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.Anschließend gingen er, Hayato und Saburo am Graben entlang, um den Bauern Mut zuzusprechen.Die Bauern hörten ihnen aufmerksam zu, denn ihre jungen Beschützer hatten ihre Fähigkeiten nun schon wiederholt unter Beweis gestellt.Ein Junge, der kaum älter als Jack war, zitterte angesichts des bevorstehenden Kampfes vor Angst.»Ein kluger Mann hat einmal zu mir gesagt: ›Damit andere über dich gehen, musst du liegen‹4«, wandte sich Jack an ihn.Er verdankte diese Weisheit Sensei Yamada.»Liegst du?«Der Junge schüttelte verwirrt den Kopf.»Dann kann Akuma auch nicht über dich gehen.«»Nein!«, bestätigte der Junge und verstand, worauf Jack hinauswollte.Unwillkürlich straffte er sich und packte seinen Speer fester.Im selben Moment wurde zum dritten Mal an diesem Tag Alarm geschlagen.»Banditen im Süden!«, schrie Yori.Kurz darauf kamen Akuma und seine Männer in Sicht.Wie eine sich nähernde Sturmwolke galoppierten sie von Süden her heran.Auf der Höhe der ersten Reisfelder hob Akuma die Faust und die Banditen hielten an.Diesmal wollte er offenbar kein Risiko eingehen.Er hatte bemerkt, dass die Felder geflutet worden waren, und befahl einem seiner Leute, abzusteigen und den Weg vor ihnen zu prüfen.Zögernd betrat der Mann das gefrorene Feld.Jack beobachtete mit angehaltenem Atem, wie das Eis seinem Gewicht standhielt.Als er ungefähr in der Mitte des Felds angekommen war, befahl Akuma ihm, auf und ab zu hüpfen.Doch das Eis hielt.»Ich habe es befürchtet«, sagte Jack und wechselte einen besorgten Blick mit Hayato und Saburo.Hayato nickte ebenfalls ernst.»Damit kann Akuma uns ungehindert angreifen.Das heißt, wir müssen auf den Kampfgeist der Bauern vertrauen, wenn wir diese Schlacht gewinnen wollen.«Im nächsten Moment rutschte der Bandit aus und fiel unsanft auf den Hintern.Sein Sturz sorgte nicht nur unter den Bauern für Heiterkeit, auch die Banditen lachten.Saburo grinste.»Jedenfalls wird Akuma uns nicht mehr im Sturm angreifen können«, sagte Jack, froh, dass das Eis wenigstens etwas Positives bewirkte.Hayato zielte mit seinem Bogen auf den Banditen, der sich gerade wieder aufrappeln wollte, und schoss.Zischend flog der Pfeil durch die Luft und traf den Mann mitten in den Hintern.Er schrie auf und humpelte hastig zum Rand des Reisfelds zurück.»Ich wollte ihm nur vom Eis helfen«, sagte Hayato grinsend.3 »Wer Feuer mit Feuer bekämpft, erhält nur Asche.« Abigail van Buren, Pseudonym der amerikanischen Journalistin Pauline Phillips (geb.1918)4 »Damit andere über dich gehen, musst du liegen.« Brian Weir, ursprüngliche Quelle unbekannt, keine Publikation belegt47Ein VorschlagDie Banditen verteilten sich in Vorbereitung ihres Angriffs über die Felder.Verächtlich blickten sie auf die zerlumpten Bauern vor ihnen.Ihr Widerstand schien sie nicht im Mindesten zu beeindrucken.Auf Akumas Kommando klapperten sie drohend mit den Waffen, brachen in markerschütterndes Geheul aus und überhäuften die Bauern mit Beschimpfungen.Instinktiv wichen die Bauern zurück.»Stellung halten!«, befahl Jack.»Akuma will euch doch nur Angst machen.«»Was ihm auch hervorragend gelingt!«, rief Kunio, der vor lauter Zittern kaum stehen konnte.»Du wolltest doch unbedingt Samurai spielen«, erinnerte ihn Hayato streng.»Das ist deine Chance.Zeig, dass du stark bist.«Plötzlich tauchte Yori an Jacks Seite auf.»Du solltest doch auf dem Turm bleiben«, sagte Jack an ihn gewandt.»Du brauchst in dieser Schlacht jeden Samurai«, erwiderte Yori und trat entschlossen an den Rand des Grabens.Dann steckte er seinen Stock in die Erde, holte tief Luft und erwiderte das Schlachtgeschrei der Banditen.»KIAAAI!«Jack, der wusste, welche Überwindung dieser Schrei seinen Freund gekostet hatte, hob sein Schwert, brüllte ebenfalls aus Leibeskräften und forderte die Bauern auf, es ihm nachzutun.Durch Yoris Vorbild ermutigt, schlugen sie ihre Speere aneinander und brüllten ebenfalls aus vollem Hals.»KIAAAI!«Als der Schlachtruf verklang, kam von der anderen Seite der Felder höhnisches Gelächter.»Bauern, die so tun, als seien sie Samurai!«, rief Akuma.»Mir kommen gleich die Tränen.«Zusammen mit Sayomi und Nakamura ritt er zur Grenze des nächsten Reisfeldes weiter.Mit seiner tiefschwarzen Rüstung und dem roten Stirnband, dessen metallene Platte in der Morgensonne glänzte, bot er einen furchterregenden Anblick.In der Hand hielt er einen mit Widerhaken besetzten Dreizack, an seiner Hüfte hingen zwei Schwerter mit schwarzen Griffen.Sayomi trug wieder ihren blutroten Brustpanzer.Den Bogen hatte sie gegen eine Schwertlanze mit doppelter Schneide getauscht.Nakamura, der zu Akumas Linken ritt, schwang seine furchtbare Streitaxt mit der vom vielen Gebrauch schartigen Schneide.Die rote Narbe auf seiner Wange war noch zu sehen, aber jetzt fehlte außerdem der halbe Bart und seine Haut war mit Brandwunden übersät.»Wenn ihr euch weiter wehrt, werdet ihr alle sterben!«, rief Akuma.»Ergebt euch jetzt oder tragt die Konsequenzen.«Die Bauern schwiegen und Akuma fuhr fort: »Jeder weiß, dass Bauern nicht kämpfen können und auch gar nicht den Mut dazu haben.Genauso gut könntet ihr Kinder für euch kämpfen lassen! Das ist eure letzte …«»Sie lassen tatsächlich Kinder für sich kämpfen!«, fiel Nakamura ihm ins Wort.Er hatte Jack unter den Bauern entdeckt.Wütend zeigte er auf ihn.»Das ist der Gaijin, der unser Lager überfallen hat.«Akuma richtete den Blick auf den blonden Krieger mit den blauen Augen, der mit gezogenem Schwert neben einem kleinen Soldatenmönch, einem Samurai in voller Rüstung und einem weiteren, mit einem Bogen bewaffneten ronin stand.Seine Miene verfinsterte sich augenblicklich [ Pobierz całość w formacie PDF ]