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.Diese Tatsache entbehrte nicht einer gewissen Ironie, hatte es sein Überleben doch der Tatsache zu verdanken, dass der Imperator, der nicht ständig auf das Hauptquartier der Politiker blicken wollte, zwischen dem Parlament und dem Palast einen Berg von einem Kilometer Höhe hatte aufschichten lassen; der Berg hatte die Wucht des atomaren Doppelschlags erfolgreich abgefangen.Die Verluste unter der Zivilbevölkerung hielten sich in Grenzen; der Großteil der Zerstörung war in der unmittelbaren Umgebung des Palastes angerichtet worden.Der Imperator bückte sich, hob etwas vom Boden auf und hielt es den Gurkhas hin.Eine einzelne Rose war zu Asche verbrannt worden, hatte jedoch ihre Form behalten.Die Gurkhas blickten auf die Rose; ihre Gesichter hinter den Sichtscheiben blieben ausdruckslos.Als sie das Pfeifen eines McLean-Generators hörten, wirbelten die Männer mit hochgerissenen Waffen herum.»Nein!« rief der Imperator, und die Gewehrläufe sanken nach unten.Etwas in der Form einer Träne trieb auf den Imperator zu.Durch die durchsichtige Nase des Gebildes erkannte der Imperator den rotgeränderten, schwarzen Körper eines Manabi.Den Umständen entsprechend konnte es sich nur um Sr.Ecu handeln.Die Träne blieb im diplomatischen Abstand von drei Metern vor dem Imperator in der Luft stehen.»Sie leben.« Eine besonnen geäußerte Beobachtung.»Ich lebe«, bestätigte der Imperator.»Es tut mir so leid.Arundel war sehr schön.«»Paläste lassen sich leicht wieder aufbauen«, sagte der Imperator kalt.Die Träne schaukelte leicht in einem Windstoß.»Sprechen Sie immer noch für die Tahn?« wollte der Imperator wissen.»Das wollten sie, doch ich habe abgelehnt.Sie verlangten von mir, Ihnen ein Ultimatum zu überbringen, ohne mir genug Zeit zu lassen, um von Heath aus die Erstwelt zu erreichen.«»Hört sich ganz nach den Tahn an.«»Jetzt spreche ich für die Manabi.Und für mich selbst.«»Höchst interessant«, dachte der Imperator.Die Manabi sprachen so gut wie nie für sich.»Darf ich zunächst einige Fragen stellen?«»Sie dürfen fragen.Ich darf die Antwort verweigern.«»Selbstverständlich.«Ecu drehte seinen Anzug so, dass es so aussah, als würde er auf die Gurkhas blicken.»Keine Sorge«, beruhigte ihn der Imperator.»Sie reden nicht mehr als Sie selbst.«Das war richtig – weder ein Gurkha noch ein Manabi gaben Informationen preis, es sei denn, es wurde ihnen eigens aufgetragen.Beide Rassen waren außerdem immun gegen Folter, Drogen und psychologische Befragung.»Ich bin gerade eben auf der Erstwelt eingetroffen.Wie schätzen Sie die Situation ein?«»Mies«, gab der Imperator der Wahrheit entsprechend zurück.»Ich habe mindestens ein halbes Dutzend Schiffe meiner Flotte verloren; vierzig Systeme, vorsichtig geschätzt, sind entweder den Tahn in die Hände gefallen oder können sich nicht mehr lange halten; meine Gardedivisionen werden dezimiert; und es wird alles noch viel schlimmer werden.«Ecu überlegte.»Und Ihre Verbündeten?«»Die beratschlagen zur Stunde noch über die Lage«, antwortete der Imperator trocken.»Ich schätze, dass weniger als die Hälfte meiner so genannten Freunde den Tahn den Krieg erklären werden.Der Rest wird erst abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.«»Wie schätzen Sie den endgültigen Verlauf der Dinge ein?«Der Imperator betrachtete die zu Asche erstarrte Rose sehr lange; dann sagte er: »Diese Frage möchte ich nicht beantworten.«»Verstehe«, erwiderte Ecu und fügte etwas offizieller hinzu: »Ich spreche jetzt für meine Grandsires, meine Artgenossen und Kollegen, und für die Generationen, die noch nicht befruchtet und geschlüpft sind.«Der Imperator blinzelte.Ecu sprach wirklich für die Gesamtheit der Manabi.»Wir sind keine kriegführende Spezies.Trotzdem bieten wir bei dieser Auseinandersetzung dem Imperium unsere Unterstützung an.Wir werden uns weiterhin um eine gewisse Neutralität bemühen, doch gewähren wir Ihnen jederzeit Zugang zu Informationen, die wir erhalten haben oder noch erhalten werden.«Fast hätte der Imperator gelächelt.Das war die einzige gute Nachricht in einem ansonsten tragischen Universum.»Wieso das denn?« fragte er.»Es sieht ganz so aus, als würden die Tahn gewinnen.«»Unmöglich«, antwortete Ecu barsch.»Können wir nicht doch unter der Rose sprechen?«»Ich sagte doch bereits …«»Ich wiederhole meine Bitte.«Der Imperator nickte.Eine metallische Ranke glitt aus Ecus Anzug, woraufhin der Imperator die Gurkhas erneut mit einer Handbewegung zum Senken der Waffen bewegen musste.Die Ranke berührte den Helm des Imperators.»Ich glaube, dass selbst Ihre zuverlässigsten Mitarbeiter das Folgende nicht unbedingt hören sollten«, ertönte im Innern seines Helms die leicht hallende Stimme Ecus.»Stimmen Sie mit mir überein, dass die Tahn davon überzeugt sind, dass Antimaterie Zwei duplizierbar ist oder dass sie, die Tahn, im Falle ihres Sieges an die Quellen ihrer Herkunft gelangen würden?«Wieder entstand ein langes Schweigen.Wo und wie AM2 entstanden war, war seit jeher das bestgehütete Geheimnis des Imperiums gewesen; AM2 hielt das Imperium zusammen, wie schwach auch immer.»Wahrscheinlich stellen sie sich etwas in der Art vor«, gab der Imperator schließlich zu.»Die Tahn täuschen sich.Sie müssen mir jetzt nicht antworten.Wir sind davon überzeugt, dass die einzige – und ich meine damit wirklich die einzige -Quelle für AM2 Sie selbst sind.Wir besitzen keinerlei Informationen darüber, wie das geschieht, aber das ist unsere Schlussfolgerung.Aus diesem Grund kann dieser Krieg unserer Meinung nach nur auf zwei mögliche Arten enden: entweder Sie sind siegreich, oder die Tahn werden gewinnen.Der Sieg der Tahn bedeutet die totale Zerstörung des Zivilisationsniveaus, das momentan besteht – so lächerlich niedrig es auch sein mag.«Die Sonde sackte zusammen, und ihre Spitze streifte den Rand der Rose.Trockene, puderige Asche bestäubte den Schutzhandschuh des Imperators.Kapitel 47»Bis zu welchem Ausmaß sind Sie gewillt, Admiral van Doormans Befehle zu interpretieren, Commander?«Sten wartete, bis Sutton sich klarer ausdrückte.Die vier Skipper der Patrouillenschiffe plus Sutton und Kilgour waren dabei, sich eine Taktik für die kommenden Wochen zurechtzuschustern, obwohl keiner von ihnen glaubte, dass die Tahn die Ruinen der 23.Flotte so lange unbehelligt ließen.Sie saßen recht beengt in dem Lagerhaus beisammen, das Sutton bis unter das Dach mit Versorgungsgütern für die Division voll gestopft hatte.»Mir gefallen diese … hmpf … unsere Schiffe immer besser«, fuhr der Spindar fort.»Sie erinnern mich sehr an die Sprösslinge meiner eigenen Spezies.Auch wenn sie biologisch nicht mehr im Beutel mit dem Eiter verbunden sind, so müssen sie sich doch immer in seiner Nähe aufhalten, um nicht einzugehen.«Sten verstand die Analogie.Seine taktischen Einsatzschiffe waren wegen ihrer engen Räumlichkeiten und der sehr begrenzten Ausrüstung an Munition, Nahrungsmitteln und Luftreserven wegen nur relativ begrenzt einsetzbar.»Die Tahn werden Cavite erneut angreifen«, sagte Sh’aarl’t.»Vielleicht werfen sie einen Bombenteppich ab, vielleicht führen sie eine Invasion durch.Mir wäre es lieber, wenn unser Nachschub nicht hier herumliegen und auf sie warten würde.«»Abgesehen davon«, ergänzte Sekka und ließ den Blick über die kunterbunte Ansammlung von Sprengstoff, Munition, Rationen und Ersatzteilen wandern, »was hier los ist, wenn auch nur das kleinste Bömbchen durchs Dach kommt.«»Genau das meine ich«, schnaufte der Spindar [ Pobierz całość w formacie PDF ]