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.Und er erzählte ihr, dass er ihm eins auf die Nase gegeben hatte.»Irgendwie gefällt es mir besser, dass niemand sicher weiß, was mit Stewie passiert ist«, sagte Marybeth.»So hätte er es gewollt.Das ist genau sein Stil.«Joe lächelte.Joe saß im letzten Abendlicht auf einem Heuballen und sah Marybeth zu, wie sie Toby in der Rundkoppel traben ließ.Sheridan saß neben ihm und las Harry Potter.Lucy und April spielten im Hof.Es war ein perfekter, ruhiger und warmer Sommerabend.Joe wünschte, er könnte ihn sich einverleiben.Stattdessen musste er sich mit einem Glas Bourbon mit Wasser begnügen.»Werden wir ein neues Pferd bekommen?«, fragte Sheridan, während Tobys Hufe über den weichen Boden donnerten.»Irgendwann schon.« Joe dachte noch immer ungern an Lizzie und mied dieses Thema nach Möglichkeit.»Dad, was ist zwischen den Umweltschützern und den Ranchern eigentlich passiert? Warum ist ihr Verhältnis so schlecht?«»Zunächst mal, Sheridan, geht es hier nicht um ›die Rancher‹ allgemein, denn die meisten Viehzüchter nehmen ihre Rolle als Verwalter des Landes ernst.Es handelt sich um eine Gruppe von Leuten, die zu weit gegangen ist.«»Aber wie konnte das passieren?«»Ich weiß nicht, was die Sache ausgelöst hat«, sagte Joe und setzte sein Glas ab.»Ich denke, es hat sich über die letzten zehn Jahre hin etwas aufgestaut, womöglich über einen noch längeren Zeitraum.An diesem Ende der Waage …« – Joe wollte seine Erklärungen mit den Händen unterstreichen, spürte aber einen starken Schmerz im rechten Arm, der in einer Schlinge steckte, und beließ es dabei, mit der Linken zu gestikulieren – »… sind die militanten Umweltschützer, sehr extreme Leute.Stewie Woods hat zu ihnen gehört, jedenfalls anfangs.Hier dagegen …« – Joe streckte die Finger aus den Falten der Schlinge, statt den ganzen Arm zu nehmen – »… ist das andere Ende der Waage, der Viehzüchtertrust also, fanatische und gewalttätige Menschen.Durch diesen Krieg wurden beide Extreme ein wenig beschnitten.«»Und an welchem Punkt der Waage befinden wir uns?«Joe lachte.»Irgendwo nahe der Mitte.Wie die meisten.«»Ich hoffe, so was passiert nie wieder.«Joe nickte.»Das hoffe ich auch.Aber ich bin nicht so optimistisch, wie ich es gern wäre.Das war nicht der erste Krieg um Weideflächen.Ich fürchte, es wird weitere geben.«Sheridan drehte sich zu ihm um und musterte ihn.So ein Gespräch hatten sie schon mal gehabt.»Ich liebe dich, Dad«, sagte sie.»Ich bin froh, dass du wieder zurück bist.«Joe spürte sich erröten.Er beugte sich vor und verbarg das Gesicht in ihrem Haar.»Ich liebe dich auch, Schatz.Und es ist gut, wieder daheim zu sein.«Gestriegelt und schweißnass trabte Toby in der Rundkoppel herum.Nun drehte Marybeth ihn auch noch um und bat ihn, in Gegenrichtung zu laufen.Sie nahm ihn hart, sehr hart ran.Als wollte sie ihm etwas austreiben.Oder sich.Joe war fasziniert davon, dass er noch immer etwas über die Frau lernte, die seine Gattin war.Sein Blick löste sich von Toby und wanderte über die Koppel zu den buckligen Bighorn Mountains.Es war nicht denkbar, dass Stewie die Explosion überlebt hatte.Es war unmöglich.Ganz und gar unmöglich.DanksagungIch möchte der Jagd- und Fischereibehörde von Wyoming dafür danken, dass ich den Arbeitsalltag eines Jagdaufsehers für einige Zeit aus nächster Nähe verfolgen durfte.Besonderer Dank gilt Jagdaufseher Mark Nelson, einer Zierde seines Berufsstands.Besonderer Dank gebührt auch Sergeant Mitch Maxwell von der Polizei in Cheyenne, der mir hinsichtlich Ballistik, Waffenkunde und Polizeirecht beigestanden hat.Viele Hintergrundinformationen über die militanten Umweltschutzbewegungen der Gegenwart verdanke ich Bruce Barcotts Beitrag Stalking the Ecoterrorists: The Secret Life and Prying Times of Barry Clausen, der im Oktober 2000 in der Zeitschrift Outside erschienen ist.Ein dickes Dankeschön gebührt dem wunderbaren Webdesigner Don Hajicek, der www.cjbox.net geschaffen hat.Herzlich danken möchte ich auch Martha Bushko, meiner außergewöhnlichen Lektorin, Ken Siman, meinem nicht minder außergewöhnlichen Verleger, und dem Verlag G.P.Putnam’s Sons, der mich ermuntert und unterstützt hat.Und natürlich Andy Whelchel, meinem Agenten und Angelpartner.Einen Ort namens Saddlestring gibt es wirklich, doch es handelt sich dabei lediglich um ein winziges Postamt auf einer historischen Ranch, nicht um eine Gemeinde in Wyoming.Das Saddlestring meiner Romane ist eine Mixtur aus mindestens drei Kleinstädten [ Pobierz całość w formacie PDF ]