[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Omar eilte herbei und hielt die umherschlagenden Arme des Teleporters fest.Durch die Helmscheibe erkannte er Ras schmerzverzerrtes Gesicht.Schaum stand vor dem Mund.Omars Hand glitt zum Kontaktknopf des Raumanzuges - und sank wieder herunter.Er konnte nichts für Tschubai tun.Die Außentemperatur betrug sechsundsiebzig Grad; das war mehr, als selbst der hitzegewohnte Afro-Terraner vertragen konnte.Nach kurzem Überlegen drehte Omar die zweite Flasche des Atemgeräts für zwei Minuten ab.Dadurch erhielten Tschubais Lungen reinen Sauerstoff zugeführt.Anscheinend half das, denn der Teleporter beruhigte sich und schlug kurz darauf die Augen auf.Er wollte sich sofort aufrichten, aber Omar drückte ihn sanft zurück.„Bleiben Sie liegen: Was war los, Tschubai?"In dem ebenholzschwarzen Gesicht zuckte es.Die Zunge fuhr über die schaumbedeckten Lippen.„Es tut.mir.leid", flüsterte Ras.„Ich muß in irgendeine Falle gesprungen sein.Vielen Dank, daß Sie.so lange auf.mich gewartet haben."„Lange.?" warf Rhodan ein.„sie waren doch kaum fort, eine halbe Minute höchstens."Tschubai versuchte zu lächeln, aber es wurde nur eine schmerzverzerrte Grimasse daraus.„Lassen Sie nur, Sir", wehrte er ab.„Ich weiß, wie lange Sie ausgeharrt haben.Schließlich besitze ich eine Uhr.Ich war mindestens sechs Stunden fort."Perry Rhodan runzelte die Stirn und hob das Handgelenk mit seiner Uhr vor die Augen.„Bei mir ist es 13:44 Uhr Standardzeit - 23.Juni", fügte er hinzu.Omar beugte sich über Tschubais Uhr.„Genau 19:51 Uhr, Sir", sagte er.„Gleiches Datum."Sie schwiegen fast eine Minute lang.Dann hob Rhodan den Kopf und blickte über das Meer erstarrter Lava nach Norden - dorthin, wo die CREST stehen mußte.Die Männer dort waren nunmehr seine einzige Hoffnung.Wenn sie ihn nicht fanden, würde der Schlag des Feindes sie überraschend treffen.Warum war noch kein Beiboot aufgetaucht.„?*Der Bildschirm zeigte nichts als sanftgewellte, von undurchdringlichem Dschungel bedeckte Hügel.Die Korvette KC-44 flog in tausend Metern Höhe über die dampfende Landschaft der Nordsierra Pigells.In regelmäßigen Abständen krachte der Lautsprecher des Telekoms, meldeten sich die Kommandanten der Suchschiffe, die auf genau festgelegten Bahnen den Planeten umkreisten.Atlan warf einen Blick zum Bordchronometer.Die Skalenscheiben zeigten den 23.Juni 2404, Realzeit 13:45 Uhr an.Als wieder eine Fehlmeldung einlief, übermannte ihn der Zorn.Er hieb mit der Faust auf die Sessellehne und schimpfte: „Bei allen Sternengöttern Arkons! Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung sollten wir sie längst gefunden haben.Inzwischen ist jeder Quadratmeter dieser Welt zweimal überflogen worden."Sein Nachbar zur Rechten wiegte zweifelnd den mächtigen, kahlen Schädel mit der hochstehenden Sichelkammfrisur.„Jeder Quadratmeter, das ist ein wenig übertrieben, Sir.Aber zumindest müssen die Korvetten einige Male den Sendebereich ihrer Peilzeichengeber überquert haben.Vielleicht sind die Sender ausgefallen.?"Der Arkonide wurde blaß „Malen Sie nicht den Teufel an die Wand, Kasom.Ich glaube jedenfalls daß dem Großadministrator nichts Ernstliches zugestoßen sein kann.Schließlich ist der Oxtorner bei ihm.Dieser Umweltangepaßte erwürgt einen Pigell-Saurier mit den bloßen Händen."Er sah wieder zur Uhr.Plötzlich stutzte er.„Hat Marshall noch nicht angerufen? Er wäre doch schon vor fünf Minuten dran gewesen.Was ist denn da.„ „Da kommt er schon, Sir!" rief Kasom dröhnend.„Marshall ruft KC-44!" klang es von Störgeräuschen begleitet, aus dem Lautsprecher des einfach lichtschnell arbeitenden Bordtelekoms.KC-44, bitte melden!"„Hier KC-44, Atlan spricht.Warum melden Sie sich so spät, John?".„Tut mir leid, Sir", schallte es zurück.„Wir mußten einigen.hm!.Geisterwolken ausweichen.Ja, und seitdem ist Tschubai verschwunden."„Ist er teleportiert, oder haben ihn die Geisterwolken.?"John Marshall antwortete nicht Statt dessen drang mehrmaliges scharfes Krachen aus dem Lautsprecher.Ein Ton wie von einer fernen Sirene gesellte sich dazu.„Marshall!" rief der Arkonide erschrocken.„Melden Sie sich! Was ist bei Ihnen los, John?"Wieder krachte es.Doch dann kam Marshalls Stimme durch.Sie klang gehetzt und atemlos.„Riesige Tiere greifen an.Echsen wahrscheinlich." Erneutes Krachen.„Ich muß fliehen, ziehe mich auf eine felsige Erhebung zurück.Wahrscheinlich werde ich das Gespräch jetzt unterbrechen müssen.Habe alle Hände voll zu tun."Es krachte zweimal.Keuchen und urweltliches Gebrüll mischten sich dazwischen.Atlan riß das Mikrophon dicht an seine Lippen.„Senden Sie Peilzeichen, John!" schrie er.„Wir kommen Ihnen zu Hilfe!"Melbar Kasom wartete den entsprechenden Befehl nicht erst ab.Er schlug mit der Faust auf die Alarmtaste.Gellendes Pfeifen schallte durch alle Räume der Korvette.Mit angehaltenem Atem wartete Atlan darauf, ob John Marshall seiner Aufforderung nachkommen würde.Endlich ertönte das gleichmäßige Zirpen des Peilzeichengebers.Im Unterschied zu Perry Rhodan hatte der Chef des Mutantenkorps einen leistungsstarken, tragbaren Telekom bei sich.Seine Signale mußten in allen Korvetten empfangen werden.„Nehmen Sie Peilung vor und steuern Sie den Punkt an [ Pobierz całość w formacie PDF ]