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.Binnen weniger Stunden war es das beherrschende Gesprächsthema in Geschäften, Pubs und Wohnzimmern.Die Meinungen gingen auseinander: Die einen waren froh, dass sie endlich weggesperrt wurde, die anderen bedauerten, dass sie mit ihrer Messerattacke gescheitert war.Bei all dieser Aufregung konnte Major Maidment unbemerkt das Krankenhaus verlassen und nach Hause zurückkehren.Als er vor dem Haus ankam, sah er sogleich, dass Margaret Pennysmith nicht übertrieben hatte.Das Fenster im Erdgeschoss war mit Brettern vernagelt, seine Blumenbeete waren verwüstet worden, und die Überreste von Graffiti verunzierten die Mauern.Drinnen war offensichtlich irgendetwas Übelriechendes durch den Briefkastenschlitz geworfen worden, und irgendwer hatte die Stelle mit Desinfektionsmittel gereinigt.Beide Gerüche hingen noch in der kleinen Diele.Er hatte bewusst niemandem gesagt, dass er wieder nach Hause kam.Der Kühlschrank war leer, aber ein Zettel auf dem Tisch teilte ihm mit, dass Essen zum Aufwärmen im Tiefkühlfach zu finden war.»Danke, Margaret«, sagte er ehrlich gerührt, dann ging er nach oben und nahm ein heißes Bad.Während er in der Wanne lag, dachte er darüber nach, was er tun musste.Obwohl er sicher war, dass die Konfrontation nicht in einen körperlichen Kampf ausarten würde, wäre ihm lieber gewesen, wenn er sich etwas besser in Form gefühlt hätte, ehe er die Fahrt antrat.Er beschloss, anzurufen und für den nächsten Tag ein Treffen zu vereinbaren.Auf seinem Anrufbeantworter waren zehn Anrufe.Die ersten drei waren Beschimpfungen, aber der vierte war von einem gewissen Jason MacDonald, der um Rückruf bat, weil er »einige wichtige Informationen« habe, die er mit ihm besprechen wolle.Er hatte noch nie von dem Mann gehört, also löschte er die Nachricht.Die Anrufe fünf bis acht waren ebenfalls Hasstiraden; neun und zehn waren wieder von MacDonald.Diesmal stellte er sich als Reporter des Enquirer vor, und dank seines hervorragenden Gedächtnisses konnte Maidment sich erinnern, den Namen unter den Schlagzeilen des Enquirer am Tag seiner Haftentlassung gelesen zu haben.Er hatte keineswegs den Wunsch, mit dem Mann zu sprechen, der Sarah Hill so skrupellos ausgenutzt hatte.Er schob die kleinere Fertigmahlzeit zum Auftauen in die Mikrowelle und schaltete den Backofen ein, um sie anschließend richtig durchzuwärmen, weil er diesem Mikroding nicht über den Weg traute.Dann nahm er Hut und Stock und humpelte vorsichtig zu der Telefonzelle am Ende der Straße, direkt an der Stadtmauer.Sein Telefon wurde vielleicht abgehört.Das sähe dieser Inspector Nightingale ähnlich.Die Nummer, die er brauchte, kannte er auswendig, und nachdem er gewählt hatte, ließ er es so lange klingeln, bis der Anrufbeantworter ihn aufforderte, eine Nachricht zu hinterlassen.»Hier ist Jeremy Maidment.Percy, wenn du da bist, bitte geh ran.«Er hörte, wie der Hörer abgenommen wurde.»Hab mich schon gefragt, ob du wohl anrufst.Du bist draußen, nicht?«»Ja.Ich möchte dich sehen, wenn möglich morgen.«»Geht leider nicht, mein alter Freund.Heute Abend ist deine einzige Gelegenheit, sagen wir gegen sieben?«»Das passt mit eigentlich nicht.Was ist mit übermorgen?«»Nein, dann bin ich nicht mehr hier.Jetzt oder nie, entscheide dich.«Maidment musste nicht überlegen: »Also gut, dann bis um sieben.«Sie legten beide ohne überflüssige Nettigkeiten auf, die ohnehin nur geheuchelt gewesen wären.Der Major sah ein, dass er nicht in der Lage war, selbst Auto zu fahren, und bestellte ein Taxi für halb sieben, ehe er nach Hause zurückging, wo er sich zwang, die Mahlzeit fertig zu wärmen, obwohl er eigentlich gar keinen Appetit hatte, aber wusste, dass er etwas im Magen brauchte.Das Essen stärkte ihn, und er konnte wieder besser nachdenken.Wenn er den Verdacht hatte, dass sein Telefon abgehört wurde, sollte er dann nicht auch in Erwägung ziehen, dass er beobachtet wurde? Auf der Fahrt nach Hause hatte er niemanden bemerkt, aber da war es ihm auch vor allem darum gegangen, möglichst unauffällig zu sein.Er beschloss, kein Risiko einzugehen.Obwohl sein Körper protestierte, zwang er sich, noch einmal zu der Telefonzelle zu gehen.Diesmal nahm er das örtliche Telefonbuch mit und machte zwei Anrufe.Auf dem Rückweg zum Haus schien sich der Bürgersteig ewig in die Länge zu ziehen, aber schließlich hatte er es geschafft.Er humpelte zu seinem Lieblingssessel und wäre fast in ihn hineingefallen, als die Uhr auf dem Kaminsims die Dreiviertelstunde schlug.Er schloss die Augen.Die Polster waren so bequem, dass er bestimmt gleich einschlafen würde, also setzte er sich noch einmal auf und stellte den Wecker auf Viertel nach sechs.So würde ihm noch genug Zeit bleiben, um zu spülen und rechtzeitig aufzubrechen.Cooper beschloss, länger zu arbeiten.Doris war auf ihrem Bridgeabend, also wartete zu Hause niemand auf ihn, und er war frustriert, weil er einfach nicht richtig vorankam.Trotz tagelanger harter Arbeit war es ihm nicht gelungen, diesen Nathan zu finden.Vergeblich hatte er die Namen auf der Zeugenliste mit neun alten Army-Bekannten des Majors abgeglichen, die in der Gegend wohnten.Zwei musste er noch einmal vernehmen: Ben Thompson und Richard Edwards.Bei Thompson meldete sich noch immer niemand, also war er einfach zu ihm nach Hause gefahren und hatte mit den Nachbarn geplaudert, die ihm bestätigten, dass Thompson noch immer verreist war.Damit blieb noch Edwards.Er hatte ihn im Laufe des Tages wieder öfters vergeblich angerufen, und diesmal sprang auch der Anrufbeantworter nicht an.Er fand das merkwürdig, dachte sich aber, dass das Band wahrscheinlich voll war.Edwards wohnte nur ein paar Meilen außerhalb von Harlden.Vielleicht sollte er schnell mal dort vorbeifahren.Zumindest hatte er dann etwas zu tun und würde sich nicht mehr so nutzlos fühlen.Cooper sah auf die Uhr [ Pobierz całość w formacie PDF ]