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.Sie glaubte, dass Porter noch immer schlief, aber als sie am Bett vorbeischleichen wollte, streckte er den Arm aus und ergriff ihre Hand.Er lächelte sie an.„Willst du klammheimlich verschwinden?“„Ich muss in die Ambulanz“, flüsterte sie und fragte sich, ob er ihre neuen Gefühle für ihn von ihrem Gesicht ablesen konnte.„Ich bin bald zurück.“Er drückte ihre Hand.„Nikki, bitte versprich mir, dass du bleibst.“Ihr Herz wurde weit.„Ich werde bleiben“, entgegnete sie glücklich.Er grinste.„Wenn du zurückkommst, ist der Vertrag fertig, damit du ihn unterzeichnen kannst.Ich kann schließlich nicht riskieren, dass du deine Meinung noch änderst.“Sie gab ihm einen Kuss auf den Mund und huschte aus dem Zimmer.Im Flur starrte sie auf die einzelne Krücke, die vor der Tür lag.So viel zum Thema Diskretion! Sie fragte sich, wie schnell sich die Neuigkeit, dass Porter Armstrong die Nacht in ihrem Zimmer verbracht hatte, verbreiten würde.Ziemlich schnell, wie sie am vielsagenden Lächeln der anderen Frauen bemerkte, als sie in die Küche kam, um sich eine Tasse Kaffee zu holen.„Guten Morgen“, trällerte Traci.„Guten Morgen“, murmelte Nikki mit hochrotem Kopf.„Tja, für einige von uns ganz bestimmt“, sagte Rachel, und alle brachen in Lachen aus.Nikki konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.Plötzlich empfand sie tiefe Zuneigung zu diesen Frauen, die sie in ihre Gemeinschaft aufgenommen hatten.„Nichts lässt die Haut so schimmern wie das Strahlen nach einer glücklichen Nacht“, sagte Traci.„Wir wollen alles wissen.“Die Frauen nickten zustimmend.„Leider muss ich nach meinen Patienten sehen“, erklärte Nikki.Seufzen und Aufstöhnen erklangen hinter ihr, als sie die Küche verließ.Sie lächelte und gab sogar dem Drang nach, ein kleines bisschen zu hüpfen.Als sie die Pension verließ, war sie wieder einmal überwältigt von der Schönheit dieses wilden, ungezähmten Ortes.Tau hing in den Gräsern und Büschen, und es war bereits warm und schwül.Am Himmel zogen Wolken wie flatternde hellrosa und zartgelbe Bänder entlang.Ein Hüttensänger flog vorbei, und zwei Libellen tanzten hinterher.Ein Eichhörnchen flitzte vor ihr in einen Baum hinauf, als sie das kurze Stück bis zum Ambulanzgebäude über den Kiesweg spazierte.Ihr fiel das neue Schild auf, das ihr am Abend zuvor entgangen war.Sweetness Gemeinschaftsärztehaus.Ihr gefielen das Wort und der Klang – „Gemeinschaft“.Es schien alles zu umfassen, was diese Stadt ausmachen würde.Und sie wollte dabei sein.Sie wollte mit Porter zusammen sein.Sie atmete tief ein, erfüllt von Glück und Freude.Sie liebte ihn.Sie hatte nicht gewusst, dass es so sein konnte, dass man einen anderen Menschen für so … wichtig, für so lebensnotwendig hielt.Sie hatte Darren wirklich sehr gemocht.Doch jetzt verstand sie den Unterschied, verliebt und mit jemandem zusammen zu sein oder jemanden wirklich zu lieben.Das eine war eher eine bewusste Entscheidung, das andere … unbewusst, wie von selbst.Als sie versuchte, das Schwindelgefühl zu benennen, das sie empfand, fiel ihr Blick auf einen staubigen Kleinwagen, der neben dem Eingang zum Ambulanzgebäude geparkt war.Ein junger Mann saß zusammengesunken auf dem Fahrersitz und schlief.Seine dunkel gerahmte Brille war verrutscht.Nikki ging zu ihm und klopfte ans Fenster.Der Mann schreckte auf, rückte seine Brille gerade und kurbelte die Scheibe herunter.„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte sie.Das dunkle Haar des Mannes stand in alle Richtungen ab.Seine Kleider waren von der Fahrt zerknautscht.„Das hoffe ich.Ich suche Dr.Salinger.“Der britische Akzent überraschte sie.„Ich bin Dr.Nikki Salinger.“Er ließ die Schultern sinken.„Gott sei Dank.Ich bin Jay Cross.Dr.Hannah schickt mich.“Nikki lächelte breit.„Willkommen, Dr.Cross.Wie ich sehe, haben Sie die Ambulanz gefunden.Wann sind Sie angekommen?“„Vor zwei Stunden ungefähr“, entgegnete er und unterdrückte ein Gähnen, als er aus dem Wagen stieg.Zu ihrer Überraschung war er nicht viel größer als sie, und sein Anzug zeigte ihr, dass er anscheinend nicht über die rauen Gegebenheiten hier informiert worden war.Er würde es schon früh genug erfahren.„Kommen Sie rein.Wir finden bestimmt eine Tasse Kaffee für Sie.“„Tee wäre wunderbar“, erwiderte er.„Und ich freue mich schon auf eine heiße Dusche.“Sie nippte an ihrem Kaffee und beschloss, ihm nicht zu sagen, wie rar gerade diese beiden Dinge hier waren.„Wir haben zwei Patienten, nach denen ich sehen wollte.Sie können mich begleiten, wenn Sie möchten.“„Sehr gern“, entgegnete er.„Ich kann es kaum erwarten, mehr über die medizinischen Gegebenheiten hier auf dem Land zu lernen.“„Oh, dann werden Sie von Doc Riley begeistert sein.“„Arbeitet er auch als Arzt in der Ambulanz?“„Ehrlich gesagt nein“, sagte sie und fragte sich, wie Riley Bates und die anderen Männer auf diesen verschrobenen Typen mit der akkuraten Aussprache reagieren würden.Sie bedankte sich bei den Freiwilligen, die die ganze Nacht über ein Auge auf die Patienten geworfen hatten.Zu ihrer Erleichterung ging es beiden Patienten besser, und sie waren guter Dinge.Sie stellte Doc Riley und Dr.Cross einander vor und erzählte Riley Bates von dem Interesse des jungen Mannes an natürlichen Heilmitteln.Riley Bates blickte sie misstrauisch an.„Ich dachte, Sie finden an meinen selbst gemachten Mixturen keinen Gefallen, Doc.“Nikki betrachtete den alten Mann und bemerkte in seinen Augen die Angst, nicht länger nützlich zu sein.„Ich glaube, auf diesem Berg ist Platz für uns beide, Mr Bates [ Pobierz całość w formacie PDF ]