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.»Was gibt es, Mrs.Pepperall?«»Agnes hat dies hier gefunden, Mylady.« Das Zimmermädchen hielt sich schüchtern hinter Mrs.Pepperall, die Arielle ein altes, hübsches Goldkettchen übergab.»Wo haben Sie es gefunden? Und wem gehört es?«»Agnes hat es bei Dorcas‘ Sachen gefunden.Es gehörte Mellie.Das weiß ich mit Sicherheit!«Arielle schloß die Augen, »o, nein!« flüsterte sie.»Mellie hat es von ihrer Großmutter bekommen und war sehr stolz darauf.Sie hat es immer als ihre Aussteuer bezeichnet.«Arielle stiegen die Tränen in die Augen, und sie hörte, wie Burke Mrs.Pepperall dankte.»Soviel ich weiß, hat Mellie noch eine Tante.Ich werde dafür sorgen, daß sie die Kette bekommt.« Dann erhob er sich und trat neben Arielles Stuhl.»Es tut mir wirklich leid, mein Liebes.«Arielle sah zu ihm auf.»Wahrscheinlich hat also Dorcas Mellie getötet.Sie muß alle diese entsetzlichen Klatschgeschichten geglaubt haben! Ich erinnere mich noch, daß sie auch mir gegenüber einmal so abfällige Bemerkungen gemacht hat! Ich war damals wütend auf sie, daß sie so engstirnig war.O du lieber Himmel!«»Pst, mein Liebes!« beruhigte sie Burke.»Wir werden sie finden, und dann …«»Was soll dann werden? Sie ist doch krank.Und jetzt irrt sie hilflos draußen herum!«»Wir werden sie finden, Arielle«, versprach er noch einmal, worauf Arielle trostsuchend den Kopf an seine Seite lehnte.»Was, zum Teufel, ist denn los?« fragte Alec, als er mit Nesta das Eßzimmer betrat, »Montague ringt seine arthritischen Hände und Mrs.Pepperall ist leichenblaß!«»Setzt euch, dann werde ich es euch erzählen!« sagte Arielle.»Dürfen Sie denn überhaupt schon aufstehen, Burke?« wollte Nesta wissen.Burke grinste.»Wissen Sie, Nesta, meine Frau hat mich heute an den Ohren aus dem Bett gezerrt.Im Grunde bin ich ja noch sehr schwach, doch sie hat mich beschimpft, ich sei faul und zu nichts nütze …«»Du bist scheußlich! Erzähl lieber, was geschehen ist!«Als er geendet hatte, war allen das fröhliche Lächeln gründlich vergangen.Einundzwanzigstes KapitelAlec und Nesta verließen Ravensworth Abbey am Freitag vormittag.Es war ein klarer, nicht allzu warmer Tag und somit geschaffen für eine längere Fahrt.Burke und Arielle standen auf der obersten Treppenstufe vor dem Haus und winkten, bis der Wagen um die erste Kurve der Auffahrt verschwunden war.»Alec schien ganz zufrieden zu sein, nicht wahr?« bemerkte Arielle.»Zufrieden womit?«»Oh, mit allem.Mit Nesta, mit ihrer Schwangerschaft, mit seinem ganzen Leben.«Burke legte den Arm um Arielles Taille und drückte seine Frau an sich.»Ich will dir sagen, was ich denke.Alec ist rastlos.Er beschäftigt sich gern mit möglichst verschiedenen Dingen und reist gern in der Weltgeschichte umher.Er ist sehr aktiv, und ich kann ihn mir wirklich nicht als Philosophen hinter den Büchern seiner Bibliothek vorstellen.«»So wie mein Vater war?«»Ja, genau.Alec hat sich auf Ravensworth gründlich umgesehen und, zugegebenermaßen, Geordie manch guten Rat gegeben, während ich mich erholt habe.Ich bin überzeugt, daß er jetzt all seine Energie darauf verwenden wird, Carrick Crange in Northumberland auf Hochglanz zu trimmen.Er braucht einfach etwas, womit er sich beschäftigen kann.«»Außerdem werden sie ja noch das Baby bekommen.«»Du hast recht, das wird auch allerhand Unruhe mit sich bringen, wenn ich an Kindermädchen, Lehrer und Erzieherinnen denke.«»Glaubst du, daß er Nesta liebt? Sie ist ganz deiner Meinung und hat begriffen, daß er die Abwechslung liebt und den Sex.Sie hat gesagt, daß sie ihn nur damit hat halten können.«Burke warf den Kopf in den Nacken und lachte aus vollem Hals.»Sie hat dich bestimmt nur aufgezogen, Arielle! Alec ist ein Gentleman.Er würde seine Frau niemals verlassen.«»Nein, das vielleicht nicht«, entgegnete Arielle gedankenvoll, »aber er könnte aufhören, sie zu lieben.«»Siehst du dafür irgendwelche Anzeichen?«Arielle schüttelte den Kopf.»Du hast recht, aber trotzdem mache ich mir immer wieder Sorgen um sie.«»Ich bin davon überzeugt, daß Alec tun wird, was in seinen Kräften steht.Bestimmt wird er uns Bescheid geben, sobald das Baby geboren ist.« Er bemerkte, daß sie ein wenig traurig aussah.»Weshalb machst du so ein trauriges Gesicht? Du wirst die beiden doch bald wiedersehen, und dann wirst du Tante sein.«»Ja, das stimmt!« erwiderte sie lächelnd, doch sofort wurde sie wieder ernst.»Im Augenblick habe ich mich allerdings gefragt, wo Dorcas wohl steckt.Ob sie noch lebt?«»Wenn sie tot wäre, hätte man sie bestimmt inzwischen gefunden.Wir werden so lange suchen, bis wir Erfolg haben.«Einige Zeit später hatte Arielle ihre Sorgen vergessen.Sie lag mit gespreizten Beinen rücklings auf dem Bett.Burke kniete vor ihr und liebkoste sie mit den Händen, wobei er jede Regung ihres ausdrucksvollen Gesichts genauestens beobachtete.»Arielle!«Sie stöhnte wohlig und öffnete langsam die Augen.»Jetzt werde ich etwas tun, was dir ganz bestimmt gefällt.Warte …« Er packte ihre Hüften und hob Arielles Körper seinem Mund entgegen.Seine rauhe, heiße Zunge konzentrierte Arielles Gefühle auf einen einzigen, winzigen Punkt.Schmerzhafte Schauer durchzuckten sie, und sie wäre bestimmt gestorben, wenn er aufgehört hätte.Doch Burke hielt immer denselben Rhythmus ein, bis sie schließlich laut aufschrie und sich nicht anders zu helfen wußte, als ihre Finger in seine Schulter zu krallen.Er genoß jeden ihrer Schreie, jedes Aufbäumen ihres Körpers, und als sie sich ganz langsam beruhigte, drang er mit einem einzigen Stoß in sie ein und erstickte ihren Lustschrei mit seinen Lippen.»Oh, wie wunderbar!« rief Arielle.»Ja, da kann ich dir nur zustimmen.« Er packte sie fester, doch sofort stöhnte er, weil seine Schulter schmerzte.»Warte, ich muß dich ein bißchen anders hinlegen! So, jetzt ist es besser.«»Du solltest nicht ganz so gierig sein …«Er lachte leise.»Wenn ich es nicht wäre, wärst du ganz schön enttäuscht.Das mußt du zugeben.«Statt einer Antwort küßte sie seine Schulter und schmiegte sich an ihn.»Manchmal glaube ich, daß ich träume.Und diesen Traum verdanke ich dir.Ein anderer Mann würde mir niemals soviel Unabhängigkeit gestatten.Du allein hast diesen Traum Wirklichkeit werden lassen, und dafür danke ich dir.«Seine Stimme klang rauh.»Und wenn mein Samen in dir wächst – wird dieses Kind dann auch nur ein Traum sein?« Er spürte, wie sich ihre Brüste an ihm rieben.»Ein Kind?« fragte sie, während sie ihm einen leichten Kuß auf die Lippen hauchte.»Das gehört uns beiden.Ich glaube, das ist etwas sehr Reales, oder nicht?«»Besonders, wenn es aufwacht und nach Nahrung schreit! Hör auf, dich so zu bewegen.Ich platze nämlich sonst …«»Also gut [ Pobierz całość w formacie PDF ]