[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Wer weiß, wo sie sich ihre Hörner abgestoßen hat.Komm, gehen wir ins Bett.Annetta, sag, du hast keine Angst, allein zu schlafen?« »Rosanna und Aurelia sind ja bei mir.«»Ich weiß, ich weiß.Aber ohne deine Mutter und deinen Vater.Weißt du, was ich dir sage? Diese Nacht schläfst du bei mir, im Schlafzimmer.«»Nein, Onkel, wirklich, ich habe keine Angst.« »Komm, stell dich nicht so an.Ich habe das schon so entschieden.«»Aber Onkel, dann sind die Mädchen allein.«»Pfeif drauf, du schläfst bei mir!«Er packte mich am Arm und zog mich mit Gewalt ins Schlafzimmer.Er tat mir weh, und ich vergaß über diesem Schmerz einen Augenblick lang meine Angst.Aber die Angst packte mich wieder, als er sich auszuziehen begann.»A dormiri vistuta? Alle, fammi vidiri comu si fatta.Schläfst du vielleicht angezogen? Komm schon, laß dich anschauen.«Und dabei hatte er einen betrunkenen, wahnsinnigen Blick.Ich sagte zu ihm, ich wolle nicht da bei ihm bleiben, und er stand auf, kam nah zu mir her, ließ seine Hosen runter und stand nackt da.Er ließ mich vor sich niederknien, packte mich an den Haaren und zog mich zu seinem Glied.Ich schrie, schrie, und er zog mich noch fester bei den Haaren.Rosanna wachte auf und kam zur Tür herein, die er nicht einmal taktvoll zugemacht hatte, sie sah uns in dieser Stellung, und ich merkte, wie sich ihr Blick aufheiterte.Dann sagte sie zu mir: »Un ti preoccupari, Annè, cà poi nescìa u latti.Keine Angst, Annetta, da kommt dann die Milch raus.«Einen Augenblick lang verstand ich nicht, er lachte und sagte zu mir: »Bonu è u latti, Annè! Tè, assaggilu! Gut, die Milch, Annetta! Nimm, probier doch.«Da verstand ich und floh.Ich fing an zu laufen, in Nachthemd und Hausschuhen, durch diese Straßen, die keine waren, mitten durch das Gras und den Gestank des Weihers.Ich kam an den wenigen Autos vorbei, und die Betrunkenen fragten mich, wo ich hinliefe, die normalen Leute sahen mich verwundert und neugierig an.Ich haßte meine Tante, die an diesem Abend nicht nach Hause gekommen war, ich haßte meine Tante, die erlaubt hatte, daß er sich auch seiner Tochter bediente, dieses Schwein! Ich wußte nicht einmal, wo ich hin sollte: zu mir nach Hause? Es war nicht mehr mein Zuhause, das war es niemals gewesen.Ein Auto kam herangefahren, und ich erkannte ihn, wie er mir nachhupte, er wollte, daß ich stehenblieb, daß ich einstieg und zu ihm nach Hause zurückkam, wo sollte ich auch hin? Meine Eltern würden mir nicht glauben, geschweige denn mich wieder bei sich aufnehmen.Er hatte recht, völlig recht, aber ich war bereit, überallhin zu gehen, anstatt in dieses Haus zurückzukehren.Als er versuchte, mir den Weg abzuschneiden, fiel mir ein, daß in dieser Gegend das Haus von Angelina Carasotti war.Ich fing wieder an zu laufen, konnte ihm ausweichen, und endlich kam ich in eine schmale Gasse, durch die man mit dem Auto nicht durchkam.Aber er sah mich und stieg sofort aus.Ich war vor der Haustür von Angelina und konnte gerade noch die Klingel läuten, da war er schon da.Ich fing an zu schreien und nach Angelina zu rufen, während er mir Fußtritte versetzte und an mir zog.Der Ingenieur beugte sich zum Fenster heraus und fragte, was los wäre.»Sugnu Annetta! Angelina! Aiutatimi! Mi vò ammazzarriii! Aiutu! Aiutu! Ich bin's, Annetta! Angelina! Helft mir! Er will mich uuumbringen! Hilfe! Hilfe!«Ich schrie so laut ich konnte, um auch mit dem Klang meiner Stimme ihre Hilfe herbeizurufen.»Lassen Sie sie los! Lassen Sie sie sofort los, oder ich rufe die Polizei!«»Lei si facissa i cazzi sua, cà se no, puru ppi lei ci ni sù!!! Kümmern Sie sich um Ihren eigenen Dreck, sonst hab' ich auch für Sie was auf Lager!«Da rief der Ingenieur nach seiner Frau und sagte, sie solle die Polizei benachrichtigen, während er mir zu Hilfe eilte.Ich hörte die überraschte Stimme seiner Frau fragen, was los wäre.Der Ingenieur kam sofort herunter, im Morgenmantel, mein Onkel lockerte schon den Griff, um etwas zu suchen, mit dem er ihn treffen konnte.Er fand eine Eisenstange und erwartete ihn an der Haustür.Ich schrie dem Ingenieur zu, er solle aufpassen, ich schrie: »Attentu! Attentu! Achtung! Achtung!«, und dann lief ich, um Hilfe zu holen.Die Straßen menschenleer! Hunde, nur Hunde kamen vorbei!Dann endlich ein Auto.Ich stellte mich mitten auf die Straße und schrie, sie sollten stehenbleiben: »Aiutu! Aiutu! S'ammazzunu! S'ammazzunu!.Viniti.Curriti! Hilfe! Hilfe! Sie bringen sich um! Sie bringen sich um!.Kommt.Kommt schnell!«Sie waren zu dritt.Sie liefen her, um meinen Onkel zu stoppen, der dem Ingenieur mit dieser Eisenstange in der Hand nachlief.Er hatte ihn schon an einer Schulter getroffen und schrie ihn an: »Curri, ah? Curri, curnutu? Da läufst du, ha? Da läufst du, du Hahnrei?«Auf dem Balkon riefen die Frau und Angelina weinend um Hilfe.Schließlich kamen auch die Polizisten, die drei hielten noch immer meinen Onkel fest, der mit den Füßen nach ihnen trat und fluchte.Wir gingen alle aufs Präsidium.Sie wollten alles von mir wissen, wer ich war, wer meine Eltern waren, warum ich mich im Hause meines Onkels aufhielt, wo meine Tante war.Dann wollten sie meine Eltern benachrichtigen, trotz meiner flehentlichen Bitten und der Beruhigungen von Angelina und ihrer Eltern.Der Ingenieur und seine Frau sagten immer wieder, wenn es Probleme gäbe, sollte ich bei ihnen zu Hause bleiben.Sie überzeugten mich, gegen meinen Onkel Anzeige wegen versuchter Notzucht zu erstatten, und sie behandelten mich als Mensch; sie sagten zu mir, daß nicht einmal Tiere solche Dinge tun und daß er bestraft werden müsse.Auch sie kamen, meine Eltern: Mein Vater mit seinem anklagenden Blick - ich hatte einen Skandal verursacht - wäre gern über mich hergefallen, aber er hielt sich zurück; meine Mutter hielt sich nicht zurück, sie sprang sofort auf mich los, knurrte mir etwas zu und packte mich mit den Zähnen am Arm nach Art eines hungrigen Raubtiers, sie sah aus wie eine Wölfin.Aber der Ingenieur hinderte sie daran weiterzumachen, und sie mußte den Kopf von der »Wildfütterung« heben [ Pobierz całość w formacie PDF ]