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.»Ich werde sie nicht hierherlocken, damit du sie unter Folter ausquetschen kannst, und erzähl mir nicht, dass du das nicht vorhast.Entweder, ich treffe mich mit ihr zum Lunch, oder wir müssen uns einen anderen Plan ausdenken.«»Du bist eine Närrin.«»Ach ja, und du bist ein –«»Morgan«, fiel mir Dominic ins Wort.Er langte mit der Hand über den Tisch und legte sie mir auf den Arm.Ich starrte zähneknirschend auf seine Hand hinab, bis er sie wieder wegnahm.Aber er hatte erreicht, was er wollte.Ich verkniff mir, weiter auszuführen, was ich von Adam hielt.Stattdessen verschränkte ich die Arme vor der Brust, um anzuzeigen, dass die Diskussion für mich beendet war.Adam schob seinen Stuhl so unwirsch vom Tisch weg, dass der Kaffee aus den Tassen schwappte.»Na gut! Dann mach es eben auf deine Weise.Aber gib mir nicht die Schuld, wenn sie dich schnappen und bei lebendigem Leib grillen.«Er stampfte aus dem Zimmer wie ein Kind mit einem Wutanfall.Was fand Dominic nur an diesem Kerl? Ich schien mich jedes Mal nur fünf Minuten mit Adam unterhalten zu müssen, um ihm eine Kugel in seinen sturen Schädel jagen zu wollen.»Na gut«, sagte Dominic mit einem schwachen Lächeln.»Schön, dass ihr beide euch wieder so gut vertragt.«Ich musste lachen.»O ja.Wir sind jetzt ganz dicke.«»Soll ich nicht lieber mitkommen, wenn du dich mit Valerie triffst? Sollte sie doch Verstärkung dabeihaben, wäre es gut, wenn du ebenfalls welche hättest.«Sein Angebot rührte mich, besonders wenn ich daran dachte, was ich ihm angetan hatte.»Das ist sehr nett von dir, Dominic, aber ich glaube, dass ich das alleine erledigen muss.« Der Gedanke schnürte mir die Kehle zu.»Wir sind seit der Highschool die besten Freundinnen.Ich muss einen Weg finden, mit dem fertigzuwerden, was sie getan hat, verstehst du?«Er nickte.»Dann lass mich dir wenigstens einen Taser mitgeben, nur für alle Fälle.« Ich hob eine Braue.»Wozu hast du denn einen Taser?« Er lachte.»Ich hab keinen, aber Adam hat einen.Ich bin sicher, er hat nichts dagegen, wenn du ihn dir borgst – solange er nichts davon mitkriegt.«Ich begann, Dominic wirklich zu mögen.Wäre ich imstande gewesen, seine widerlichen Neigungen zu vergessen, hätte ich mir sogar vorstellen können, dass wir Freunde werden.»Danke, Dominic.Du hast das Herz am richtigen Fleck.« Meine Worte schienen ihn zu freuen, aber gleichzeitig verlegen zu machen.Er murmelte irgendeine herunterspielende Bemerkung, die ich akustisch nicht ganz verstand, und schlüpfte dann aus der Küche, um Adams Taser stehlen zu gehen.16Val war nur allzu willig, mich zum Mittagessen zu treffen.Als ich sie anrief, überschlug sie sich förmlich vor lauter Bitten um Verzeihung.Ich versuchte, so zu tun, als sei ich offen dafür, denn andernfalls würde sie vielleicht gar nicht erst auftauchen.Der Reading Terminal war früher mal ein Bahnhof gewesen, der zu einer riesigen Markthalle umgebaut worden war.Man bekam dort so ziemlich alles, was man sich nur vorstellen konnte.Die lokale Spezialität des Cheesesteaks natürlich, ein mit Steakraspeln und geschmolzenem Käse gefülltes Baguettesandwich.Aber auch frische Blumen, exotische Gewürze, Obst und Gemüse, Backwaren und Fleisch.Zur Mittagszeit verwandelt sich die Halle in ein Irrenhaus.Das größte Tagungszentrum Philadelphias liegt gleich nebenan, so dass sowohl Einheimische als auch Touristen den Terminal besuchen.Ich hatte mich mit Val an einem der Tresen verabredet, an denen einfache Gerichte in der Tradition der örtlichen Mennonitengemeinden serviert werden, und kämpfte mich durch die Menge zu unserem Treffpunkt.Val war schon da und hatte es trotz des Andrangs irgendwie geschafft, mir einen Platz freizuhalten.Wir begrüßten einander verhalten, und ich setzte mich auf den hochbeinigen Hocker.Ich bestellte ein Putensandwich und einen Kaffee, wobei ich laut schreien musste, um mir in dem ohrenbetäubenden Stimmenwirrwarr Gehör zu verschaffen.Dann drehte ich mich auf meinem Hocker zu Val um.Sie war in ihrem »legeren« außerdienstlichen Look erschienen.Die Haare fielen ihr offen auf die Schultern.Sie trug Kontaktlinsen statt Brille und hatte eine perfekt gebügelte blaue Bluse an, die sie akkurat in die beigefarbene Tuchhose gesteckt hatte.Ihre weißen Turnschuhe sahen aus, als seien sie noch nie getragen worden, und strahlten vor Sauberkeit.»Ich lade dich ein«, sagte sie, etwas nach vorne gebeugt, damit sie nicht so schreien musste.»Das ist das Mindeste, was ich tun kann.«Meine beste Freundin geht mit einem Taser auf mich los und glaubt, sie könne alles mit einer Einladung zum Lunch wiedergutmachen?Ich gab ihr durch meinen Gesichtsausdruck zu verstehen, was ich davon hielt, und sie besaß zumindest den Takt, verlegen auszusehen.»Es tut mir wirklich leid, Morgan [ Pobierz całość w formacie PDF ]