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.„Sie essen ja gar nichts“, bemerkte Stormy und blickte vorwurfsvoll auf Maes Salat.„Ich bin nicht besonders hungrig“, gab Mae zurück.Um halb fünf rannte Mitch die Treppen zu seinem Apartment hinunter, entschlossen, sich auch noch den Abend zum Wohle von Mae um die Ohren zu schlagen.Das Ergebnis seiner bisherigen Nachforschungen war allerdings alles andere als erfreulich.Armand hatte tatsächlich fast sein gesamtes Hab und Gut zu Bargeld gemacht.Das Einzige, was davon übrig geblieben war, war das Haus.Sogar seinen alten BMW, eine Rarität, hatte er für 250.000 Dollar verscherbelt.Während er sich noch den Kopf darüber zerbrach, wie er Mae die unangenehmen Neuigkeiten am schonendsten beibringen konnte, riss er die Haustür auf und blieb wie angewurzelt stehen.Schon wieder waren alle vier Reifen seines Wagens platt, doch diesmal hatte sich Jack, der Autoripper, offensichtlich nicht damit zufrieden geben wollen und hatte sich auch noch über die Sitze hergemacht und sie aufgeschlitzt.„Das bedeutet Schonbezüge aus dem Discounter“, stieß Mitch bedauernd aus, drehte sich auf dem Absatz um und ging wieder ins Haus zurück, um die Werkstatt anzurufen und dann seine Versicherung und die Polizei.Der Mechaniker sagte: „Irgendjemand scheint Sie wirklich nicht zu mögen, Kincaid“, und versicherte ihm, so bald wie möglich vorbeizukommen.Sein Versicherungsagent sagte: „Langsam wird’s eng, Mitch“, und versprach, sich um die Angelegenheit zu kümmern, und der diensthabende Beamte auf der Polizeiwache sagte: „Haben Sie schon mal daran gedacht, woanders zu parken?“, und nahm die Anzeige auf.„Haben Sie schon mal hinter die Tagebücher geschaut?“, erkundigte sich Mitch, als er eine halbe Stunde später Mae in der Bibliothek gegenüberstand.Sie freute sich, ihn zu sehen, und sein plötzliches Interesse an den Tagebüchern konnte ihr nur recht sein.„Ich denke, wir sollten sie mal alle herausholen und …“„Dalton wird in weniger als einer halben Stunde hier sein.“ Mae ließ sich in einen Sessel fallen.„Machen Sie, was Sie wollen, aber ich muss erst mit ihm reden.“Mitch zog sich eine kleine Trittleiter heran und kletterte hinauf.„Ich liebe Bibliotheken.Dort habe ich einige der besten Momente meines Lebens verbracht.“Mae sah ihn wachsam an.„Warum werde ich den Eindruck nicht los, dass wir nicht über Literatur reden?“„Nun, sagen wir’s mal so: Ich liebe Frauen, die gern lesen.“ Mitch zog ein paar Bücher hervor und spähte in die entstandene Lücke.„Diese Bücher hier stehen alle direkt an der Wand.Sehen Sie vielleicht welche, die ein wenig herausschauen?“Mae überflog mit einem raschen Blick die Regale.„Nein.Haben diese Frauen viel gelesen?“„Aber ja.Die meisten von ihnen waren Bibliothekarinnen.“ Mitch stellte die Bücher zurück und stieg von der Leiter.„Wenn Sie Armand wären, wo hätten Sie Ihr Tagebuch versteckt?“„Ich würde es immer mit mir rumtragen.Bibliothekarinnen … Wo?“„Meine erste große Liebe hat, um sich ein bisschen Geld nebenbei zu verdienen, als Aushilfe in der Bibliothek unserer Highschool gearbeitet.“ Mitch suchte mit den Augen die Regale ab.„Connie.Sie war perfekt.Wir haben uns nie gestritten, sie stellte keine Ansprüche, und unser Sex war umwerfend.Ich habe später immer wieder versucht, eine Frau wie sie zu finden, aber es ist mir nicht gelungen.“ Stirnrunzelnd blickte er Mae an.„Was glauben Sie, wo er es versteckt haben könnte?“„Das Tagebuch? Vielleicht ist es ja doch in seinem Stadthaus.Und warum sind Sie mit Conny nicht zusammengeblieben?“, forschte Mae mit gespielter Munterkeit weiter.„Weil wir nach der Highschool jeder auf ein anderes College gingen.Irgendwann hat sich die Sache im Sande verlaufen.Aber es war großartig, wirklich.“ Er schüttelte den Kopf.„Nein, im Stadthaus habe ich schon gesucht.“„Und was geschah dann?“„Wir sind hierher zurückgefahren“, gab Mitch verdutzt zurück.„Nein, was mit der nächsten Bibliothekarin geschah, meine ich.“Mitch sah leicht unbehaglich drein.„Könnten wir nicht über das Tagebuch reden?“Mae verschränkte die Arme vor der Brust.„Später.Was kam nach Connie?“Mitch seufzte.„Daphne.Sie hat in der Bibliothek des Colleges gearbeitet.Eines Tages ist ihr ein Stapel Bücher runtergefallen.Wir waren zwei Jahre zusammen.Um wieder auf das Tagebuch zurückzukommen, ich …“„Und? Was geschah?“Mitch gab auf.„Sie wollte mich heiraten, aber ich wollte nicht, und da verließ sie mich.Ich konnte es überhaupt nicht fassen.Heiraten! Sie muss damals den Verstand verloren haben.“ Wieder wandte er sich dem Regal zu.„Dieses verdammte Tagebuch muss doch irgendwo sein.Kommen Sie, Mabel, überlegen Sie doch mal ganz scharf.“„Und nach Daphne kam …“„Was?“„Wer nach Daphne kam.“„Oh, Susan.“„Wieder eine Bibliothekarin?“Mitch nickte [ Pobierz całość w formacie PDF ]