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.»Ja, sie werden kommen«, sagte Sharpe überzeugt.Er wusste, dass der Munitionsvorrat für die Haubitze nicht grenzenlos war, und es konnte nur einen Grund geben, während der Nacht zu schießen: die Nerven des Feindes zu zermürben, damit sie bei einem morgendlichen Angriff leichte Opfer wurden.Und das bedeutete, dass die Franzosen in der Morgendämmerung angreifen würden.Und das Licht nahm zu, schwach und grau und blass wie der Tod, und die Ränder der höchsten Wolken waren bereits golden gefärbt, das Grau wurde weiß, die Goldfarbe rot.Und dann begann das Töten.»Sir, Mister Sharpe!«»Ich sehe sie!« Dunkle Umrisse verschmolzen mit den Schatten des nördlichen Hangs.Es war französische Infanterie, oder vielleicht waren es auch abgesessene Dragoner, die kamen, um anzugreifen.»Schützen, Gewehre vorbereiten!« Es klickte, als Baker-Gewehre gespannt wurden.»Ihre Männer feuern nicht, verstanden?«, sagte Sharpe zu Vicente.»Selbstverständlich nicht«, sagte Vicente.Die Musketen würden auf mehr als sechzig Schritte völlig wirkungslos sein, und so würde Sharpe die portugiesische Salve als letzte Verteidigung einsetzen und erst den Vorteil der Gewehre seiner Schützen nutzen.Vicente wippte mit seinen Füßen auf und ab und verriet, wie nervös er war.Er fingerte an seinem Schnurrbart herum und leckte sich über die Lippen.»Wir warten, bis sie diesen weißen Felsen erreichen, ja?«»Ja«, sagte Sharpe, »und warum rasieren Sie sich nicht diesen Schnurrbart ab?«Vicente starrte ihn an.Er glaubte, sich verhört zu haben.»Was ist mit meinem Schnurrbart?«»Rasieren Sie ihn ab«, sagte Sharpe.»Sie würden damit jünger aussehen.Weniger wie ein Anwalt.Luis würde das für Sie tun.« Er hatte damit Vicente von seinen Sorgen abgelenkt.Jetzt blickte er nach Osten, wo Nebel über dem Boden hing.Keine Bedrohung von dort, nahm er an, und er hatte vieren seiner Schützen befohlen, den südlichen Pfad zu beobachten, nur vieren, denn er war überzeugt, dass die Franzosen ihre Soldaten auf eine Seite des Hügels konzentrierten, und wenn er dessen absolut sicher war, würde er diese vier wieder über die nördliche Seite zurückholen und den südlichen Pfad von ein paar von Vicentes Männern bewachen lassen.»Seid bereit, Jungs!«, rief er.»Aber feuert nicht zu hoch!«Sharpe wusste es nicht, aber die Franzosen hatten sich verspätet.Dulong hatte seine Männer zum Gipfel führen wollen, bevor der Horizont grau wurde, aber es hatte länger gedauert als erwartet, den dunklen Hang zu ersteigen, und außerdem waren seine Männer müde nach einer Nacht, in der sie Phantome gejagt hatten.Die Phantome waren jedoch real gewesen, und einer davon hatte einen ihrer Kanoniere getötet, und drei weitere waren verwundet worden und hatten den Rest der Artilleriemannschaft in Furcht versetzt.Dulong, der seinen Männern befohlen hatte, keine Gefangenen zu machen, empfand Respekt vor dem Feind.Und dann begann das Massaker.Die Franzosen hatten Musketen und die Briten Gewehre, und die Franzosen mussten sich über den schmalen Kamm nähern, der zum Gipfelplateau anstieg, und wenn sie erst auf dem Kamm waren, dann waren sie unfehlbare Zielscheiben für die Gewehrschützen.In den ersten Sekunden fielen sechs von Dulongs Männern, und seine Reaktion bestand darin, die anderen weiterzuführen, um die Festung mit seiner Überzahl an Soldaten zu überwältigen, doch mehr Gewehre krachten, mehr Kugeln trafen, und Dulong begriff, wovon er zuvor nur gelesen hatte: die Bedrohung durch ein Gewehr.Auf eine Reichweite, bei der eine volle Bataillonssalve kaum einen einzelnen Mann töten konnte, waren die Gewehre tödlich.Da war ein kaum wahrnehmbares Schrillen in ihrer peitschenartigen Bedrohung, und ein von einer Gewehrkugel getroffener Mann wurde heftiger zurückgeworfen als von einer Musketenkugel.Dulong konnte jetzt die Schützen sehen, denn sie standen in ihren felsigen Schützengräben, um ihre verdammten Waffen zu laden, wobei sie die Bedrohung der Haubitze, die sporadisch Granaten im Bogen über die Köpfe der französischen Infanterie hinweg zum Explodieren auf dem Gipfel schickte, ignorierten.Dulong brüllte seine Männer an, auf den Feind zu feuern, doch die Musketenschüsse klangen schwach, und die Kugeln gingen daneben.Die Gewehrkugeln trafen immer noch, und Dulongs Männer kletterten nur widerwillig weiter [ Pobierz całość w formacie PDF ]