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.Er schloß kurz die Augen.Was, wenn das wirklich wahr sein sollte? Was, wenn es eine solche Kraft wirklich gab? Nun gut, versuche du, logisch zu denken, versuche das so zu sehen, wie Eaton es tut, führe es zurück auf eine alte Mär, auf etwas, das von fanatischen Juden verbreitet worden ist.Schreckenspropaganda gegenüber ihren Feinden, eine Art psychologischer Kriegsführung.Trotzdem zeigte sich hier etwas, das man nicht einfach übergehen, nicht beiseiteschieben konnte.Er öffnete die Augen und hörte Musgrove seufzen.»Sie haben uns sehr geholfen«, sagte der Colonel.»Ich hoffe, wir dürfen uns wieder an Sie wenden, falls das nötig sein sollte.«»Jederzeit, meine Herren, jederzeit«, nickte Indy.Man schüttelte sich die Hände, dann begleitete Brody die Offiziere zur Tür.Indy blieb allein zurück und klappte das Buch zu.Er beschäftigte sich eine Weile mit seinen Gedanken und war gleichzeitig bemüht, das wachsende Gefühl der Erregung zu unterdrücken.Die Nazis haben Tanis gefunden - der Gedanke ließ ihn nicht mehr los.Susan sagte: »Ich hoffe, ich habe dich nicht in Verlegenheit gebracht, als du mit Brody aus dem Büro gekommen bist.Ich meine, ich war ja wirklich.auffällig.«»Gar nicht«, sagte Indy.Sie saßen im vollgestopften Wohnzimmer in Indys kleinem Holzhaus.Das Zimmer war voll von Erinnerungsstücken an Reisen, an Ausgrabungen, von wieder zusammengesetzten Tonvasen und winzigen Statuetten, von Tonscherben und Landkarten und Globen - ein Durcheinander wie in meinem Leben selbst, dachte er manchmal.Das Mädchen zog die Knie an die Brust und ließ den Kopf darauf sinken.Wie eine Katze, dachte er.Eine kleine, zufriedene Katze.»Ich liebe dieses Zimmer«, sagte sie.»Ich liebe das ganze Haus.aber vor allem dieses Zimmer.«Indy stand vom Sofa auf und ging im Zimmer herum, die Hände in den Taschen.Das Mädchen störte ihn aus irgendeinem Grund.Manchmal hörte er gar nicht hin, wenn sie etwas sagte.Er hörte nur ihre Stimme und nicht, was sie von sich gab.Er goß sich etwas zu trinken ein, schlürfte und trank; das Getränk brannte in seiner Brust - ein angenehmes Glühen, wie eine winzige Sonne, die dort unten aufleuchtete.»Du wirkst heute so abwesend, Indy«, sagte Susan.»Abwesend?«»Dich beschäftigt etwas.Ich weiß nicht.« Sie zog die Schultern hoch.Er ging zum Radio, schaltete das Gerät ein, hörte kaum auf die Stimme, die für Maxwell-Kaffee warb.Das Mädchen stellte einen anderen Sender ein.Tanzmusik.Abwesend, dachte er.Weiter weg, als du dir vorstellen kannst.Meilenweit.Meere und Kontinente und Jahrhunderte weit entfernt.Er dachte plötzlich an Ravenwood, an ihr letztes Gespräch, an den schrecklichen Wutanfall des alten Mannes.Während er dem Echo dieser Stimmen lauschte, fühlte er sich traurig, enttäuscht von sich selbst; er hatte eine zerbrechliche Wahrheit in die Hände genommen und sie zerbrochen.Marion ist rettungslos verliebt in Sie, und das haben Sie ausgenützt.Sie sind achtundzwanzig Jahre alt, ein erwachsener Mann, möchte man meinen, und Sie haben die hirnlose Verliebtheit eines jungen Mädchens ausgenützt und Ihren eigenen Zwecken dienlich gemacht, nur, weil sie glaubt, sie liebe Sie wirklich.»Wenn ich gehen soll, Indy, mußt du es sagen.Ich kann das verstehen, wenn du allein sein willst.«»Nein, ist schon gut.Wirklich.Bleib nur.«Jemand klopfte an die Tür; auf der Veranda knarrte es.Indy verließ das Wohnzimmer und ging in die Diele.Er sah draußen Marcus Brody stehen.Der Konservator lächelte geheimnisvoll, als bringe er Neuigkeiten von ganz besonderer Art.»Marcus«, sagte Indy.»Dich habe ich nicht erwartet.«»Ich glaube doch«, sagte Brody und öffnete die Fliegengittertür.»Gehen wir ins Arbeitszimmer«, schlug Indy vor.»Warum nicht ins Wohnzimmer?«»Gesellschaft.«»Ah.Natürlich.«Sie betraten das Arbeitszimmer.»Du hast es geschafft, wie?« sagte Indy.Brody lächelte.»Sie wollen, daß du die Bundeslade vor den Nazis herausholst.«Es dauerte ein paar Augenblicke, bis Indy wieder Worte fand.Er wurde von Hochstimmung erfaßt, von einem Gefühl des Triumphes [ Pobierz całość w formacie PDF ]