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.Langsam schritt er durch die Arena.Er glaubte Orraks stechende Blicke auf sich zu fühlen, als er einen Arm hob, um die Zuschauer zu begrüßen.Redhorse rechnete nicht mit einer Erwiderung des Grußes, doch in den unteren Reihen erhob sich ein alter Ganzvater und bellte eine Begrüßung über den Platz.Redhorse erkannte Kraterhak Kan Deprok.Er ging zum Platz des Sippenältesten.Deprok hatte sich noch nicht wieder gesetzt.Stolz blickte er sich um.„Sie kämpfen für unsere Sippe!" rief er dem Terraner zu.Rank saß neben seinem Ganzvater und rührte sich nicht.Fraglos war er bereits in der ersten Runde ausgeschieden und beneidete den Cheyenne um dessen Erfolg.Redhorse nickte dem Alten zu.Ein Priester und ein alter Wazala-Kämpfer waren seine einzigen Anhänger.Einer der Kampfrichter näherte sich Redhorse.„Gehen Sie an Ihren Platz zurück und warten Sie, bis der Kampf beginnt", ordnete er an.Redhorse zog sich in den Korridor zurück.Zu seiner Überraschung traf er dort Chard Bradon, Doutreval und Papageorgiu.„Deprok hat das organisiert, Sir", sagte Captain Bradon schnell.„Er will, daß wir Ihren Kampf sehen."„Es ist Surfats Kampf", sagte Redhorse.„Ich gehe nur für ihn dort hinaus."Bradon senkte den Kopf.„Wir bedauern den Tod des Sergeanten, Sir", sagte er.„Ich glaube jedoch nicht, daß Surfat mit Ihrer Bitterkeit einverstanden wäre."Redhorse zuckte unmerklich mit den Schultern und starrte auf den Kampfplatz hinaus.Er spürte, daß den drei Männern unbehaglich zumute war.Sie wußten nicht, wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollten.Für sie war er ein geheimnisvoller Indianer, der sein Inneres niemals offenbarte.Die Alarmsirenen begannen zu schrillen.„Das ist das Zeichen", sagte Redhorse.„Ich muß jetzt hinaus."Bradon zog einen Narkosestrahler.„Wir können Ihren Gegner von hier aus unauffällig erledigen, wenn die Lage für Sie kritisch wird."Redhorse legte eine Hand auf den Arm des Captains.„Tun Sie das nicht, Chard", sagte er ruhig.„Bei allen Planeten, Sir!" stieß Papageorgiu in diesem Augenblick hervor und deutete auf den Kampfplatz hinaus.„Ist das Ihr Gegner?"„Sie kennen ihn bereits", erwiderte Redhorse.„Es ist Orrak."„Sie dürfen nicht hinaus, Sir", sagte Bradon verzweifelt.„Er wird Sie töten."„Das ist zweifellos seine Absicht", bestätigte Redhorse lakonisch.Bradon trat dem Major in den Weg.„Es gibt Augenblicke, in denen der Erste Offizier seinem Kommandanten die Befehlsgewalt entziehen darf", sagte er mit schriller Stimme.Sein unrasiertes Gesicht war eingefallen, seine Augen glänzten fiebrig.Er hatte die Krankheit nicht so schnell überstanden wie Doutreval und Surfat.Redhorse lächelte verächtlich.„Sie müßten mich für unzurechnungsfähig erklären, Chard.Können Sie das vor Ihrem Gewissen verantworten?"„Sir, ich glaube, daß Sie nur hinauswollen, um sich von dem Forril töten zu lassen", sagte Bradon tonlos.Einen Augenblick starrten sich die beiden Männer an.Plötzlich begann Redhorse leise zu lachen.Er schob Bradon ohne sichtbare Anstrengung zur Seite und schwang sich in die Arena hinaus.Orrak begann triumphierend zu brüllen, als er seinen Gegner sah.„Zieht die Felle zu!" befahl Bradon seinen Begleitern.„Ich will diesen Kampf nicht sehen.Ich kann ihn nicht sehen."Redhorse hörte die Worte des Captains noch, aber er hatte sich schon auf seinen Gegner konzentriert.Langsam wandte sich der Forril von den Zuschauern ab und starrte dem Terraner entgegen.An vielen Stellen war sein gelber Pelz mit Blut verkrustet.Das rechte Auge Orraks war zugeschwollen, was den Eindruck wilder Entschlossenheit noch verstärkte.Der Sippenälteste spie auf den Boden und knurrte verächtlich.Mit eindeutigen Gesten gab er den johlenden Zuschauern zu verstehen, wie er mit Redhorse umspringen würde.„Ich habe Sie aus dem Schiff Deproks gejagt, Orrak", sagte Redhorse leise.„Erinnern Sie sich noch daran?"Orrak brüllte wütend und schwang seine muskelbepackten Arme.„Ich werde Sie auch aus der Arena verjagen, Orrak", fuhr Redhorse fort.„Allerdings werden sie nicht mehr in der Lage sein, auf eigenen Beinen zu verschwinden.Man wird Sie abtransportieren wie einen."Mit einem unartikulierten Aufschrei stürzte sich Orrak auf den Spötter.Augenblicklich wurde es still im Arenaschiff.Redhorse glaubte den Boden unter Orraks Ansturm dröhnen zu hören aber das war nur das Blut, das in seinen Ohren rauschte.Redhorse wich blitzschnell zur Seite aus, aber Orrak reagierte sofort [ Pobierz całość w formacie PDF ]