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.Louis Opparizio Financial Technologies.So lautet der vollständige Name der Firma.«»Und was hat es Ihrer Meinung nach zu bedeuten, dass dieser Donald Driscoll, der einer Ihrer Facebook-Freunde ist, für ALOFT gearbeitet hat?«»Es bedeutet, dass jemand von ALOFT Zugang zu allen meinen Posts hatte.«»Demnach wusste dieser Driscoll, wo Sie sich jeweils aufhielten und aufhalten würden, richtig?«»Das ist richtig.«»Könnte er auch Ihre Posts von vergangenem September gelesen haben, in denen stand, dass Sie Mr.Bondurants Stellplatz im Parkhaus der Bank gefunden hatten und dort auf ihn warten wollten?«»Ja, das ist durchaus möglich.«»Danke, Lisa.Ich habe keine weiteren Fragen.«Als ich darauf an meinen Platz zurückkehrte, konnte ich mir nicht verkneifen, einen Blick in Freemans Richtung zu werfen.Ihr war das Lachen vergangen.Sie starrte geradeaus vor sich hin.Dann schaute ich in den Zuschauerbereich, aber Maggie war schon gegangen.43Der Nachmittag gehörte Shamiram Arslanian, meiner kriminaltechnischen Gutachterin aus New York.Ich hatte Shami schon bei früheren Prozessen mit großer Wirkung eingesetzt und hatte das auch diesmal vor.Sie hatte in Harvard, am MIT und am John Jay College of Criminal Justice studiert, war an Letzterem gegenwärtig als Forschungsbeauftragte tätig und brachte neben ihrem telegenen Äußeren ein ausgesprochen einnehmendes Wesen mit.Darüber hinaus erweckte sie bei jedem Wort, das sie im Zeugenstand zu Protokoll gab, den Eindruck absoluter Seriosität und Kompetenz.Sie war der Traum eines jeden Strafverteidigers.Natürlich war sie eine Söldnerin, aber sie nahm einen Auftrag nur an, wenn sie von den wissenschaftlichen Befunden überzeugt war und voll hinter dem stand, was sie im Zeugenstand sagen würde.Neben allen diesen Vorzügen brachte sie in diesem Fall noch ein weiteres Plus mit.Sie war genauso groß wie meine Mandantin.In der Mittagspause hatte Arslanian eine Puppe vor der Geschworenenbank aufgestellt.Es war eine männliche Figur, die mit hundertneunundachtzig Zentimetern genauso groß war wie Mitchell Bondurant in seinen Schuhen.Sie trug einen Anzug ähnlich dem, den Bondurant am Morgen seiner Ermordung angehabt hatte, und genau die gleichen Schuhe.Außerdem war sie mit Gelenken versehen, dank deren sie das ganze Spektrum menschlicher Körperhaltungen einnehmen konnte.Nachdem meine Gutachterin nach Eröffnung der Verhandlung im Zeugenstand Platz genommen hatte, strich ich zunächst ausführlich ihre eindrucksvolle wissenschaftliche Qualifikation heraus.Ich wollte, dass sich die Geschworenen einerseits der unbestrittenen fachlichen Kompetenz Arslanians bewusst würden und zugleich ihre nonchalante Art, auf die Fragen des Gerichts zu antworten, sympathisch fänden.Außerdem wollte ich ihnen vermitteln, dass sie Shamis fachliches Wissen und ihr technisches Know-how auf eine andere Stufe stellen mussten als das der kriminaltechnischen Gutachter der Anklage.Auf eine höhere Stufe.Sobald ich dies erreicht zu haben glaubte, kam ich zur Sache.Zu der Puppe.»Dr.Arslanian, ich habe Sie gebeten, sich mit bestimmten Aspekten des Mordes an Mitchell Bondurant zu befassen, ist das richtig?«»Ja, das stimmt.«»Ganz besonderen Wert habe ich dabei auf die Untersuchung der physikalischen Gegebenheiten der Tat gelegt, richtig?«»Ja, im Grunde genommen haben Sie mich gebeten festzustellen, ob Ihre Mandantin die Tat so begangen haben kann, wie sie dies laut Aussagen der Polizei getan haben soll.«»Und sind Sie zu dem Schluss gelangt, dass sie die Tat so begangen haben könnte?«»Ja und nein.Ich habe festgestellt, dass sie es zwar getan haben könnte, das ja, aber nicht so, wie sie es laut Aussagen der Ermittler getan haben soll.«»Könnten Sie das näher erläutern?«»Lieber würde ich es Ihnen vorführen, wobei ich selbst gern den Platz Ihrer Mandantin einnehmen würde.«»Wie groß sind Sie, Dr.Arslanian?«»Ohne Schuhe bin ich einen Meter sechzig groß, genauso groß, wie man mir gesagt hat, dass Lisa Trammel ist.«»Habe ich Ihnen einen Hammer geschickt, der ein Duplikat des von der Polizei beschlagnahmten und als Tatwaffe deklarierten Hammers ist?«»Ja.Und ich habe ihn mitgebracht.«Sie nahm den Hammer von der Ablage des Zeugenstands und hob ihn hoch.»Und haben Sie von mir Fotos der Gartenschuhe erhalten, die in der nicht abgeschlossenen Garage der Angeklagten konfisziert wurden und auf denen später das Blut des Opfers gefunden wurde?«»Ja, Sie haben mir diese Fotos zukommen lassen, und ich habe im Internet ein identisches Paar Schuhe bestellt, die ich jetzt trage.«Sie streckte ein Bein seitlich aus dem Zeugenstand, um den wasserfesten Schuh zu zeigen.Das wurde im Saal mit höflichem Gelächter quittiert.Ich bat den Richter, meiner Gutachterin zu gestatten, ihre Erkenntnisse zu demonstrieren, und er gab dem Antrag entgegen dem Einspruch der Anklage statt.Arslanian verließ den Zeugenstand mit dem Hammer und fuhr mit ihrer Demonstration fort [ Pobierz całość w formacie PDF ]