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.Kral trat zu ihm.»Nimm meine Axt, Er’ril.«Merik stand jetzt neben dem Gebirgler und schob die Axt zurück zu Kral.»Nein, deine gezeichnete Klinge kann sie töten.Außerdem bin ich heute Nacht zu schwach zum Kämpfen, während du noch kräftig bist.Das Geschlecht meines verlorenen Königs muss erhalten werden, selbst wenn das meinen Tod bedeutet.«Mogwied duckte sich in ihrem Schatten.»Der Elv’e spricht weise«, murmelte er.Die Dämonenbrut lachte sie keckernd aus.»Wenn ihr Mäusse endlich fertig sseid mit Schwatzen, dann ssollte ich vielleicht für euch die Entscheidung treffen.«Die Zeit war abgelaufen.Er’ril fielen keine Worte ein, die er gegen Meriks Feststellung hätte vorbringen können.Er sah den silberhaarigen Elv’en an.Meriks blaue Augen leuchteten.Er’ril bedauerte alle schroffen Worte, die zwischen ihnen beiden gefallen waren.Zweifellos lag dem Elv’en Elenas Sicherheit ebenso sehr am Herzen wie Er’ril, auch wenn er andere Gründe dafür hatte, und jetzt war Merik bereit, das ganze Ausmaß seiner Entschlossenheit und seines Mutes zu beweisen.Er’ril merkte, dass der Elv’e ihm seinerseits in die Augen sah.Es bedurfte keiner weiteren Worte mehr.Er’ril nickte, zum Zeichen, dass die Entscheidung gefallen war.Merik trat vor.Da zerriss ein Heulen die Luft.Alle Augen, einschließlich derer der Dämonenbrut, wandten sich zur Seite.Aus dem hohen Gras sprang ein riesiger Wolf auf die Lichtung.Es war Ferndal.Er duckte sich, ein lautes Knurren stieg aus seiner Kehle auf, sein Nackenfell war gesträubt.»Anscheinend haben wir noch einen Freiwilligen«, sagte die Dämonenbrut mit einem bösen Lächeln.»Zurück!« schrie Mogwied seinem Bruder zu.»Du kannst dem Wesen nichts anhaben.«Ferndal sah seinen Bruder an, und seine bernsteinfarbenen Augen leuchteten wie Zwillingsmonde in der Nacht.»Oh!« flüsterte Mogwied und kroch tiefer in den Schatten der anderen.Er’ril spürte, dass sich zwischen den beiden eine lautlose Verständigung abgespielt hatte.»Hat Ferndal dir etwas mitgeteilt?« flüsterte er schnell.Mogwied wandte den Blick nicht von der Dämonenbrut und seinem Bruder ab.»Die anderen sind befreit … Es gibt noch eine …«Wieder wurde die Stille der Nacht zerrissen, diesmal durch ein dumpfes Bellen, das von der anderen Seite der Lichtung kam.Das war kein Wolf.Etwas stieg aus dem hohen Gras auf und wurde immer größer.Wie konnte etwas so Riesiges sich so leise an sie herangeschlichen haben, zumal noch beladen mit einer Last?Es dauerte einen Augenblick, bis Er’ril seinen Schreck überwunden hatte und Tol’chuk erkannte.Der Og’er hielt einen zappelnden Hund über seinem Kopf, dessen Maul er mit einer seiner großen, krallenbewehrten Hände zuhielt.Die Dämonenbrut schlug mit den Flügeln und nahm Schwung, um sich der neuen Herausforderung zuzuwenden.Da warf Tol’chuk den Hund auf sie.Die zappelnde Waffe trudelte über die Lichtung, Gliedmaßen strampelten in der Luft.Instinktiv holte die Dämonenbrut zum Schlag gegen das fliegende Etwas aus.Die Krallen mit den giftigen Spitzen hackten auf den Hund ein und schlugen ihn zur Seite.Er fiel schlaff in den Schlamm; in seiner Brust klaffte ein tiefer Riss.Das Gift hatte ihn getötet, noch bevor er am Boden aufschlug.»Oh, oh«, sagte die Dämonenbrut.»Euch gehen wohl allmählich die Waffen aus.Was kommt alss Nächsstess, ein Schaf? Eine Ziege?«Tol’chuk hatte die Ablenkung durch den Hund ausgenutzt und war auf die Lichtung getreten.Er’ril stellte fest, dass es seinen Gefährten gelungen war, die Dämonenbrut einzukreisen.Aber welchen Sinn hatte das? Sie verfügte doch über ihre dunkle Magik.Merik warf Er’ril einen kurzen Blick zu, dann wandte er sich wieder dem geflügelten Ungeheuer zu und setzte sich langsam in Bewegung.Er’rils Herz schmerzte, aber es gab keine andere Möglichkeit.Plötzlich war Mogwied an Meriks Seite und packte ihn am gebauschten weißen Ärmel, sodass der Elv’e stehen bleiben musste.»Lass ihn …«, setzte Er’ril an.»Der … der Hund!« flüsterte Mogwied.»Er ist tot.«»Ja?«Mogwieds Stimme wurde lauter.»Das Ungeheuer hat ihn umgebracht.Nicht wahr?«Er’ril riss die Augen weit auf, da er plötzlich begriff.Die Worte des Gestaltwandlers waren offenbar auch von der Dämonenbrut gehört worden.Ihr Blick senkte sich auf den toten Hund zu ihren Füßen.Das Grinsen verschwand aus ihrem Gesicht, als ihr die Wahrheit dämmerte.Sie hatte getötet.Sie hatte ihr Opfer ums Leben gebracht.Jetzt war sie besiegbar.Für die Dauer eines Herzschlags begegneten ihre Augen denen Er’rils.Er’ril grinste, aber seine Lippen blieben hart.»Tut es für Ni’lahn«, raunte er den anderen zu.»Macht das Ungeheuer nieder.«Kral jubelte triumphierend und führte den Angriff auf die umzingelte Dämonenbrut an.Sie versuchte zu entkommen, doch Tol’chuk zog sie an einem Flügel zurück in den Schlamm und ins Gras.Die anderen stürzten sich auf sie.Er’ril wandte dem Kampf den Rücken zu.Er wurde hier nicht mehr gebraucht.Elena hingegen war schon zu lange mit Vira’ni allein.Hinter sich hörte er einen Schrei, bei dem sich die Haare auf seinen Armen aufstellten.Es war ein Todesschrei.Ohne zurückzublicken, lief Er’ril weiter.Er empfand keine Befriedigung über die Todesschreie der Dämonenbrut, nicht solange Elena noch in Gefahr schwebte.Die Eisenfinger zur Faust geballt, rannte er über eine kleine Erhebung, die ihn vom Hauptlager trennte.Er betete, dass er nicht zu spät kommen würde.Als er auf der Hügelkuppe angekommen war, spähte er in den Kreis der Zelte des Hauptlagers [ Pobierz całość w formacie PDF ]