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.Doch als seine Finger auch noch die vier kleinen Knöpfe öffneten, ging ihr Atem schneller, und ihr Herz schlug wie wild.»Wie kommen Sie denn auf eine solch lächerliche Idee, Mylord?«Magnus hielt sie unentrinnbar an sich gedrückt, doch der Himmel stehe ihr bei, sie wollte ihm auch gar nicht entkommen.»Sagen Sie es.Sagen Sie es, Eliza.« Seine tiefe Stimme vibrierte gegen ihren Hals, als er sprach, als er sie küsste, und sie erbebte vor Erregung.»Sagen Sie mir, dass Sie ebenso empfinden wie ich.Ich muss es nur einmal hören.Nur ein einziges Mal.«»Ich kann nicht«, brachte sie mit Mühe heraus.Doch die ungekannte Lust in ihrem Innern wuchs.»Nicht?«, flüsterte er und schob sie von sich weg, um ihr in die Augen schauen zu können.Dieser kleine Abstand zwischen ihren Körpern genügte, um Eliza wieder klarer und vernünftiger denken zu lassen.»Weil eine Verbindung außer Frage steht.Das wissen wir beide.Warum alles komplizierter machen mit Worten, die an dieser Tatsache doch nichts ändern können?«»Weil es mir wichtig ist, Eliza.« In seinen Augen blitzte eine herrische Warnung.Bevor sie wusste, wie ihr geschah, hatte Magnus sich mit ihr auf den weichen türkischen Teppich geworfen.Das Entsetzten über seine Kühnheit wurde beinahe augenblicklich von Erregung verdrängt.Eliza atmete seinen würzigen, männlichen Duft ein und genoss das lustvolle Gefühl seines stählernen Körpers, der sich so innig gegen den ihren presste.Magnus bemächtigte sich gebieterisch ihres Mundes.Seine warmen Lippen zwangen die ihren, sich ihm zu öffnen.Eliza sträubte sich nicht.Konnte es nicht.Sie tat, wie sein Mund ihr befahl.Sie schloss die Augen, legte ihre Arme um seinen Hals und klammerte sich an ihn, während sich ihre Körper im sanften Rhythmus ihrer Atemzüge wiegten.Dann löste er seine Lippen von den ihren.Eliza schlug die Augen auf und sah, dass er sie anschaute.Sie seufzte leise.»Sagen Sie mir, dass Sie das hier nicht wollen, Eliza.Sagen Sie mir, dass Sie nicht mit mir zusammen sein wollen, und ich gehe auf der Stelle«, sagte er.Seine Stimme war tief und heiser vor Leidenschaft.Sie schüttelte den Kopf und wandte den Blick ab.»Warum, Eliza? Sagen Sie es!« Er presste sich gegen ihren Unterleib, so als wollte er sie damit zum Sprechen zwingen.Sie sagte nichts.Konnte es nicht leugnen.»Sie können es nicht sagen, weil Sie es ebenso wollen wie ich.Wir gehören zusammen.Ich weiß, dass Sie ebenso empfinden.«Eliza wandte den Kopf um, um ihm abermals in die Augen zu schauen.»Hören Sie auf mich.Was wir fühlen ist ohne Bedeutung.Sie müssen eine andere heiraten, oder Sie verlieren alles.«»Nein«, flüsterte er.»Ich will nur Sie.Ich kann nicht anders.Und falls … wenn mein Schiff im Hafen einläuft …«»Ihr Schiff?« Eliza blinzelte verwirrt.Dann hatte sie sich seine Reaktion beim Festmahl der Hogarts doch nicht eingebildet.»Sie haben in eins der Schiffe investiert, die im Sturm verschollen sind?«Magnus wandte den Blick ab, dann rollte er von ihr herunter.Er lag neben ihr und atmete tief durch.»Warum haben Sie mir das nicht erzählt?« Ihre Stimme klang seltsam erstickt.»Warum lassen Sie mich nach einer reichen Braut für Sie Ausschau halten, wenn Sie meine Hilfe überhaupt nicht brauchen?«Eliza fühlte sich zutiefst gedemütigt.Der Teufel soll dich holen, Magnus.Sie musste sofort aufstehen, musste von ihm weg.Sie versuchte, sich aufzusetzen, doch ihre Röcke waren unter ihr eingeklemmt.Sie stemmte sich gegen ihn, trommelte mit ihren Fäusten gegen seine Brust und gab sich alle Mühe, dabei nicht kindisch zu wimmern.»Hören Sie auf, Eliza.Ich wollte es Ihnen ja erzählen.Heute Abend, um genau zu sein«, sagte er und versuchte, ihre wild um sich schlagenden Hände festzuhalten.»Hören Sie auf.«Doch sie tat es nicht.Wenn sie es getan hätte, hätte sie angefangen zu weinen.Eliza zerrte blind an ihrem Kleid, dann versuchte sie von neuem, ihn von sich wegzustoßen.»Sie werden sich anhören, was ich zu sagen habe.« Seine Augen waren dunkel, ein sturmgepeitschter Gewitterhimmel, doch Eliza sah tief in sie hinein, während er sprach.»Ich wollte Sie nicht hinters Licht führen.Ich wollte nur mit Ihnen zusammen sein.Deshalb habe ich Ihrem lächerlichen Arrangement zugestimmt.Ich gebe keinen Pfifferling auf Ihre Brautschau oder selbst auf dieses Porträt.Ich wollte nur mit Ihnen zusammen sein.«In dem Moment, als sie ihn jene simplen Worte aussprechen hörte, schossen ihr Tränen in die Augen.Er wollte nur mit ihr zusammen sein.So wie sie mit ihm zusammen sein wollte.Er ließ ihre Handgelenke los, und sie wischte sich mit dem Handrücken über ihre Augen.»Aber Ihr Schiff …«, stammelte sie.»Sobald es im Hafen einläuft, hat meine finanzielle Misere ein Ende.« Ein verhaltenes Lächeln, geboren aus Hoffnung, stahl sich auf seine Lippen.»Und wir können zusammen sein.«Sie ließ ihre Hände sinken und starrte ihn wie vom Donner gerührt an.Er glaubte tatsächlich, dass sein Schiff kommen würde.Oder er wollte zumindest fest daran glauben.Sie konnte es in seinen Augen lesen.Er hoffte auf eine Zukunft - eine gemeinsame Zukunft - für sie beide.Doch sie konnte das nicht.»Wenn wir …«, begann Magnus, doch Eliza legte einen Finger auf seine Lippen und brachte ihn zum Schweigen.»Ganz London weiß von den Stürmen - von den gesunkenen Schiffen.« Sie wollte die Enttäuschung in seinen Augen nicht sehen, daher schmiegte sie sich enger an ihn und legte ihre Stirn auf sein hämmerndes Herz.»Ich weiß, dass Sie Ihre Hoffnungen an Ihr Schiff hängen müssen, aber ich kann das nicht.Meine Zukunft liegt in Italien.«»Eliza, es hat noch keine Meldung gegeben …«»Ssschh.Es spielt keine Rolle.Sie wissen ebenso gut wie ich, dass wir einander nicht wiedersehen dürfen.Nicht in der Weise wie bisher.Die Versuchung, zusammen zu sein, ist für uns beide zu schwer zu ertragen.« Sie fuhr mit einem Finger an seiner muskulösen Brust entlang, kostete es aus, ihn ein letztes Mal zu berühren.»Sie müssen mich vergessen.Sie haben eine Verantwortung Ihrer Familie und den Menschen von Somerton gegenüber.«»Eliza«, flüsterte Magnus.»Denken Sie denn, das hätte ich nicht längst versucht? Ich habe es heute Abend bei jedem einzelnen Schritt zu Ihrer Haustür versucht.Aber ich kann es nicht.Ich kann Sie ebenso wenig vergessen, wie ich vergessen kann zu atmen.«Er hob eine lange dunkle Locke von ihrer Schulter und hielt sie sich an die Lippen, bevor er sich vorbeugte, um Eliza zu küssen.»Ich werde Sie niemals aufgeben.Sie sind mein.Mein.« Er sah ihr tief in die Augen.»Und ich gehöre Ihnen.Für immer.«Und sie wusste, dass es die Wahrheit war.Es brauchte keinen goldenen Ring, um sie an ihn zu binden.Eliza wusste tief in ihrem Herzen, dass sie von diesem Moment an sein war und für immer sein würde.Ein Schluchzen kroch ihre Kehle hinauf.Wenn sie doch nur zusammen sein könnten, so wie er es sich erträumte.Doch es war unmöglich.Wie gern sie an seine Welt glauben würde [ Pobierz całość w formacie PDF ]