[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Alles, weil ich Sie entlassen musste! Und ich meine es ernst, Miss Finn, wenn ich Ihnen sage, dass ich Ihnen das sehr übel nehme! Aber um den Schaden wiedergutzumachen, bin ich bereit, Sie wieder einzustellen.“„Oh, um Himmels willen“, sagte sie.„Ich habe bereits einen neuen Job, Mr Sills.Und für diesen Job bin ich nicht nur besser geeignet, sondern ich brauche ihn dringend und werde dringend gebraucht.Aber ich werde mit ihnen reden – mit den Feuerwehrmännern.Ich werde darauf bestehen, dass sie wieder in Ihrem Laden einkaufen, und versuche sie zu überzeugen, dass sie ihre Familien und Freunde ebenfalls davon überzeugen sollen.Sie hätten das, was sie gemacht haben, nicht tun dürfen – das war falsch.“„Das wollen Sie wirklich machen?“, fragte er.„Natürlich, Mr Sills.Ich sagte Ihnen doch schon, dass ich so etwas nie getan hätte.Aber bitte, jetzt lassen Sie uns nicht so tun, als ob es hier um mich ginge.Ich denke, es hatte einfach mit Ihrer Einstellung alleinerziehenden Müttern gegenüber und der Auffassung, dass man diese Frauen besser nicht einstellen sollte, zu tun.Mein Nachbar Clay gehört zu diesen Feuerwehrmännern, die an dem Tag in Ihrem Laden gewesen sind, als dieses Drama auf dem Parkplatz passierte.Wie sich herausstellte, hat er eine alleinerziehende Schwester, und er kümmert sich, so gut er kann, um sie und seine Neffen.Offenbar hat er Ihre Einstellung persönlicher genommen, als mir bewusst war – und offensichtlich hat er Ihre Einstellung nicht geschätzt.“Mr Sills murmelte etwas Unverständliches und schüttelte den Kopf.„Was sagten Sie?“, fragte Dory.„Und einer der anderen hat eine Exfrau, die alleinerziehend ist, und noch ein anderer wuchs bei seiner alleinerziehenden Mutter auf …“Dory verschränkte die Arme vor der Brust.„Oh, dann wissen Sie bereits, dass es gar nicht um mich ging, sondern um Ihre eigene Scheinheiligkeit.Vielleicht sollte ich mich lieber einfach aus allem heraushalten – es hört sich nämlich so an, als hätten Sie sich das alles selbst eingebrockt.“Mr Sills schien ein wenig in sich zusammenzusinken.„Hören Sie, Miss Finn, mein Umsatz ist in den letzten Wochen wirklich zurückgegangen.Falls Ihnen etwas einfällt, wie ich dieses Moratorium beenden kann, wäre ich Ihnen sehr verbunden …“„Sie brauchen Nachhilfe“, schlug sie ihm vor.„Zuerst einmal ist die einzige Kategorie, in die Sie alleinerziehende Mütter einsortieren dürfen, die der Frauen, die keinen Partner haben, mit dem sie sich die Verantwortung für die Kinder teilen können.Das macht ihnen das Leben schwer – ihre Arbeitsplätze sind für diese Frauen deshalb noch wesentlich wichtiger.Viele dieser Frauen sind Witwen oder Opfer häuslicher Gewalt.Sie brauchen einfach nur unsere Hilfe.Unser aller Hilfe! Vielleicht sollten Sie einfach mal bei der Jahrestagung alleinerziehender Mütter vorbeikommen, sich in einen der angebotenen Workshops setzen und herausfinden, ob Sie etwas lernen können.“Sein Gesicht drückte aus, wie grässlich er sich fühlte – und deutlich gedemütigt.„Miss Finn …“„Oder Sie könnten uns ein paar Lebensmittel für unser Lebensmittellager spenden.Sie haben so viele Produkte, die noch gut sind, die sie aber nicht mehr verkaufen können – wie zum Beispiel Windeln in einer kaputten Verpackung, zerbeulte Konserven oder angestoßenes Obst und Gemüse, so etwas in der Richtung.Solange es noch essbar und gesundheitlich unbedenklich ist, können wir es gebrauchen.“Sofort erhellte sich seine Miene.„Und Sie sprechen mit Ihrem Nachbarn?“„Außerdem haben wir hier andauernd junge alleinerziehende Mütter, die Arbeit suchen.Sie könnten doch von Zeit zu Zeit jemanden einstellen.Und ein oder zwei Posten für uns reservieren.“„Ohhh …“, stöhnte er.„Für qualifizierte Kräfte natürlich“, stellte Dory klar.„Aber selbst ohne Lebensmittel und Jobangebote spreche ich mit Clay.Natürlich erzähle ich ihm die ganze Geschichte, wie ich versuchte, Sie dazu zu bewegen …“„Abgemacht!“, sagte er.„Ich lagere jede Woche die noch brauchbaren, aber aussortierten Produkte im Lagerraum, und Sie können sich alles ansehen und aussuchen, was Sie brauchen.Und ich rufe Sie an, wenn ich eine freie Stelle zu besetzen habe.Aber nur für ein Bewerbungsgespräch – die Kandidatin muss qualifiziert sein.“Sie grinste ihn an.„Mr Sills, was glauben Sie denn, mit wem Sie sprechen? Ich habe immer hart gearbeitet.Ich werde Ihnen noch fehlen.“„Sie waren mehr als geeignet …“Sie lächelte ihn an.„Ich glaube, wir könnten miteinander auskommen, Mr Sills.Ich rufe die Feuerwehrleute an, und Sie spenden uns Ihre beschädigten, aber noch unbedenklichen Waren und erlauben mir, Ihnen Bewerberinnen zu schicken, wenn Sie eine Stelle zu vergeben haben.Und als Zugabe hängen wir noch ein nettes großes Poster mit der Ankündigung unserer jährlichen Tagung alleinerziehender Mütter in Ihr Schaufenster.“Seine Augen strahlten.„Das bringt mir vermutlich verlorene Kunden zurück.“Sie hob eine Braue.„Es könnte zumindest die Illusion entstehen, dass Sie zum Kreis unvoreingenommener, warmherziger Menschen gehören“, sagte sie.„Die Wahrheit kennen nur Sie und ich.“Er warf ihr einen finsteren Blick zu.Sie lachte.Dory hielt ihm die Hand hin.„Sind wir im Geschäft?“, fragte sie.Er nickte und schlug ein.„Es ist mir ein Vergnügen, Geschäfte mit Ihnen zu machen, Mr Sills.Bitte nehmen Sie einige meiner Visitenkarten mit und stellen Sie sie gut sichtbar für Ihre Kunden an der Kasse auf.“„Überziehen Sie es nicht, Miss Finn …“„Ihre Konkurrenz macht das schon lange“, sagte sie.„Und gerne.“Er nahm die Karten mit einer Leidensmiene entgegen.Und sie dachte, was für ein harter Brocken! Doch sie bedankte sich lachend bei ihm.Sobald Mr Sills gegangen war, schnappte sich Dory ein paar Akten vom Schreibtisch und ging zum Aktenschrank.Immer noch in sich hinein lachend, begann sie den Aktenschrank einzuräumen, als sie spürte, wie sie von wundervoll vertrauten Armen von hinten umschlungen wurde [ Pobierz całość w formacie PDF ]