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.„Erds Werk.Er hat auch mein Haar zurechtgemacht, aber ich glaube nicht, daß er mich mag.”„Mag keine Frauen.Aber er versteht sein Handwerk.”„Ich kümmere mich nicht um andere Lebensweisen, wenn sie mein Leben nicht durcheinanderbringen.” Sie strich nervös über ihr Haar.„Ich brauche ein Glas Wein.Zieh es von meiner Bezahlung ab.”„Geht auf Kosten des Hauses.” Er schenkte den Wein ein und sah zu, wie sie daran nippte.„Da wir gerade von Bezahlung reden — wieviel?”„Zwanzig Oboloi die Woche.”Sie seufzte und schob das Glas von sich.„So schlimm stecke ich nicht in der Klemme.Tut mir leid, deine Zeit verschwendet zu haben.” Als sie einen Fuß zum Boden ausstreckte, hob er eine langfingrige Hand.„Wieviel willst du haben?”„Eher zwanzig Oboloi die Nacht, zahlbar jede Nacht.”„Drei.”„Fünfzehn.”„Fünf.” Sein Mund schloß sich zu einem harten Strich, wodurch die von der Narbe angehobene Lippe mehr denn je ein Zähnefletschen produzierte.„Zehn, und ich arbeite nicht nach Mitternacht.”„Fünf, und du arbeitest nicht nach Mitternacht.”„Fünf.Ich arbeite nicht nach Mitternacht.Und ich bekomme nach der Hälfte des Abends eine Stunde für mich allein plus einen Raum, in dem ich allein sitzen kann.”Er sah sie nachdenklich an, das katzenhafte Licht in seinen Augen flackerte.Sie starrte zurück, eine Kampfansage im Blick.Grünblaue und goldene Blicke kreuzten sich wie Schwerter.Nach ein paar Sekunden nickte er.„Gemacht.”Sie entspannte sich und griff nach dem Weinglas.„Hübscher Laden.”„Ich mag ihn.”Ein Teil der Wand hinter der Bar war ein riesiger Spiegel, der den stillen Raum hinter ihr reflektierte.Soweit Aleytys dies sagen konnte, war sie die einzige anwesende weibliche Person.„Bringen deine Kunden ihre Frauen hierher mit?”Sein Gesicht erkaltete zu einer wilden Maske.„Nein.”„Was ist mit weiblichen Besatzungsmitgliedern?”„Kein Mischmasch bei mir.”„Was ist das?” Aleytys zeigte auf eine kleine Spielmannsharfe, die — inmitten des Wirrwarrs von Kinkerlitzchen und Kleinigkeiten von im Kosmos verstreuten Welten fast verloren — neben dem Spiegel hing.Er wandte seinen Kopf, um in die Richtung ihres zeigenden Fingers zu sehen.„Die Harfe da? Eine Schurke von Holzschnitzer von einem Holztransporter ließ sie nach einer trunkenen Nacht vor ein paar Jahren zurück.Ihm ging das Geld aus, und er tauschte die Harfe gegen ein paar Becher Sheesh-Wasser ein.”Aleytys nippte an ihrem Wein und schloß die Augen.„Shadith”, flüsterte sie.Die purpurnen Augen schnappten auf, leuchteten strahlend.„Ob ich darauf spielen kann? Verdammt gut kann ich das? Danke, Lee!”Aleytys stellte das Glas behutsam ab und sah Dryknolte von unten herauf an.„Darf ich sie ansehen?”Er griff hinauf und legte die Harfe vor sie.Sie zog die Finger durch den dicken Staub auf dem Klangbrett.„Hast du einen Lappen?”Sorgfältig, träumerisch, zog sie den Lappen über das Holz und die Saiten, entfernte die Staubansammlung zweier Jahre, während Dryknolte dastand und ihr zusah; ein dunkler, finsterer Blick verwandelte sein Mahagonygesicht in eine Schreckensmaske.Als sie fertig war, hob sie den schmutzigen Lappen mit zwei Fingern an und ließ ihn hinter den Bartresen fallen, dann rieb sie ärgerlich an der Staubschliere, die er hinterlassen hatte.Sie behielt die Harfe auf dem Schoß und trank den Wein, der noch in ihrem Glas war, aus.„Gut.Sag mir, was ich zu tun habe.”„Willst du auf dem Ding spielen?”„Vielleicht.Mach weiter.”„Du arbeitest von mittags bis Mitternacht.” Auf ihren herausfordernden Blick hin fügte er glatt hinzu: „Von deiner Freistunde abgesehen, natürlich.”Sie nickte und wartete interessiert ab.„Du gehst herum.Von Tisch zu Tisch.Verbring mit niemandem zuviel Zeit.Du wirst nicht fürs Schwatzen bezahlt.Du hörst zu.Du lächelst.Du behältst sie bei guter Laune.Halte sie beim Trinken, aber mach es nicht zu deutlich.Jeder Tisch muß dir mindestens einen Drink spendieren.Das hält dich etwa fünfzehn Minuten bei ihnen.Danach spendieren sie dir entweder noch einen Drink, oder du ziehst weiter.Zwei Drinks an einem Tisch.Nicht mehr.Verstanden?”Sie nickte.„Du verstehtst, daß das, wofür sie bezahlen, nicht mit dem übereinstimmt, was du trinkst.”„Bran hat es mir gesagt.Das ist so schon in Ordnung.Ich bin keine große Trinkerin.”Er knurrte und sah erfreut aus, was sie ein wenig überraschte.„Wie gesagt! Lach über ihre Witze und hör dir ihre traurigen Geschichten an.Gerate nicht in Verlegenheit, wenn das Gespräch stürmisch wird.Benimm dich erstklassig.Damit kannst du fertig werden.Wie ist dein Name?”Sie starrte nachdenklich auf ihr Spiegelbild.„Ich will meinen Namen hier nicht gebrauchen.Denk du dir einen für mich aus [ Pobierz całość w formacie PDF ]