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.Sie waren mit Flügeln versehen und ähnelten tatsächlich Fledermäusen.Alex nannte sie Frick & Frack Eins bis Tausend oder so, zu Ehren der echten fledermausähnlichen Wesen, die bei Mantisoperationen als Kundschafter eingesetzt wurden.Er hatte die Energiesysteme der Beobachter aufgeladen, sich mit seinem Team aus Techs und Experten für die Jochi-Kultur beratschlagt, diverse Patrouillensektoren einprogrammiert und die Fledermäuse zum Spionieren losgeschickt.Inzwischen übertrugen sie jede Menge Bilder aus ganz Rurik auf die Bildschirme.Und diese Bilder erzählten von einer anderen Wirklichkeit als die Livie-Sendungen des Imperators.Zugegeben, die Ruhe war wiederhergestellt.Aber nur im Vergleich mit dem Durcheinander, das bei Stens Ankunft hier geherrscht hatte.Der Bildschirm in der oberen linken Ecke zeigte eine Szene vor einem Militärkomplex.Friedlich.von außen betrachtet.Doch als Alex seinen kleinen Schnüffler näher heran dirigierte, erkannte Sten mehrere gepanzerte Kettenfahrzeuge.Sie bewegten sich nicht, waren jedoch jederzeit einsatzbereit.An anderen Panzern arbeiteten Instandsetzungsmannschaften in fieberhafter Eile.Er erblickte einige A-Grav-Stapler, die Munition und Nachschub herbeischafften.Der Bildschirm darunter zeigte eine Einheit von Jochi-Rebellen, die einem intensiven Ausbildungsdrill unterzogen wurden.Auf einem anderen war ein Lager der Tork zu sehen, in dem gleichermaßen Waffen und wütende Reden aufblitzten.Auch auf den anderen Monitoren spielten sich vergleichbare Szenen ab: Überall wurden die Barrikaden der Suzdal und der Bogazi wieder aufgebaut und verstärkt; Milizen patrouillierten durch die Straßen der Wohnviertel; in einem Fall ignorierten sie bewußt eine Gruppe Halbwüchsiger, die Glasflaschen mit geklautem, leicht entflammbarem Treibstoff füllten.Die Gegend rund um das Stadtzentrum von Rurik war wie leergefegt.Die Läden waren verrammelt, vor einigen standen sogar eigens dafür angeheuerte Schlägertypen Wache.Sten sah mehrere Jugendbanden auf der Suche nach Zoff und Plündereien durch die Straßen ziehen.Eine von Alex'Fledermäusen schoß an einer gesprengten Ladenfront vorbei, aus der mehrere Gestalten armweise Waren herausschleppten.In diesem Fall handelte es sich bei den Plünderern um Soldaten, auch der eine oder andere Polizist befand sich darunter.»Kuck mal, Freund Sten«, sagte Kilgour.»Hier ist das Mädel, von dem ich dir erzählt habe.« Er schaltete das Bild auf einen der größeren Zentralschirme um.Sten sah ein Joygirl, das gerade aus einer Seitenstraße herausschlenderte.Der eingeblendete Stadtplan zeigte, daß sie sich in der Nähe eines Militärgeländes der Jochianer befand.Ein anerkennendes Pfeifen aus einem der Lautsprecher sagte ihm, wie nah sie bereits war.Der Blickwinkel änderte sich, und Sten erkannte einige Soldaten, die auf die spärlich bekleidete Frau reagierten.Das Joygirl blieb stehen und posierte vor ihnen mit in die Hüfte gestemmter Hand, wobei sie ihren Busen und andere runde Körperteile herausstreckte.Ein Soldat rief ihr etwas zu.Das Joygirl hob schnippisch den Kopf, drehte sich auf hohen Absätzen um und stöckelte in die Gasse zurück.Die Soldaten sahen sich an und lachten.Zwei lösten sich aus der Gruppe und folgten dem Mädchen.»Jetzt sieh dir genau an, wie dieses Mädel arbeitet«, sagte Alex, die Hand an einem winzigen Joystick, mit dem er die Fledermaus über der schmalen Straße kreisen ließ.Die Soldaten hatten das Mädchen eingeholt.Man verhandelte.Schließlich hatte man sich über den Preis verständigt, und das Joygirl lehnte sich an die Hauswand.Der erste Soldat näherte sich ihr, wobei er an seinen Kleidern zerrte und seinem Kumpel eine scherzhafte Bemerkung über die Schulter zuwarf.Als er das Joygirl hochhob, war da plötzlich eine Bewegung, so rasch, daß Sten sie beinahe übersehen hätte.Das Joygirl hatte ein paar stämmige Freunde.Sie knüppelten die Soldaten zu Boden.Bis das Mädchen ihr knappes Kleid glattgestrichen hatte, waren die beiden bewußtlosen Soldaten bereits Waffen, Uniformen und Kennkarten los.Sten sah, wie das Joygirl und ihre Gruppe davoneilten, um die nächste Falle aufzubauen.»Wie viele sind das jetzt schon?«»An die zwanzig.Aber erst, seit ich mitzähle.Sie ist sehr schnell.Sie hat noch ein paar andere Jungs, die das Zeug sofort zu den Rebellen schaffen [ Pobierz całość w formacie PDF ]