[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Erst als Gucky tiefer sank, konnte er vermuten, daß es sich um Antennen handelte.Eine riesige Funkstation für den interstellaren Verkehr?Die Neugier packte Gucky.Er ließ sich einfach auf die Insel zufallen und bremste den Sturz so, daß er sanft landete.Unter seinen Füßen war glatter Metallboden.Er schimmerte so neu, als sei er noch vor wenigen Minuten blank gescheuert worden.Überhaupt machte alles einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck, aber es war niemand zu sehen.Der Metallboden vibrierte spürbar.In der Luft lag ein leises und regelmäßiges Brummen wie von mächtigen Maschinen.Gucky sagte: „Eine ganz komische Geschichte.Lemy, hörst du mich?"„Deutlich.Was ist?"„Ich bin auf einer künstlichen Insel im Ozean.Alles Metall." Er schilderte die Einzelheiten, soweit er sie erkennen konnte.„Könnte vielleicht eine Funkstation sein."Lemy antwortete: „Das auch, aber nach deiner Schilderung zu urteilen ist es etwas anderes.Ich müßte mir das ansehen.Vielleicht haben wir die Lösung gefunden, nach der wir so lange suchten."„Was willst du damit sagen?"„Gar nichts.Ich bin nicht für Vermutungen.Ich komme selbst."„Ohne die HELLTIGER?"„Mit natürlich.Vielleicht gelingt es mir, unbemerkt zu verschwinden.Die Lemurer haben ein paar Scheinwerfer abgeschaltet.Die Aufmerksamkeit hat nachgelassen - aber das Energiegitter steht immer noch."„Vielleicht", sagte Anderson dazwischen, „wissen sie auch nicht, wo der entsprechende Schalter ist."„Wäre aber dumm", meinte Gucky.„Wichtig ist, daß sie unseren Funkverkehr nicht abhören und uns anpeilen.Aber die Geheimwelle werden sie wohl kaum kennen.Mitten im Meer, sagtest du, Gucky? Das finde ich leicht.In einer Stunde bin ich bei dir."Anderson sagte bedauernd: „Und ich stehe hier auf dem Dach und friere."„Sie müssen den Raumhafen beob achten, Nils.Sobald das Energiegitter erlischt, geben Sie uns Bescheid."Gucky ließ das Funkgerät eingeschaltet, als er langsam auf die am nächsten gelegenen Randgebäude zuschritt.Mühsam nur kämpfte er gegen das merkwürdige Gefühl steigender Unsicherheit an.Alles hier auf der Insel war leer und verlassen, und doch war er nicht allein.Er spürte, daß er beobachtet wurde.Irgendwo waren die kalten und aufmerksamen Augen eines verborgenen Beobachters, die ihn keine Sekunde allein ließen.Guckys Hand näherte sich unwillkürlich dem Griff der Impulswaffe.Aber es war sinnlos, sie zu ziehen.Es gab keinen sichtbaren Gegner.Alle Türen der flachen Gebäude bestanden aus Metall.Sie waren ausnahmslos verschlossen.Die fensterlosen Gebäude waren nicht höher als sechs Meter und hatten flache Dächer.Dazwischen gab es nur schmale Durchlässe, die zum Rand der künstlichen Insel führten.Gucky drehte sich um.Die Gebäude auf der anderen Seite der Insel waren fast vier Kilometer entfernt und kaum zu erkennen.Die Luft über dem Metallboden flimmerte.Gucky sah nach unten.Was mochte unter der fugenlosen Metallfläche verborgen sein? Wie tief reichte die Insel ins Meer hinab? Bis zum Grund? Oder schwamm die Insel?„Warum bist du so schweigsam?"Die Stimme Lemys klang leise und weit entfernt, aber sie war deutlich genug, Gucky aus seinem Nachdenken zu reißen.„Ich bin unterwegs.Die Lemurer scheinen nichts gemerkt zu haben."„Beeile dich, Lemy.Die Sache hier kommt mir nicht geheuer vor."„In fünfzig Minuten bin ich da.Ich fliege nur in wenigen Metern Höhe, daher geht es nicht schneller."„Gut.- Nils, was ist bei Ihnen los?"„Nichts.Unser Jäger liegt noch immer unter dem Schirm.Ich kann ihn deutlich bis hierher durch das Dunkel schimmern sehen."„Sobald er erlischt, geben Sie mir Bescheid.Wir holen Sie dann ab."Gucky sah auf die nächstgelegene Tür überlegte einige Sekunden und konzentrierte sich dann zum Sprung.Er teleportierte direkt in den Raum hinein, der hinter der Tür lag.Als er wieder sehen konnte, wollte er zuerst nicht seinen Augen trauen.Er stand auf einer von einem Metallgitter eingeschlossenen Galerie und sah hinab in eine riesige Maschinenhalle, die angefüllt war mit unübersehbaren Reihen von metallenen Blöcken und Aggregaten.Leitungen liefen in silbernen Bündeln an den Wänden entlang.Dazwischen gab es schmale Leitern, die Blöcke und Galerien miteinander verbanden.Ein helles Summen erfüllte die Halle, deren Begrenzungen nur nach oben zu erkennen waren.Nach unten reichte sie weiter, als Gucky sehen konnte.Und dann fiel Gucky auf, daß er nicht allein war.Überall auf den verschiedenen Gängen und Galerien bewegten sich blank schimmernde Gestalten mit der unmißverständlichen Schwerfälligkeit von Robotern.Einige von ihnen hatten Werkzeughände, mit denen sie Maschinenteile überprüften und Schrauben anzogen.Andere wiederum kontrollierten riesige Wände voller Skalen und speicherten die Daten in ihren positronischen Gehirnen.Keiner von ihnen kümmerte sich um Gucky.Das kann keine Funkstation sein, dachte der Mausbiber beunruhigt.Das ist etwas anderes.Aber es arbeitet noch, als hätten die Lemurer ihren Planeten nicht verlassen.Es wird noch in tausend Jahren arbeiten.Einer der Roboter kam auf ihn zu, starrte ihn mit seinen kristallenen Linsenaugen an, wich zur Seite - und ging an ihm vorbei.Gucky atmete auf.Flüsternd berichtete er Anderson und Lemy, was er gefunden hatte.Lemy erwiderte: „Fast habe ich es mir gedacht [ Pobierz całość w formacie PDF ]