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.«Bell setzte ihn auch über den Rest ins Bild.Dann erkundigte er sich: »Wie ist es mit Ihrem Bekannten im Außenministerium gelaufen?«»Deshalb rufe ich an«, sagte Van Dorn.»Canning hat die meisten Namen auf unserer Ausländerliste durchgestrichen und dafür zwei hinzugefügt, die er für verdächtig hält.Einer, der mir sofort auffiel, ist eine Art Kunstexperte, der vom Smithsonian Institute eingeladen wurde.Er heißt Yamamoto Kenta.Japaner.Genauso wie Falconer meinte.Es empfiehlt sich vielleicht, ihn ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.«»Haben Sie da unten jemanden, den Sie zum Smithsonian schicken können?«Van Dorn bejahte, und sie beendeten das Gespräch.Bell unterdrückte ein Gähnen, während er in seinen Mantel schlüpfte.Es war schon weit nach Mitternacht.»Nehmen Sie sich vor Gullydeckeln in Acht«, riet ihm der Nachtwächter.»Ich denke, unsere Schlange schwimmt längst im Hudson River.«Die Herrenclubs in der West 44th Street teilten sich den Block zwischen Sixth und Fifth Avenue mit Pferdeställen und Mietgaragen, und Isaac Bell war viel zu sehr damit beschäftigt, nicht in Pferdemist zu treten und Limousinen auszuweichen, um sich Sorgen wegen Schlangen zu machen.Doch als er vor dem elfstöckigen Backsteinbau des Yale Club von New York City eintraf, fand er den Eingang versperrt vor.Drei Männer mittleren Alters, die Gesichter gerötet und nach einem feuchten Abend in der Stadt ziemlich ramponiert aussehend, standen schwankend Arm in Arm auf der Eingangstreppe.Bekleidet mit Clubjacken und College-Schals mit der Aufschrift »Class of'83« schmetterten die drei Exkommilitonen »Bright College Years« aus voller Brust.Isaac Bell stimmte mit einem müden Bariton für ein paar Takte mit ein und wollte sich an ihnen vorbeischlängeln.»Wir sind größer als der Harvard Club«, krakeelten sie und deuteten abfällig auf das gedrungene Clubhaus auf der anderen Straßenseite.»Denen spucken wir doch aufs Dach.«»Wir können den Crimsons auch Blumen auf die Köpfe streuen.«Der Portier kam heraus und machte für den hochgewachsenen Detektiv einen Weg frei.»Ein paar auswärtige Mitglieder«, erklärte er mit einem vielsagenden Lächeln.»Danke für die Hilfe, Matthew.Ohne Sie wäre ich sicher nicht ins Haus gekommen.«»Gute Nacht, Mr Bell.«Aus dem nach hinten hinaus gelegenen Grill Room drangen weiter Yale-Gesänge, wenn auch nicht so laut wie von den drei Nachtschwärmern auf der Straße.Bell entschied sich, nicht den Fahrstuhl, sondern die Treppe zu benutzen.Um diese späte Uhrzeit war der zweistöckige Salon wie gewöhnlich verwaist.Er wohnte im dritten Stock, in dem sich zwölf spartanisch eingerichtete Einzelzimmer befanden - sechs auf jeder Seite und mit einem Bad am Ende des Flurs.Ein Überseekoffer stand mitten im Korridor und versperrte teilweise die Tür zu seinem Zimmer.Offensichtlich war soeben ein Clubmitglied mit dem Schiff aus Europa angekommen.Mit einem schläfrigen Gähnen schob Bell den Koffer ein Stück zur Seite, während er um ihn herumging.Zu seiner Überraschung fühlte er sich leicht an - fast leer.Normalerweise schaffte das Personal Koffer beiseite, sobald sie ausgepackt waren.Er betrachtete den Koffer ein wenig genauer.Er machte einen ziemlich abgenutzten und ramponierten Eindruck und war mit vergilbten Aufklebern der Hotels Ritz in Barcelona und Brown's in London und des Passagierdampfers Servia der Cunard-Schifffahrtslinie bedeckt.Er konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal diesen Namen gelesen hatte; das Schiff musste mindestens seit der Jahrhundertwende nicht mehr im Dienst sein.Zwischen den vergilbten Aufklebern fiel ihm ein offensichtlich ganz neuer sofort ins Auge.The Cumberland Hotel, New York.Ein seltsamer Zufall.Das war doch die letzte Bleibe der freiheitsliebenden Schlange gewesen.Er fragte sich, weshalb ein Mitglied des Yale Club in New York erst im Cumberland abstieg, ehe es in ein ruhiges, aber vergleichsweise dürftiges Junggesellenquartier umzog.Wahrscheinlich auf Grund eines Entschlusses, länger in New York zu bleiben, da die Zimmerpreise im Clubhaus bedeutend niedriger waren, selbst wenn man den Clubbeitrag hinzuzählte.Er schloss die Tür auf und machte einen Schritt in sein Zimmer.Ein seltsamer Geruch stieg ihm in die Nase.Er war so schwach, dass man ihn kaum wahrnehmen konnte.Die Hand bereits ausgestreckt und nach dem Lichtschalter an der Wand tastend, hielt er inne.Er versuchte, den leicht fauligen Geruch zu identifizieren [ Pobierz całość w formacie PDF ]