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.»Nur aus Neugier, Mavra, wie oft haben Sie schon eine solche Landung gemacht?« stieß er hervor.»Noch nie«, erwiderte sie leise lachend.»Es heißt, diese Systeme seien zu unpraktisch.Viele Raumschiffe haben sie gar nicht mehr.Man kann sie nur ganz selten brauchen.«»Und wie kommen wir hier heraus?«»Es gibt oben und unten Ausstiegsluken.Das ganze Ding ist eine Luftschleuse, aber natürlich ohne Pumpe.Ihr müßt mich hochheben, damit ich die Schalter bedienen kann.«Er stöhnte, brachte es aber zustande.Nach einigen Versuchen zischte es, und die Luke klappte herunter.Wieder vergingen lange Minuten, während Mavra versuchte, von seinen Schultern hinaufzuspringen und sich am Lukenrand festzuhalten.Endlich, als sie schon aufgeben wollte, konnte Mavra sich hochziehen und die Außenluke öffnen.»Und wenn wir draußen nicht atmen können?« schrie Nikki hinauf.»Dann haben wir Pech gehabt«, entgegnete Mavra.Sie wußte zwar, daß die Aussichten nicht groß waren, aber ein Meer und grüne Bäume – das gab Hoffnung.Sie zog sich hinaus und schaute sich um.»Riecht eher seltsam, aber ich glaube, wir leben alle noch!« rief sie hinunter.»Ich hole ein Kabel aus dem Arbeitsfach!«Bei Nikki gab es die größten Probleme.Sie war sehr schwer und kaum beweglich, und während sie in der Dunkelheit zerrten, nachdem Renard hinaufgeklettert war, schienen seine und Nikkis Arme den Dienst versagen zu wollen.Endlich gelang es ihnen mit vereinten Kräften, das Mädchen hinauszuhieven.Sie sanken erschöpft auf offenbar richtiges Gras, während sich die Landschaft um sie drehte.Mavra vollführte eine Reihe von Übungen zur Körperbeherrschung und vermochte einen großen Teil der Schmerzen zu verbannen, nicht aber die Erschöpfung.Sie öffnete die Augen, schaute sich nach den beiden um und sah sie schlafen.Sie blickte am Horizont entlang.Nichts sah besonders bedrohlich aus; es war gegen Mittag, und die Umgebung glich einer stillen Waldszene, wie es sie auf Hunderten von Planeten gab.Manche Insekten waren hörbar, und sie sah verschiedene ganz normal aussehende Vögel hoch oben am Himmel schweben, aber sonst war kaum etwas wahrzunehmen.Sie blickte wieder auf ihre bewußtlosen Begleiter und seufzte.Einer mußte trotzdem wach bleiben.Neu-Pompeii – 11.50 UhrEin blauweißer Strahl surrte durch die mächtige Leere in der Vertiefung der riesigen Schüssel.Ein Teil der Leiste um den Kontrollraum schwelte und zischte.Jemand fluchte.Überall gab es Trefferspuren, und das Fenster hinaus zum Schacht war längst zerschossen.Gil Zinder saß nervös an seiner Konsole auf der Galerie.Antor Trelig stand fluchend neben dem Eingang und versuchte auszumachen, wo die Schützen sich befanden.Ben Yulin, auf der anderen Seite der Tür, überprüfte die Ladung seiner Pistole.»Warum macht ihr die Tür nicht zu?« rief Zinder.»Die schießen jetzt schon hier herein!«»Halten Sie den Mund!« fauchte Trelig.»Wenn wir sie schließen, können sie sie mit dem Strahlfeuer festschweißen, und wir kommen nie mehr heraus.«Ben Yulin schnippte mit den Fingern und huschte zur Konsole.»Obie?« sagte er, nachdem er auf eine Taste gedrückt hatte.»Ja, Ben?« antwortete der Computer.»Obie, wie ist deine Optik im Tunnel? Kannst du uns sagen, wie viele es sind, und was für ein Schaden besteht?«»Meine Optik ist unbeschädigt«, erwiderte Obie.»Sie sind noch sieben.Ihr habt drei erschossen.Der Schacht-Kontrollraum ist stark beschädigt, die Wand auch, aber nichts Ernsthaftes.«Yulin nickte, während Trelig plötzlich in die Knie ging, sich zur Tür hinausbeugte und eine Salve abfeuerte.»Um einen Kilometer verfehlt, Trelig«, erklärte Obie in einem Ton, der Zufriedenheit verriet.»Obie, wie funktionsfähig bist du?« fragte Yulin und winkte Zinder heran.»Nicht besonders«, sagte der Computer.»Der Computer, der die Welt da unten steuert, ist sowohl unendlich komplizierter als auch einfacher wie ich.Seine Aufnahmefähigkeit scheint unbegrenzt zu sein, und er hat vollständige Kontrolle über alle primären und sekundären Gleichungen bei der Ausgabe – aber er ist vollständig vorausprogrammiert.Er hat kein Selbstbewußtsein, ist keine eigene Wesenheit.«Gil Zinder erreichte die Konsole.»Obie, hier ist Dr.Zinder«, sagte er.»Kannst du den Kontakt mit dem anderen Computer abbrechen?«»Im Augenblick nicht, Dr.Zinder.« Obies Stimme klang viel freundlicher, aber auch besorgt.»Als wir das Umkehrfeld auslösten, haben wir die Spannungsenergie freigesetzt, die unsere eigene Existenz steuerte.Sie hat uns hierhergeführt.Anscheinend ist der Weltcomputer auf eben einen solchen Vorgang vorbereitet, aber die Programmierer gingen davon aus, daß jeder, der die markovischen Gleichungen auf solche Weise anwenden und damit hierherkommen konnte, nahezu auf derselben technologischen Stufe stehen mußte wie die Erbauer des Weltcomputers.Man erwartet von uns, daß wir die bisherige Programmierung umstoßen und ihm sagen, wie es weitergehen soll.«»Wo ist hier, Obie?« fragte Zinder.»Die Koordinaten wären nutzlos, selbst wenn ich einen Bezugsrahmen hätte«, gab Obie zurück.»Wir sind gewissermaßen in der Mitte des greifbaren Universums, das entnehme ich jedenfalls den Dingen, die ich von den Informationsschaltungen des anderen Computers erfahre, soweit ich sie verstehen kann.«Selbst Trelig begriff, was das bedeutete.»Du meinst, das ist das Zentrum für alle Existenz von Materie in der Galaxis?« schrie er.»Genau das«, bestätigte Obie.»Und auch aller Energie, abgesehen von der Primärenergie, dem Baustoff für alles andere.Das ist die zentrale markovische Welt, von der aus, soviel ich erkennen kann, das Universum neu geschaffen wurde.« Der Gedanke ernüchterte sie alle.»Obie, kannst du mit dieser großen Maschine sprechen?« fragte Yulin.Der Computer schien einen Augenblick zu überlegen.»Ja und nein.Es ist schwer zu erklären.Angenommen, Sie hätten einen Wortschatz von nur achtzig Begriffen? Angenommen, jemand von Ihrer Kultur mit einem Doktorgrad in Physik erzählt Ihnen etwas von seinem Fachgebiet [ Pobierz całość w formacie PDF ]