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.»Es ist nur ein Auto«, sagte Jess.»Bitte, knipsen Sie jetzt das Licht aus.«Statt ihrer Mutter stand Annie auf und legte den Lichtschalter um.Auf dem Rückweg zum Sofa schaltete sie die Tischlampe aus.»Womöglich hat es nichts zu bedeuten«, sagte Jess, um die drei zu beruhigen.»Wo gehen Sie hin?«, fragte William.»Kommen Sie zurück?«»Natürlich.« Jess holte die Winchester, schaltete das Licht in der Küche aus und tastete sich durch den Vorraum zur Tür vor.Auf dem Hof knirschte der Kies unter seinen Stiefeln.Die Laternen in den Pferchen verbreiteten bläuliches Licht, das lange Schatten warf.Es blieb keine Zeit, sie auszuschalten, denn das Auto kam schnell näher.Also trat er neben die Seitenwand der Scheune, wo es stockfinster war.Von dort hatte er die Vorderseite seines Hauses im Blick und würde sehen, wer in dem Wagen saß.Er fluchte leise, als er bemerkte, dass jemand das Licht auf der Toilette angelassen hatte.Das Auto kam schnell näher, die Bremslichter leuchteten auf, und dann wurde der Motor abgestellt.Damit das Geräusch nicht auffiel, bediente er den Ladehebel des Gewehrs, als sich die Tür auf der Fahrerseite öffnete.Er blickte auf das Gewehr und sah kurz Messing aufblinken, als die Patrone in die Kammer glitt.Er hob die Waffe, zielte aber nicht.Mit dem Öffnen der Tür ging die Innenbeleuchtung des Wagens an, und er sah, dass nur ein Mann darin saß.Jim Hearne.Er runzelte irritiert die Stirn.Hearne stieg aus, ohne die Tür zu schließen, und trat vor sein Haus.»Jess!«, rief er.»Bist du zu Hause, Jess?«»Hinter dir.«Hearne zuckte zusammen und wirbelte herum.»Du hast mir einen Schrecken eingejagt.«»Was willst du?« Jess trat einen Schritt vor, ohne den Schutz der Dunkelheit zu verlassen.Er wollte Jim vertrauen, sich aber trotzdem noch nicht zeigen.»Dein Haus ist bis auf ein Licht finster, Jess.Ich wusste nicht, ob du da bist.Als ich vorhin anrief, hast du nicht abgenommen.Ich muss dir erzählen, was los ist.«Jess ließ die Waffe sinken und trat auf Hearne zu.Der starrte auf das Gewehr.»Mein Gott, Jess, wolltest du mich erschießen?«»Vielleicht.Lass uns reingehen.«»Also sind sie alle in Swanns Haus.« Jess schüttelte den Kopf und trank einen Schluck von dem Kaffee, den er gerade gekocht hatte.»Alle außer Newkirk, von dem habe ich nichts gesehen.Aber es war offensichtlich, dass sie auf jemanden warteten.«»Was folgt daraus?«Hearne zuckte die Achseln.Nicht zum ersten Mal drehte er sich auf seinem Stuhl und warf einen Blick ins Wohnzimmer, wo sich die Taylors aufhielten.»Ich kann immer noch nicht glauben, dass sie hier sind«, sagte er.»Was für eine Erleichterung.«Jess nickte zufrieden.Hearne hatte ihm erzählt, dass der Sheriff aufgab und den Fall dem FBI übertrug.Außerdem hatte er von Fiona Pritzle und ihrem elenden Geschwätz berichtet.Und von der Zusammenkunft der Excops in Swanns Haus.Hearne zeigte auf die Taylors.»Vielleicht sollten wir sie einpacken und mit ihnen in die Stadt fahren.«»Wohin genau?«Hearne dachte einen Moment nach.»Vielleicht, wenn der Sheriff sie zusammen sieht …«Jess schüttelte den Kopf.»Was ist, wenn wir ihn nicht finden? Oder wenn er Singer anruft? Nein, bis wir wissen, was wirklich los ist, fühle ich mich zu Hause sicherer.Nach dem, was du erzählst, müssen wir nur hier in Deckung bleiben und den Morgen abwarten.Wenn das FBI eintrifft, können wir alles erklären.«»Vielleicht könnten wir zu meinem Haus fahren?«, fragte Hearne.»Wir müssten die Straße nehmen, die direkt vor Swanns Haus vorbeiführt.Was ist, wenn sie eine Straßensperre errichtet haben? Oder ein paar Männer dort postiert haben, die auf uns warten?«»Daran habe ich nicht gedacht«, erwiderte Hearne.Jess stand auf und schüttete den übrig gebliebenen Kaffee ins Spülbecken.»Ich mag keine Spekulationen.Damit machen wir uns nur verrückt.«»Was willst du tun?«»Ich werde herausfinden, was diese Jungs vorhaben.«Jess hörte, wie Hearne hinter ihn trat, und drehte sich zu ihm um.»Sieh zu, dass du die Schrotflinte in Reichweite hast, wenn ich weg bin.«»Du willst zu Swanns Haus fahren? Und wenn sie dich kommen sehen?«Jess grinste.»Ich fahre nicht mit dem Auto.«Hearne brauchte einen Augenblick, um zu verstehen.»Ich helfe dir, das Pferd zu satteln.«In der Scheune schob Jess das Gewehr in das an seinem Sattel hängende Futteral und schwang sich auf die Stute.Hearne trat zur Seite und wäre fast mit der trächtigen Kuh in dem Stall zusammengestoßen.»Querfeldein geht’s schneller.« Jess ritt langsam zu dem offenen Scheunentor.»Über meine Weiden und dann den Hügel hoch in den Wald neben Swanns Haus.Sie halten nach Scheinwerfern Ausschau, nicht nach einem Reiter.«»Wenn du in einer halben Stunde nicht zurück bist«, sagte Hearne, »packe ich die Taylors ein und fahre mit ihnen in die Stadt.«»Hört sich gut an«, entgegnete Jess, während er auf Chiles Rücken die Scheune verließ.»Gib mir mal die Kette da, damit ich unterwegs das Tor verschließen kann.In der Zwischenzeit behältst du die trächtige Kuh im Auge.Lange kann’s nicht mehr dauern, bis es so weit ist.«Nachdem er die Kette um das Tor geschlungen und sie mit zwei Vorhängeschlössern gesichert hatte, ritt er durch den Wald, bis er die Weide erreichte, wo er Chile die Sporen gab.Das Geräusch der Hufschläge war einlullend, verlieh ihm aber zugleich frische Energie.Er ritt in einem leichten Galopp und verließ sich darauf, dass das Pferd im Dunkeln besser sah als er [ Pobierz całość w formacie PDF ]