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.Irgendwie gelang es Geneviève, sich im Sattel zu halten, während die Stute davongaloppierte.Zwei weitere Bolzen flogen an Thomas vorbei, und als er sich umdrehte, sah er vier Reiter und mindestens ein Dutzend weitere Männer aus dem Wald stürmen.«Zu den Felsen!», rief er Geneviève nach.«Reite zu den Felsen!» Er glaubte nicht, dass sie den coredors entkommen konnten, denn die Stute verlor eine Menge BlutEr hörte die Verfolger näher kommen, hörte das Donnern der Hufe auf dem kargen Boden, doch dann hatte Geneviève die Felsen erreicht, sprang aus dem Sattel und kletterte, so schnell sie konnte, hinauf.Thomas hielt ebenfalls an und stieg ab, doch statt ihr zu folgen, schnürte er seinen Bogen und zog einen Pfeil aus der Tasche.Er schoss ihn ab, dann den zweiten sofort hinterher.Einer der Reiter stürzte rücklings vom Pferd, der zweite hing mit einem Pfeil zwischen den Augen im Sattel, und die beiden anderen wendeten so abrupt, dass eines der Pferde wegrutschte und seinen Reiter verlor.Thomas zielte auf den Letzten, der noch im Sattel saß, verfehlte ihn jedoch.Mit dem vierten Pfeil traf er den Gestürzten in den Rücken.Die unberittenen Männer stürmten heran, so schnell sie konnten, doch sie waren noch ein gutes Stück entfernt, sodass Thomas Zeit genug blieb, sämtliche Pfeilbündel und die Geldbörse vom Sattel seines Pferdes loszumachen.Er nahm Genevièves Tasche vom Rücken der Stute, band die Zügel der beiden Pferde zusammen und schlang sie über einen Felsvorsprung.Dann stieg er ebenfalls die Felsen hinauf.Zwei Armbrustbolzen prallten dicht neben ihm gegen den Stein, aber er kletterte schnell, und er wusste nur zu gut, wie schwer es war, ein bewegliches Ziel zu treffen.Geneviève kauerte in einer Kuhle knapp unterhalb des Gipfels.«Du hast drei von ihnen getötet!», sagte sie staunend.«Zwei», korrigierte er.«Der andere ist nur verwundet.» In der Ferne sah er den Mann, den er in den Rücken getroffen hatte, auf den Wald zukriechen.Er blickte sich prüfend um, doch Geneviève hatte den bestmöglichen Zufluchtsort gewählt.Die Kuhle war seitlich von zwei großen Felsen eingerahmt, die sich hinten trafen, und nach vorne hin bildete ein dritter Felsen eine Art Brustwehr.Es war an der Zeit, diese Bastarde die Macht des Eibenbogens zu lehren, dachte Thomas, richtete sich auf und spannte die Sehne.Er schoss seine Pfeile mit kalter Wut und tödlicher Genauigkeit.Die Männer näherten sich in einer Gruppe, sodass die ersten sechs Pfeile gar nicht danebengehen konnten, sondern sich einer nach dem anderen in die zerlumpten coredors bohrten.Nach dem ersten Schreck stoben die Männer auseinander, wobei die meisten kehrtmachten und davonrannten, um außer Reichweite zu gelangen.Drei von ihnen lagen auf dem Boden, zwei weitere humpelten.Thomas schoss einen letzten Pfeil auf einen der Fliehenden, verfehlte den Mann jedoch um eine Daumenbreite.Dann kamen die Armbrüste wieder zum Einsatz, und Thomas duckte sich neben Geneviève, als die eisernen Bolzen gegen die Felsen knallten.Er nahm an, dass es vier oder fünf Armbrüste waren, und ihre Reichweite lag ein wenig über der seines Bogens, sodass er nichts anderes tun konnte, als durch einen kleinen Spalt zu spähen, der kaum eine Handbreit maß.Wenige Atemzüge später sah er drei Männer auf die Felsen zulaufen.Er schoss einen Pfeil durch den Spalt, dann stand er auf und jagte zwei weitere nach unten, bevor er wieder vor den Bolzen in Deckung gehen musste, die über ihnen gegen die Felsen schlugen und klirrend in die Kuhle fielen.Die Pfeile hatten die drei Männer in die Flucht geschlagen, aber keinen von ihnen getroffen.«Die werden bald wieder verschwinden», sagte Thomas.Ihre Verfolger waren alles in allem höchstens zwanzig Mann gewesen, und fast die Hälfte davon hatte er getötet oder verwundet.Das würde die Übrigen zweifellos wütend machen, aber auch vorsichtig.«Das sind nur Wegelagerer, und sie wollen einen Bogenschützen fangen, um die Belohnung zu kassieren.» Joscelyn hatte ihm bestätigt, dass der Graf eine solche Belohnung ausgeschrieben hatte, und Thomas war sicher, dass es den coredors vor allem um dieses Kopfgeld ging.«Sie werden Hilfe holen», sagte Geneviève verbittert.«Vielleicht sind es gar nicht mehr», erwiderte Thomas optimistisch.Doch dann hörte er eines der Pferde wiehern, und er vermutete, dass ein coredor, den er nicht bemerkt hatte, sich zu den Tieren geschlichen hatte und sie losmachte.«Diese verfluchten Bastarde», knurrte er und sprang von Stein zu Stein an der Seite des Felshügels hinunter.Ein Armbrustbolzen prallte unmittelbar hinter ihm gegen den Stein, während ein zweiter vor ihm Funken schlug, dann sah er, wie der Mann die beiden Pferde wegführte, hielt inne und spannte den Bogen [ Pobierz całość w formacie PDF ]