[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Kaum fuhr ihm dieser Gedanke durch den Kopf, da merkte Barclay, dass er nicht mehr hochkam.Seine Läufe knickten einfach unter ihm weg, als er wieder aufstehen wollte.Mit einem Knurren versuchte er es noch einmal.Was war hier los? Wieso gehorchte ihm sein Körper nicht mehr? Er war noch weit davon entfernt, ein alter Mann zu sein.Mitte zwanzig war bei Weitem nicht alt genug, dass seine Kräfte ihn einfach so verlassen konnten.Vor allem nicht jetzt.Nicht in einer Nacht des Vollmonds, wenn seine Kräfte am stärksten waren.Wenn er sich nur auf einen fixen Punkt konzentrieren würde, konnte er auch wieder auf die Beine kommen, sagte er sich und schüttelte den Kopf, um seinen Blick zu klären.Oder zumindest versuchte er es.Sie seine Ohren und seine Beine ließen ihn nun auch seine Augen im Stich und verweigerten ihm ihren Dienst.Er konnte kaum besser sehen als ein Mensch, die Dunkelheit um ihn herum war zu dicht, um irgendetwas zu erkennen.Barclay knurrte ein weiteres Mal und jaulte nach Cailean.Was auch immer mit ihm geschah, es hatte sicherlich auch seinen Bruder getroffen, und es wäre sicherer für sie beide, wenn sie zusammenblieben, für den Fall, dass sie in ihrer geschwächten Verfassung auf Feinde trafen.Da, Barclay hörte tatsächlich etwas.Er drehte den Kopf zur Seite und wünschte sich augenblicklich, er hätte es nicht getan.Das Schwindelgefühl, das ihn ergriff, wirkte sich auf seinen Magen aus und er hatte das Gefühl, dass er sein Mittagessen bald zum zweiten Mal sehen würde.Mit einem Wimmern ließ er den Kopf sinken.Cailean kam auf ihn zu.Langsam und bedächtig.Ein weiteres Knurren entkam Barclays Kehle.Wie konnte er nur, dieser Idiot.Sein eigener Bruder hatte ihn verraten.Was hatte er ihm angetan? Hatte er ihn vergiftet? Nein, zu so etwas wäre Cailean nicht in der Lage.Oder? Er hatte schließlich auch nie geglaubt, dass er zu irgendeiner Form von Verrat in der Lage war, aber nun … Cailean senkte den Kopf und jaulte leise.Ja, heul du nur, dachte Barclay, doch selbst seine Gedanken waren langsamer.Ein Schlafmittel, kam es ihm in den Sinn.Sein Bruder hatte ihm ein Schlafmittel verabreicht, damit er heute Nacht nicht auf die Jagd gehen konnte.Cailean hatte beunruhigt gewirkt, das war Barclay nicht entgangen.Es hatte seinem kleinen Bruder nicht gepasst, dass er in den letzten Monaten nicht mehr nur ein einzelnes Schaf getötet hatte.Nun hatte er wohl Angst, was Barclay als Nächstes tun würde.Unglaublich, dieser Narr.Wie konnte er ihn nur so verraten? Das waren Barclays letzte Gedanken.Er spürte noch, wie sich Cailean neben ihn legte und versuchte, nach ihm zu schnappen, doch sein Kopf hob sich nicht mehr und im nächsten Moment war er eingeschlafen.Andrew war während der ganzen Nacht im Glen Coe geblieben.Als der Morgen graute, lief er zurück zu der Stelle, an der er sich verwandelt hatte.Mit klopfendem Herzen legte er sich ins Gras neben seiner Kleidung und wartete darauf, dass die Sonne den Mond verjagte und sich sein Fell zurückzog.Es war weniger ein Kribbeln und mehr ein Brennen, das er fühlte, wenn sich seine Knochen wieder veränderten und seine Pfoten zu Händen und Füßen wurden.Auch dieses Mal schloss Andrew die Augen.Die Veränderung seiner Sehkraft war leichter für ihn zu verarbeiten, wenn er sich währenddessen nicht auf sein Umfeld konzentrieren musste.Wie jedes Mal schüttelte er leicht den Kopf und rieb sich die Nase, als die Verwandlung abgeschlossen war.Als er sich davon überzeugt war, dass er wieder ganz der Mensch war, der er sein sollte, erhob er sich und begann sich anzuziehen.Der Morgen war frisch, selbst im Sommer.Die Nacht war kurz gewesen.Die Kürzeste im Jahr.Mittsommer.Andrew war froh, als er sich sein Breacan an Fhéilidh wieder anzog und die Schärpe seines Plaids um die Schultern legen konnte.Selbst das Hemd, das er trug, bot ihm in der kalten Morgenluft wenig Schutz.Trotz der Kälte und des frischen Taus auf dem Gras konnte er nicht anders, als seine Füße noch einen Moment länger im frischen Gras zu lassen, bevor er seine Schuhe anzog.Langsam machte er sich auf den Weg nach Hause.Es war nicht so, dass er nicht gerne dorthin zurück wollte, aber die Verwandlung ermüdete ihn jedes Mal und die Tatsache, dass er nun seit beinahe vierundzwanzig Stunden auf den Beinen war, tat ihr Übriges.Als er zu Hause ankam, schien alles ruhig.Leise ging er ins Haus und zielstrebig in den Salon.Wie er vermutet hatte, saß Fiona vor dem Fenster.Ihr Kopf lehnte gegen die Scheibe, ihre Augen waren geschlossen.Erst, als Andrew das Zimmer betrat, wurde sie wach.»Du bist wieder da«, stellte sie mit einem Gähnen fest und streckte sich.Andrew schüttelte mit einem leichten Lächeln den Kopf.»Geh ins Bett, Fi«, ermahnte er sie und reichte ihr eine Hand, um ihr aufzuhelfen.Fiona nahm diese und nickte, als sie wieder auf eigenen Füßen stand.»Ist gut.Ich wollte nur sehen, dass du wieder sicher nach Hause kommst«, erklärte sie und rieb sich den Schlaf aus den Augen [ Pobierz całość w formacie PDF ]