser und Sebastian dabei zuhörte, wie sie über den Pfuhl sprachen, begann er, sich zu entspannen und die Mahlzeit zu genießen.Lynnea kam zurück, erklärte sich mit dem, was er gegessen hatte, zufrieden und räumte das Geschirr ab.»Na ja«, sagte Teaser und blickte von ihm zu Sebastian.»Ich geh jetzt einfach mal und mache - irgendwas.«Als sie alleine waren, konnte Michael fühlen, wie diese stechenden grünen Augen auf ihm ruhten, also hob er den Kopf und erwiderte Sebastians Blick.»Bedrohung und Versprechen.So hast du mich genannt«, sagte Michael ruhig.»Die Bedrohung habe ich wahr gemacht, indem ich Glorianna geholfen habe, den Weltenfresser - und dabei sich selbst - einzuschließen.Jetzt bitte ich um deine Hilfe, Rechtsbringer, um das Versprechen zu erfüllen.«»In einfachen Worten, Magier«, sagte Sebastian.»Ich glaube, es gibt einen Weg, sie zurückzuholen.Und ich glaube, du bist der Schlüssel dazu.«Sebastian sah ihn lange durchdringend an.Dann, leise: »Was soll ich tun?«»Vielleicht klappt es nicht«, sagte Michael, während er und Sebastian zum Sandkasten gingen.»Das sagtest du bereits.«»Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich tue.«»Auch das sagtest du bereits.«»Ich will einfach nicht, dass du dir zu viel davon erhoffst.«Sebastian blieb stehen.»Magier! Ist das nicht der Sinn des Ganzen? Zu hoffen?«Als die Macht dieser Worte durch die Strömungen auf der Insel fuhr, geriet Michael ins Schwanken.»Ja, das ist es.«Sie stiegen in die Kiesseite der Kiste und setzten sich auf die Bank.»Was soll ich tun?«, fragte Sebastian.Michael holte seine Flöte heraus.»Ich bin mir nicht sicher, wie das Greifen durch das Zwielicht des Halbschlafs funktioniert, aber du warst in der Lage, meine Tante und die Herrinnen des Lichts auf der Weißen Insel zu erreichen, als du dieses Rätsel losgeschickt hast.Also denke ich, du könntest Glorianna in dieser anderen Landschaft auch erreichen.«Sebastian sah auf seine Stiefelspitze.»Das habe ich bereits versucht.Es hat nicht geklappt.«Michael nickte.»Und ich habe versucht, was ich tun konnte.Ich glaube, für sich allein ist keines von beidem stark genug, aber zusammen … Alles, was wir brauchen, ist ein winziger Riss, ein Weg, ihr etwas Kleines zu schicken, das ihr dabei hilft, sich daran zu erinnern, wer sie war.Sie hat ihr Herz entzweigerissen und eine Mauer gebaut, um die Hälften getrennt zu halten.Doch wenn sie die Möglichkeit haben, werden sie wieder zusammenfinden.Wir versuchen, einen Spalt in der Mauer zu schaffen, der gerade so groß ist, dass sie die andere Hälfte ihres Herzens fühlen kann.«Und während Sebastian die Macht der Inkuben rief und durch das Zwielicht des Halbschlafs griff, spielte Michael die Musik, die er im Herzen des Inkubus hörte.Ein wunderschönes Beet in einem Garten.Ein Stück Granit, der Stein der Stärke, mit Adern aus Quarz, die im Sonnenlicht funkelten.Reicher Boden.Und Blumen, die sich aus der Erde erhoben, in schillernden Farben, die das Auge erfreuten - und die Narbe in ihrer Brust schmerzen ließen, und schmerzen und schmerzen, bis …Das war besser.Viel besser.Diese schönen Blumen waren nichts weiter als ein Köder.Als sie erblühten, lief der Nektar über die Blätter und vergiftete den reichen Boden, zerstörte die Schönheit.Und Verzweiflung stöhnte unter den sterbenden Bäumen, und Leid formte ein Beet aus Stein.Und irgendwo, gerade außer Sichtweite, lachte ein kleiner Junge und seine Freude darüber, mitspielen zu dürfen, akzeptiert zu werden, schuf ein schimmerndes Licht.Sie erwachte, die Hand gegen die Brust gepresst, um den schrecklichen Schmerz zu lindern.Etwas regte sich in ihrer Landschaft.Etwas, das nicht hierher gehörte.Etwas, das sie hier nicht dulden konnte.Sie erhob sich, fühlte sich steif, fühlte Schmerz, fühlte Zorn.Sie würde alles Schöne, das sich in ihre Landschaft geschlichen hatte, ausreißen.Sie würde alles zermalmen, das dies lichte Unkraut nährte, diese verdammten Strömungen, die sie nicht vollständig vernichten konnte, ganz gleich, wie oft sie an den Wurzeln zerrte.Zeit, wieder den Weltenfresser aufzusuchen.Es schenkte ihr ein grausames Vergnügen, das verbleibende flackernde Licht zu nutzen, etwas Begehrenswertes zu erschaffen und zuzusehen, wie Er versuchte, dazuzugehören.Versuchte, zu den Kreaturen zu passen, die Er einst hatte vernichten wollen.Buh, huh, buh, huh, kleiner Weltenfresser.Belladonna hat etwas Besonderes für dich.Gift in einer schönen Schachtel.Oder vielleicht einfach nur etwas Schönes.Die Herzen in dieser Landschaft würden sich gegenseitig in Stücke reißen, um etwas wahrhaft Schönes zu besitzen.Oder Schmackhaftes.Oder Begehrenswertes.Sie lachte, und der Klang zog wie ein Pesthauch über die Landschaft.Doch als sie sich bereit machte, das Lager zu verlassen, das sie in einem Garten aufgeschlagen hatte, der vor langer Zeit von einem Mädchen zurückgelassen worden war, blieb sie stehen und lauschte.Einen Moment lang war ihr, als höre sie Musik.Doch dann war da nur der Wind.Sebastian rieb sich den Nacken, um den Schmerz zu lindern.Michael steckte seine Flöte in die Tasche und ignorierte die Steifheit in den Händen - und fragte sich, wie lange sie durchgehalten hatten, bis keiner von ihnen mehr in der Lage war, die Anstrengung noch aufrechtzuerhalten.»Was denkst du?«, fragte Sebastian schließlich.»Ist etwas geschehen?«»Ich weiß es nicht«, antwortete Michael erschöpft.»Ich weiß es nicht.«Sebastian stand auf und streckte sich.Dann sah er Michael an.»Dann werden wir es wohl morgen wieder versuchen.«»Das werden wir wohl.«Er ging mit Sebastian auf die feste Brücke zu, die den Inkubus in die Heiligen Stätten und auf den ersten Schritt seiner Heimreise bringen würde.Wieder alleine, blieb er vor dem Beet am Haus stehen - und lächelte.»Es ist etwas geschehen«, flüsterte er.»Es ist wirklich etwas geschehen.«Die Knospe an seiner kleinen Herzenshoffnung war erblüht, und eine weitere Knospe begann bereits zu wachsen.Kapitel 34Michael drehte sich halb um, als er das forsche Klopfen an der Küchentür vernahm, doch bevor er sich vom Herd abwenden konnte, war Sebastian schon drinnen und verschloss die Tür vor dem Wind und dem feuchten Wetter.»Bei dir regnet es.« Sebastian stellte den Henkelkorb auf den Tisch, dann zog er seinen Mantel aus und hängte ihn auf einen Haken an der Tür [ Pobierz całość w formacie PDF ]