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.„Mein Auftrag duldet keinen Aufschub!" erklärte der Ka-zwo von neuem.„Da du dich aus eigener Kraft nicht mehr fortbewegen kannst, werde ich dich tragen."„Das ist eine ausgesprochen gute Idee!" begeisterte sich Walik Kauk, nachdem er sich von der Überraschung erholt hatte.„Wie willst du das anfangen?"Der Ka-zwo kniete nieder.„Setz dich mir auf die Schultern!" befahl er.Walik stieg auf.„Faß mich ums Kinn!" trug ihm der Ka-zwo auf.Walik faßte zu.Seine Hände umschlossen das Kinn des Roboters.Der Ka-zwo richtete sich auf.Walik schwankte ein wenig, aber er wahrte das Gleichgewicht.Wortlos schritt der Roboter aus.Das Groteske seiner Lage kam Walik Kauk erst allmählich zu Bewußtsein, und er begann zu bedauern, daß niemand da war, der sehen konnte, was hier geschah: Ein Kazwo, der Plagegeist der Aphilie, trug einen müden Menschen auf seinen Schultern!„Du bist mein Freund!" sagte Walik unter dem Eindruck eines Gefühls überquellender Dankbarkeit.„Und weil du die Änderung deines Status mit soviel Würde und Erhabenheit erträgst, will ich dich Augustus nennen.!"5.Mit der Kraft der Jugend hatte Bluff Pollard den ersten Schock überwunden.Danach sorgte er zunächst für Cuddlys Rudel.An den geringen Vorräten des Heimes stillten die Hunde den ärgsten Hunger.Dann begleiteten sie Bluff zum Gebäudekomplex des Fischerei-Kombinats.Bluff öffnete die Türen, die zu den Vorratsräumen führten.Keine von ihnen funktionierte mehr auf die gewohnte Weise.Er hatte sich eine schwere Metallstange besorgt und brach die Türen auf oder schlug sie ein.Während Cuddly und sein Rudel sich über die Vorräte hermachten, streifte Bluff durch den Bürotrakt der Fabrik.Er überzeugte sich, daß es auch hier kein einziges menschliches Wesen mehr gab.In seinem Bewußtsein hatte sich die Erkenntnis, daß er der einzige Überlebende einer unbeschreiblichen Katastrophe sei, inzwischen fest eingenistet.Was er jetzt tat, war Aufräumarbeit: Er sammelte die letzten Beweise dafür, daß seine Erkenntnis richtig war.Mit ihm selbst, das spürte er deutlich, war eine merkwürdige Änderung vor sich gegangen.Gefühle, die er früher nie empfunden hatte, brachten ihn in Verwirrung.Er freute sich darüber, daß Cuddly ihn in sein Rudel aufgenommen hatte.Ein Gefühl der Wärme machte sich in seinem Innern breit.Es war ein angenehmes Gefühl, aber es brachte ihn dennoch gehörig durcheinander, denn er hatte dergleichen nie zuvor empfunden.Bluff Pollard verfügte über ein gehöriges Maß an Intelligenz.Die Schulung, die ihm bisher zuteil geworden war, hatte ihn nicht gelehrt, diese Intelligenz selbständig zum Erkennen von Zusammenhängen einzusetzen, sondern nur, Zusammenhänge im Licht der reinen Vernunft zu sehen.Die Lehre der Vernunft aber erschien Bluff auf einmal leer und nutzlos.Unbeholfen zunächst unternahm er die ersten Denkversuche.Er erinnerte sich, daß die Menschheit erst vor verhältnismäßig kurzer Zeit die Lehre der reinen Vernunft als die einzig richtige Lehre erkannt hatte.Vor kaum mehr als vierzig Jahren war das gewesen.Reginald Bull, später Bull der Abtrünnige genannt, hatte als erster den Sitz des Lichtes der Vernunft innegehabt.Bluff fragte sich nun, woran die Menschen vor dieser Zeit geglaubt haben mochten und ob die Lehre der reinen Vernunft nicht womöglich das Ergebnis irgendeines Naturereignisses sein mochte, das das Bewußtsein der Menschen gewandelt hatte.Wenn diese Vermutung richtig war, dann hatte die Katastrophe, aus der er als einziger Überlebender hervorgegangen war, dazu beigetragen, die Auswirkung des Naturereignisses nichtig zu machen.Die Bewußtseinsänderung war rückgängig gemacht worden.Der Mensch war wieder so, wie er in den Zeiten vor dem Naturereignis gewesen war.Der Mensch, dachte Bluff.Ich, Bluff Pollard!Er empfand das neue Dasein als angenehm und lauschte bei jeder Regung, die er empfand, in sich hinein, um sie zu erkunden.Ein Empfinden war noch da, das er von früher her kannte: die Angst.Aber wenn er Angst empfand - wie zum Beispiel in dem Augenblick, als beim Einstoßen einer Tür im Fischerei-Kombinat ein Alarmgerät zu heulen begann, dann war es nicht mehr, als lege sich eine kalte Hand mit würgendem Griff um seinen Hals.Es war mehr wie ein Schock, ein mächtiger Impuls geistiger und körperlicher Energie, der ihn befähigte, Dinge zu tun, die er sonst erst nach einigem Nachdenken hätte tun können.Die Angst lähmte nicht mehr, sie ermöglichte blitzschnelles Handeln [ Pobierz całość w formacie PDF ]