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.Ich bin selbst Gärtnerin, auch wenn das jetzt eine Weile her ist.“„Sie haben von mir gehört?“, fragte Jillian.„Das hat sich verbreitet wie ein Lauffeuer, meine Liebe“, antwortete Maureen lächelnd.Etwas später erschien auch Patrick, der sich einen Wagen gemietet hatte.Er war das Nesthäkchen der Familie und musste Knochenbrecher-Umarmungen von Seiten der Männer über sich ergehen lassen, und Küsse von den Frauen.Jemand drückte ihm ein Bier in die Hand, aber bevor er einen Schluck davon trank, warf er Colin von der Seite einen Blick zu.Grinsend hob Colin sein alkoholfreies Bier, um mit ihm anzustoßen, und der attraktive junge Mann lächelte breit.Jung? Er war wahrscheinlich älter als Jillian.Jillian war sich zwar sicher gewesen, dass sie sich gut amüsieren würde, und sei’s auch nur, weil sie mit Colin zusammen war.Aber es war weit mehr als nur eine schöne Zeit.Es war fantastisch! Während die beiden Familien – die Foleys und die Riordans – sich in Patio, Küche und Garten tummelten, wurde so viel gelacht, dass sie sich fast den Bauch halten musste.Nichts war ihnen heilig; sie hackten liebevoll aufeinander herum und foppten sich gegenseitig.Niemand wurde verschont, selbst Maureen wurde hochgenommen.Die Geschichten, die Jillian am besten gefielen, drehten sich um Braut und Bräutigam, die sich in Virgin River begegnet waren.„Ich durfte ihr nicht zu nahe kommen, bis ich mir den Bart abrasiert und einen Bären aus ihrer Küche verjagt hatte!“, berichtete Aiden.Jillian fuhr hoch.„Einen Bären?“, fragte sie.„In ihrer Küche?“„Sie hatte Plätzchen gebacken und alle Türen und Fenster standen auf“, erklärte Aiden.„Soweit ich weiß, macht Jillian nur Froot Loops“, meinte Colin.„Na, die kann ja wohl jeder“, bemerkte Sean mit einem Böse-Jungen-Grinsen, was ihm einen spielerischen Klaps von seiner Frau einbrachte und Gelächter vom Rest der Gesellschaft.Ausgenommen Colin, der plötzlich ernst geworden war.„Jilly ist von morgens bis abends draußen … manchmal ziemlich weit vom Haus entfernt.“Nun tauschten die Männer Blicke untereinander aus.„Bären gibt es überall in diesen Bergen“, sagte Aiden.„Hast du ein Bären-Abschreckspray? Falls nicht, solltest du dir eins kaufen, doch bewahre es an einem sicheren Platz auf.Erin hat es sogar mal gegen meine Exfrau eingesetzt.Na ja, wie sich herausstellte, war sie bloß meine Ex-Psychopathin, aber trotzdem.Dieses Bären-Abschreckspray haut einen um.“„Wirklich?“, stieß Jillian hervor und rutschte gespannt auf ihrem Stuhl nach vorn.„Ich erzähl dir später alles darüber“, versprach Colin.„Am besten, ich besorge dir sofort eins, denn vielleicht es ja auch dafür gut, euch alle auf Abstand zu halten.“Um fünf Uhr brachen sie zur Hochzeitsprobe in den Country Club auf.Erins Brautjungfern waren ihre Schwester Marcie und ihre Schwägerinnen Franci und Shelby, während Aiden sich für seine Brüder entschieden hatte.Die Tatsache, dass nur drei Frauen und vier Männer das Hochzeitsgespann bildeten, störte Erin und Aiden nicht.An diesem besonderen Tag sollten die wichtigsten Menschen in ihrem Leben sie begleiten, und das war alles, worauf es ankam.Ihr jüngerer Bruder Drew würde Erin zum Traualtar führen, und ihr Schwager Ian sollte die Zeremonie musikalisch begleiten.Als er sein Stück probte, wäre Jillian fast auf die Knie gesunken, denn er hatte eine so schöne Stimme.Die Hochzeitsprobe war mit viel Spaß und Lachen in einer knappen Stunde schnell vorüber, die Überraschungen begannen allerdings erst.Zurück in Erins Haus, war nicht zu übersehen, dass der Partyservice fleißig gewesen war.Im Garten, der von Petroleumfackeln beleuchtet wurde, standen Tische mit weißen Leinentischdecken, Blumen, Porzellan und Kristallgläsern … Es war zauberhaft.Die Hochzeitsgäste waren sichtlich erstaunt angesichts des köstlich aussehenden Buffets, das aus den unterschiedlichsten Speisen und Getränken bestand.Während sie die Gäste beobachtete, die im Garten umherliefen, erkannte Jillian, dass nur Familienmitglieder die Hochzeitsgesellschaft bildeten.Ein bester Freund, eine beste Freundin oder ein entfernter Verwandter waren nicht darunter.Sie alle waren Bruder, Schwester, Schwager oder Schwägerin.Sosehr diese Riordans sich auch ständig kabbelten, sie waren wirklich ein Clan, der fest zusammenhielt.Sie waren zu beneiden.Als die Gesellschaft sich schließlich am Abend trennte, wurde vereinbart, dass man sich um zwei Uhr am nächsten Nachmittag im vollen Hochzeitsstaat wieder im Country Club treffen würde.Erin war eine moderne Braut und hielt nicht viel von altbackenen Traditionen.Sie wollten ihre Fotos am Nachmittag vor der Eheschließung aufnehmen, wenn das Tageslicht perfekt war.Das Fotoshooting würde zwei Stunden dauern, dann konnten sie sich in die Ankleideräume im Club zurückziehen, sich frisch machen und etwas essen.Die Hochzeitszeremonie sollte anschließend um fünf Uhr stattfinden.Am Tag der Hochzeit hatten Jillian und Colin einiges vor.Sie verließen das Hotel, um draußen gemütlich zu frühstücken.Danach schauten sie sich noch ein wenig im Ort um und kehrten rechtzeitig wieder ins Hotel zurück, damit sie sich für das Fotoshooting in Schale werfen konnten.Colin duschte zuerst.Er brauchte nicht lange und wollte Jillian nicht im Weg stehen.Sauber und mit frisch getrimmtem Bart schlüpfte er in einen Jogginganzug und ging aus dem Zimmer, da er sich eine Zeitung und eine Cola kaufen wollte und damit Erin sich in Ruhe fertig machen konnte.Als er wieder zurückkam und das Zimmer betrat, verschlug ihr Anblick ihm den Atem.Jillian stand vornübergebeugt vor dem Spiegel und föhnte sich die Haare.Sie trug einen rosaroten trägerlosen BH, dazu einen Stringtanga in derselben Farbe.Nachdem sie ihn bemerkt hatte, und erkannte, dass er wie gebannt dastand, richtete sie sich auf und schaltete den Föhn aus.„Colin?“Er warf die Zeitung aufs Bett, stellte die Coladose beiseite und ging zu ihr.„Sieh dich nur an“, murmelte er heiser.Sie musste lachen.„Du hast mich doch schon mit sehr viel weniger gesehen.“„Und jedes Mal haut es mich um.“ Er schob seine kräftigen Hände unter ihre Arme, ließ sie langsam an ihren Seiten nach unten gleiten, beugte sich hinunter und küsste sie, wobei er mit der Zunge ihre Lippen teilte und in ihren Mund eindrang [ Pobierz całość w formacie PDF ]