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.Nichts war einfacher als das.Fellmer Lloyd hatte bisher an der Wand gestanden, mit dem Rücken bequem angelehnt.Jetzt trat er plötzlich einen Schritt nach vorne und drehte den Kopf, um in den Gang hineinzuschauen.Natürlich konnte er nichts sehen.Es war mehr eine Reflexbewegung.„Man hat das Empfinden", erklärte er, „sie seien plötzlich sehr erregt Sie scheinen etwas Neues entdeckt zu haben."Er meinte die Druuf.Rhodan wußte, daß Fellmer Lloyd Druuf-Gedanken nicht deutlich lesen konnte.Nicht die Mentalität, aber der Aufbau des Gehirns war so fremdartig, daß seine telepathische Begabung in dieser Hinsicht versagte.Lloyd konnte jedoch Gedankenmuster erkennen, und das war genug, um zu erfassen, ob sich jemand im normalen Zustand oder im Zustand der Erregung befand.Perry Rhodan überlegte, was die Druuf entdeckt haben könnten.Sie befanden sich vor ihnen im Gang; also konnte das, was ihre Erregung ausgelöst hatte, nicht mit ihnen, den Gefangenen, zu tun haben.Sie waren niemals dort vorne gewesen.Aber die Druuf trugen Schutzanzüge.Sie hatten die Funkgeräte in ihren Helmen angeschaltet.War einer der Bewußtlosen zu sich gekommen und hatte ein Signal gegeben? Die drei im hintersten Raum des Ganges besaßen keine Helme mehr.Sie konnten sich nicht bemerkbar machen.Aber Fellmer Lloyd selbst hatte, wie er berichtete, zwei Druuf niedergeschlagen und den Schutzanzug des einen zurücklassen müssen.Hatte dieser eine Alarm geschlagen?Er grübelte noch, als ihn plötzlich ein heftiger Schlag gegen die Schulter traf.Er hörte jemand schmerzhaft aufschreien.Der Schlag hatte ihn selbst aus dem Gleichgewicht gebracht.Er taumelte und stürzte.Unter dem Sog der doppelten Schwerkraft wurde es ein ziemlich harter Sturz und der schmerzende Stich, der ihm dabei durch das Fußgelenk fuhr, nahm ein wenig von der Benommenheit, die der Schlag gegen die Schulter in seinem Körper hervorgerufen hatte.Plötzlich wußte er, woran er war.Seine Gedanken waren die ganze Zeit über auf dem falschen Weg gelaufen.Niemand hatte Alarm gegeben.Niemand war zu sich gekommen und hatte die Druuf gewarnt.Die Druuf hatten sie selbst entdeckt! Sie hatten Roboter bei sich, und die Roboter waren auf die Beleuchtung des Ganges nicht angewiesen, um zu sehen, wer sich im Gang aufhielt.Sie hatten andere Sehorgane.Das sichtbare Spektrum war für sie um ein paar Zehnerpotenzen breiter als für das menschliche Auge.Sie konnten im Finstern sehen, und der ultraviolette Anteil des Lampenlichtes ersetzte ihnen eine ganze Batterie von Scheinwerfern.Die Roboter hatten die Flüchtigen gesehen! Und der Schlag, den Perry Rhodan empfangen hatte, war nichts weiter als der Treffer einer Schockwaffe, die voreilig und aus zu großer Entfernung abgefeuert worden war.„Zurück!" schrie Rhodan.„Sie sehen uns!"Er wandte sich um und entdeckte, daß Reginald Bull hinter ihm auf dem Boden lag und sich vor Schmerzen krümmte.Der größere Teil der Schockladung hatte ihn getroffen.Die Entfernung vom Schützen bis zum Ziel war zu groß, um Reginald Bulls Nervensystem völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen, aber sie war klein genug, um den Schmerz, den der Treffer hervorrief, voll zur Geltung kommen zu lassen.Gemeinsam mit Atlan, dem Arkoniden, brachte Perry Rhodan den stöhnenden, zähneknirschenden Freund wieder auf die Beine.Fellmer Lloyd stand sprungbereit, um sich auf das Gleitband zu schwingen und in Sicherheit zu bringen.Es hatte keinen Zweck, gegen einen unsichtbaren Gegner zu kämpfen.Sie schoben Reginald Bull auf das Band.Er hatte keine Kraft, auf den eigenen Beinen zu stehen.Er fiel, aber er blieb auf dem Band liegen, und das Band nahm ihn mit.Fellmer Lloyd, Atlan und Perry Rhodan waren dicht hinter ihm.Sie warfen sich nieder, um den Druuf-Robotern kein Ziel zu bieten.Sie wurden nicht mehr getroffen.Der Feind schoß nicht mehr - oder er schoß über sie hinweg.Die Entwicklung der Lage, fand Perry Rhodan, war alles andere als erfreulich.Jetzt, da die Druuf-Robots sie erkannt hatten, war es sinnlos, sich in irgendeinem Raum zu verstecken.Die Druuf würden selbst in die kleinste Kammer hineinschauen, während sie den Gang entlangkamen.Was blieb, war nur noch der Weg in den Gang hinein.Aber irgendwo dort hinten, nicht einmal mehr hundert Meter weit, endete er vor einer Felswand, die sich nicht bewegen ließ.Es würde ihnen nichts anderes übrigbleiben, als sich dort aufzustellen und zu warten, bis die Druuf nahe genug waren, um sie mit ihren Schockwaffen kampfunfähig zu machen.Wenigstens legten sie es nicht darauf an, ihre Gefangenen zu töten.Das war aber auch der einzige Trost.Während Perry Rhodans Verstand fieberhaft arbeitet, tauchte das Bild des Gleitbandes vor seinem geistigen Auge auf, wie es unter der unbehauenen Felswand hindurch verschwand.Er erinnerte sich daran, wie sie sich diese Anordnung erklärt hatten: Die Druuf hatten nicht gewollt, daß der Wendemechanismus, der die Bänder zur Umkehr zwang, noch im Gang selbst liege und dort den Verkehr behindere.Er erkannte plötzlich, wie oberflächlich dieses Argument war.Denn dadurch, daß das Gleitband unter der Wand verschwand, war derjenige, der vom hinteren Ende des Ganges nach vorne fahren wollte, zu ein paar höchst umständlichen Schritten gezwungen.Er konnte nicht, wie das in den Gängen der terranischen Raumschiffe der Fall war, um das Bandende herumgehen und auf der anderen Seite gleich in der richtigen Richtung aufsteigen.Er mußte vielmehr ein Stück zu Fuß in den Gang hineingehen, in der Rückwärtsrichtung aufsteigen und über das langsame Mittelband auf das nach vorn führende Band überwechseln.Es war also gerade umgekehrt, als sie es sich zuerst vorgestellt hatten:, daß der Wendemechanismus hinter der Wand lag, machte den Verkehr im Gang umständlicher, nicht leichter.Das mußte einen Grund haben - und der Grund lag offen auf der Hand.Die Wand war eine geschickt getarnte Tür.Hinter der Wand gab es keinen Wendemechanismus, sondern das Band lief weiter durch einen Geheimgang.Das bedeutete neue Hoffnung für die Flüchtlinge.Wenn sie den Mechanismus entdeckten, der die Wand zum Weichen brachte, dann hatten sie eine weitere Chance.Die Frage war nur, ob ihnen das schnell genug gelingen würde.*In diesem Raum schien es mehr Schiffe zu geben, als am Himmel Sterne zu sehen waren.Die Ortungsgeräte der Gazelle waren ohne Unterbrechung damit beschäftigt, fremde Fahrzeuge anzumessen und die Peilergebnisse dem Orter mitzuteilen.Conrad Deringhouse, der die Gazelle führte, hatte vom Start weg mit Höchstwerten beschleunigt und den Aufklärer innerhalb weniger Minuten auf eine Geschwindigkeit von 180000 km/sec gebracht.Er hatte damit die im Druuf-Universum gültige Grenzgeschwindigkeit des Lichts überschritten und existierte für die Druuf nicht mehr [ Pobierz całość w formacie PDF ]