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.„Es wird vielleicht nötig werden!" bestätigte er.„Ob es zweckmäßig ist, glaube ich eigentlich nicht."Sie rasten ihrem Ziel entgegen, dem Schwarm.Bei nüchterner Überlegung sagten sie sich, die Männer, die hier in der Zentrale von dem übrigen System des Schiffes ziemlich isoliert waren, daß ein weiterer Vorteil eintreten würde, sobald sie Rhodan trafen.Er würde zusätzlich mehr als fünfzig Immune mitbringen, mit denen man es wagen konnte, in den Schwarm vorzustoßen.Sollte es sich so verhalten, wie Tifflor es gemeldet hatte, dann bestand ab diesem Zeitpunkt überhaupt kein Grund zur Sorge mehr.Achttausend Menschen würden sich erinnert haben - an alles.An ihre Funktionen an Bord ebenso wie an die Zeit, in der sie hilflos auf Terra umhergeirrt waren.Toolen sagte: „Eine eingehende Besprechung ist nötig.Wir werden sämtliche Interkome einschalten, damit alle an Bord wissen, was ihnen bevorsteht.Wir werden sie erst einmal mit Primärinformationen versorgen müssen."„Das alles ist für vdie nächsten Stunden vorgesehen!" sagte der Pilot des Schiffes.„Vorläufig wollen wir unseren Freunden die Wiedersehensfreude gönnen, und ihnen genügend Zeit geben, mit den neuen Eindrücken fertig zu werden."Er blickte hinauf zu den Bildschirmen.Die MARCO POLO flog in gemäßigter Fahrt ihrem ersten Etappenziel entgegen.Achttausend und zweihundert Menschen waren an Bord.Achttausend von ihnen waren soeben zum zweitenmal geboren worden.Das größte Schiff des Solaren Imperiums befand sich wieder zwischen den Sternen, um zu versuchen, die Erde und die Galaxis vor dem Schwarm zu retten - vor einem Phänomen, dessen wahre Bedeutung nicht einmal Rhodan und Atlan erkannt hatten.Niemand kannte die Geheimnisse dieser wandernden Sternen - und Planetenkarawane.In vier Tagen wollte man sich mit Rhodan treffen.6.26.Mai 3442: Sie alle trafen sich einige Stunden nach dem Erreichen des Linearraumes.Noch hier, in der stillen Zentrale des dahinschießenden Riesenschiffes, war etwas von der ungeheuren Erregung zu spüren, die jene achttausend Menschen erfüllte.Erschütternde Szenen hatten sich abgespielt.Edmond Pontonac registrierte eine ähnliche, aber abgeschwächte Stimmung unter den rund fünfundzwanzig Männern, die hier zwanglos in der Zentrale saßen.Einige von ihnen rauchten nervös.Die Hälfte ungefähr bestand aus Immunen, die andere aus Menschen, die seit kurzer Zeit erst wieder normal denken und überlegen konnten.Pontonac spürte, wie unsicher sie waren.Ihre neue geistige Freiheit machte sie aufgeregt; sie konnten sich ihres Verstandes noch nicht voll bedienen.Jedenfalls war die tiefe Verzweiflung der ersten Tage des Chaos gewichen.Sie hatte einer starken, gelösten Hoffnung Platz gemacht.Toolen MacKozyrev hob die Hand und sagte laut: „Wir haben uns getroffen, um die nächsten Stunden und Tage zu besprechen.Nach der langen Erklärung von Khan und anderen über die Lage seit dem Beginn der Verdummung sollten wir versuchen, etwas in die Zukunft zu sehen."Der Ernotionaut nickte.Tiefe Linien der Erschöpfung hatten sich in sein Gesicht eingegraben.Schon die letzten Tage vor dem Start, die laufenden Startvorbereitungen und die simulierten Startversuche hatten ihn mitgenommen.„Die Position des Schwarms ist uns allen bekannt", sagte er.„Die Entfernung beträgt etwa neunzehneinhalbtausend Lichtjahre.Ich habe insgesamt vier Linearetappen geplant, damit unseren Freunden Gelegenheit gegeben wird, sich an die veränderten Umstände zu gewöhnen.Aber ich weise darauf hin, daß wir noch viermal in den Normalraum zurückgehen müssen; das letztemal treffen wir uns mit der GOOD HOPE II."Edmond hatte sich an einen der ehemals verdummten Leiter der Hangarabteilung gewandt.Der Offizier nickte und erwiderte: „Alles, was jetzt passiert, kann für uns nicht mehr schlimm werden.Wir wissen alles! Die Erklärungen von eben und unserer Erinnerungen, die wir vollständig haben, riefen wohl bei jedem einen mehr oder weniger starken Schock hervor!"Er schlug die Hände vor das Gesicht und wartete.„Jede wichtige Abteilung hat zwei Vertreter hier!" sagte Toolen.„Wir hier oben müssen uns verlassen können, daß die Funkzentrale ebenso wie die Ortung funktioniert.Im Linearraum ist es klar - aber auch relativ unwichtig.Aber während der nächsten vier Unterbrechungen brauchen wir Daten und nochmals Daten.Khan kann nicht alles allein tun."Der „immune" Chef der Navigationszentrale sagte: „Ich habe insgesamt acht Immune bei mir.Wenn das Schiff in den Normalraum zurückgeht und unter achttausend Freunden der alte, verhaßte Zustand eintritt, werden wir trotzdem Informationen liefern können."„Wir machen alles mit.Hundert kurze Aufenthalte im Normalraum sind uns lieber als der Zustand auf der Erde.Und wenn wir erst einmal im Schwarm sind."Einer der ehemals Verdummten hatte sich gemeldet.Er sagte die Wahrheit.Das war die Meinung aller Betroffenen.Sie identifizierten sich voll mit ihrer neuen, in Wirklichkeit jedoch alten Existenz.Dafür würden sie jedes Opfer bringen.Zu den Schrecken, der durch die Schilderung der wirklichen Situation in der Galaxis hervorgerufen worden war, kam noch die persönliche Scham und die Weigerung, die Erinnerungen an die Zeit vor dem Start als insgesamt wahr zu betrachten.Diese Konfusion würde sich erst in einigen Tagen gelegt haben - vorläufig rief sie noch Paniken und Störungen hervor.„Um in den Schwarm zu kommen, müssen wir die Peilimpulse der GOOD HOPE II haben!" sagte Korom-Khan leise.„Ich kann mich also darauf verlassen, daß ich im Namen der gesamten Besatzung handle, wenn ich den Flug zum angegebenen Ziel weiterführe?"Es gab allgemeine Zustimmung.„Einverstanden.Ich schaffe es aber nur mit Ihrer Hilfe", sagte Khan.„Was tun Sie, wenn nach dem Verlassen der ersten Linearetappe die Verdummung wieder eintritt?"Die zahlreichen Fehlschaltungen der letzten Stunden berechtigen ihn zu dieser Frage.Der Leiter der Ortungsabteilung erwiderte ernst: „Wir haben alle wichtigen Posten mit Immunen besetzt [ Pobierz całość w formacie PDF ]