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.„Glaubst du, du wirst zu ihnen durchdringen können?" fragte sie.Surfo nickte bedächtig.„Ja.Ich kann mir ihre Mentalität gut vorstellen.Ich rechne nicht mit allzu großen Schwierigkeiten."Ungläubig musterte Scoutie das Bild eines scheibenförmigen Wesens, das auf der Sichtfläche erschienen war.Es war die gestaltgewordene Fremdartigkeit.In die Mentalität eines solchen Geschöpfs konnte Surfo sich hineindenken?„Woher kommt dein Wissen?" fragte sie.„Wer hat dich das alles gelehrt?"Er wandte sich zu ihr um.„Ich weiß es nicht, Scoutie.Mein Bewußtsein steckt voller Dinge, von denen ich früher keine Ahnung hatte.Aber ich weiß nicht, wer sie dorthin getan hat.Ich - ich." Er lächelte matt.„Fast fürchte ich mich davor, die Frage zu stellen.Wenn ich Antwort erhielte, könnte sie mir den Verstand verwirren."Scoutie wechselte das Thema.„Ist es wichtig, daß wir mit den Fremden Verbindung aufnehmen? Ich meine, könnte Maso sie nicht einfach umgehen oder sie mit konventionellen Mitteln vertreiben?"„Es ist wichtig", antwortete Surfo nach kurzem Zögern.„Diese Wesen haben ebensoviel Recht, hier zu sein, wie wir.Die Macht der Herzöge breitet sich durch die gesamte Galaxis aus.Wir müssen jede Lebensform kennen lernen, die im Bereich des Herzogtums existiert - und ermitteln, wie wir uns mit ihr verständigen können.Es darf keine Anonymität unter den Sternenvölkern von Vayquost geben."Er sprach diese Worte feierlich, fast wie ein Gelöbnis.Scoutie zweifelte, daß er selbst sie geprägt hatte.Sie mußten zusammen mit dem erstaunlichen Wissen, über das er plötzlich verfügte, in seinem Bewußtsein deponiert worden sein.Von wem? Niemand wußte es.Die Ausstattung eines Beiboots mit der Sonderausrüstung, die Surfo Mallagan verlangt hatte, begann noch am selben Tag.Vierzig Stunden später setzte sich die JÄQUOTE, mit dem Beiboot an Bord, in Richtung des Sektors Dayban-Hohst in Bewegung.6.In den nächsten Tagen hörte man nichts mehr von Olkring.Valvul hoffte, er hätte womöglich doch die endgültige Faltung vollzogen.Die Versammlung der Maschinenbeisitzer dritter und vierter Klasse war auf seine Anweisung hin abgeblasen worden, aber es hatte sich daraus etwas höchst Merkwürdiges ergeben.Die Beisitzer waren neugierig geworden, und da sie sich die Sache nicht erklären konnten, auch nicht mit Hilfe ihrer Maschinen, besuchten sie einander, um zu erfahren, ob andere womöglich mehr wüßten.Valvuls Plan stand im Begriff, die ersten Früchte hervorzubringen.Inzwischen hatte der Meister der Gegenwart selbst ein paar neue Erfahrungen gesammelt.Ein Gefühl der Unruhe war seit seinem letzten Gespräch mit dem Beisitzer Eins in ihm verblieben.Es gab offenbar Dinge, über die der Beisitzer nicht mit ihm zu sprechen wünschte.Bisher hatte Valvul geglaubt, es müsse daran liegen, daß die Informationen, die er haben wollte, einfach nicht zu dem Wissen gehörten, das der Beisitzer Eins ihm zugedacht hatte.Aber seit jener Unterhaltung, bei der der Beisitzer sich geweigert hatte, auf seine Frage nach der Manipulierung von Energiestraßen zu antworten, waren Zweifel in ihm entstanden.Gab es womöglich Dinge, über die der Beisitzer Eins selbst nicht Bescheid wußte?Valvul erinnerte sich, daß er früher nach den Gründern gefragt hatte, jenen mystischen, hinter den Nebeln der Vergangenheit verborgenen Wesen, die am Anfang der Entwicklung des Volkes der Mascinoten gestanden hatten.Damals war der Beisitzer Eins nicht so unfreundlich gewesen, die Verbindung mit dem Fragesteller zu unterbrechen, aber eine Antwort hatte er trotzdem nicht gegeben.Er war, den Fragen ausgewichen - damals, dem noch unerfahrenen Valvul gegenüber, auf eine Art, die kein Mißtrauen hatte Zustandekommen lassen.Valvul entwickelte eine neue Taktik.Er holte aus Qexpluk, mit dem er sich ungestört unterhalten konnte, alles heraus, was dieser über Energiestraßen wußte.Viel war es nicht, aber wenigstens konnte Valvul, als er sich an die Maschine der nächsthöheren Kategorie wandte, eine präzise Frage stellen, anstatt sich mit Worten, die sein Unwissen preisgaben, begnügen zu müssen.„Ich brauche eine Verbindung mit einer Maschine der fünfzehnten Kategorie", sagte er zu Qexpluks Nachbarn, einem Aggregat höherer Ordnung.„Maschinen der fünfzehnten Kategorie sind nicht ansprechbar", antwortete das Aggregat nach kurzem Zögern.„Nicht durch dich - oder überhaupt nicht?" erkundigte sich Valvul.„Überhaupt nicht."Das, wußte Valvul, war die Unwahrheit.Maschinen der fünfzehnten Kategorie waren für die Erstellung und die Aufrechterhaltung der Energiestraßen verantwortlich.Es war dies ihre einzige Funktion, und damit gehörten sie, obwohl das Netz der Energiestraßen etwas durchaus Beeindruckendes war, noch zu den Primitivmaschinen.Der Verlauf der Straßen konnte verändert werden - Valvul selbst hatte zwei Fälle erlebt.Jemand hatte die Maschinen der fünfzehnten Kategorie also angesprochen - im ersten Fall wahrscheinlich Suklov, der Lenkmeister der Stadtfähre, und im zweiten Olkring, der Verräter.Was ging hier vor? Warum log die Machine ihn an? Er war überzeugt, daß sie ebenso wie die übrigen Aggregate in seiner Unterkunft direkt mit dem Beisitzer Eins in Verbindung stand.Sie hatte auf seine erste Frage hin kurz gezögert [ Pobierz całość w formacie PDF ]