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." Das war der Grund für seine Erleichterung, denn was hätten er und seine Streitmacht gegen jemanden unternehmen sollen, der selbst die Protektorin hereinlegen konnte? „Es war ein fürchterliches Chaos, glaubt mir.Selbst die Handstrahler wurden uns aus den Klauen gerissen und machten sich selbständig, ganz abgesehen von unseren unfreiwilligen Flügen.Der Bursche muß ein guter Telekinet sein."„Er ist ein guter Telepath", hob der Männer etwas betreten hervor.„Ich möchte ihm nicht noch einmal begegnen."„Der Gleiter kommt zurück - und dahinten noch zwei andere.Sie holen uns ab."„Ein Glück", meinte Kar-Men-To, „dann brauche ich nicht zu laufen wie meine armen Leute." Er dachte aber nur mit Unbehagen an die Begegnung mit Mei-Lao-T'uos.Es begann allmählich zu dämmern.Ein langer und ereignisreicher Tag war das gewesen.Die drei Gleiter erhoben sich und strebten dann über den Paß hinweg, um sicher im Tal bei der Siedlung zu landen.Kar-Men-Tos Streitmacht befand sich noch auf dem Rückmarsch.Sie würde den Stützpunkt erst viel später erreichen.Mei-Lao-T'uos erfuhr sofort, daß der Kommandant der Streitmacht eingetroffen war, und befahl ihn zu sich.Wütend über den Mißerfolg ihrer Mission, war sie entschlossen, ihren Ärger so schnell wie möglich abzureagieren.Kar-Men-To bot sich da als Opfer an.Die Protektorin bot ihm nicht einmal einen Platz an, als er ihren Bungalow betrat, der zugleich auch das Verwaltungsbüro darstellte, praktisch die Leitzentrale des Stützpunkts.„Hundert im Kampf ausgebildete Männer, und ihr laßt euch von einem einzigen Gegner, zumal auch noch einem, der nur halb so groß ist wie du, in die Flucht schlagen.Meine Enttäuschung über dein Versagen ist grenzenlos, und ich denke daran, dich ablösen zu lassen."Kar-Men-To hatte ähnliches erwartet und erschrak kaum.Er wartete mit seiner Verteidigung noch.Immerhin hatte er einen Trumpf in der Hand, den er erst ausspielen wollte, wenn die Protektorin mit ihrer Anklage fertig war.Sie schien auch keine sofortige Entgegnung oder Entschuldigung erwartet zu haben, denn ohne Pause fuhr sie fort: „Die Hohen Frauen gaben uns einen Auftrag, den wir zu erfüllen haben.Bei diesem Auftrag handelt es sich um ein Geheimunternehmen, und so ist es unverzeihlich, daß Terraner von unserem Hier sein erfuhren."„Man hätte sie gleich nach der Landung der Sonde unschädlich machen sollen", warf Kar-Men-To ein.„Das ist versucht worden!" Ihre Stimme war fauchend, ein Zeichen, wie wütend sie war.„Nicht schnell genug, denn ich weiß nun, daß der kleine Mutant erst später aufgetaucht sein muß, wahrscheinlich erst, als die beiden Terraner im Gefängnis saßen."„Man hätte sie sofort hierher zu dir bringen sollen."Da er recht hatte, ging sie nicht darauf ein.„Euer Angriff auf die Höhle kam zu spät.Wäret ihr sofort nach meinem Zeichen, dem Blitzstrahl meines Strahlers, aufgebrochen, hätte das Schlimmste verhindert werden können."„Dein Zeichen? Ich habe keins gesehen.Vielleicht war die Sonne zu hell."„Oder du hast geschlafen.Wie dem auch sei, als ihr euch endlich zum Angriff entschließen konntet, war es zu spät.Zu allem Überfluß hat mir der eine der Terraner auch noch meine Paratautropfen abgenommen.Ohne sie war ich hilflos gegen den Mutanten, und deine hundert Krieger sind davongelaufen, als er bei euch auftauchte."„Die besitzen ebenso wenig Paratau wie ich", schlug Kar-Men-To nun endlich zu.„Du hattest genügend davon, um zehn Mutanten in Schach zu halten.Du bist nicht mal mit einem fertig geworden.Wie kannst du mir da Vorwürfe machen, Mei-Lao-T'uos?"So hatte noch nie jemand zu ihr gesprochen, schon gar nicht ein Untergebener.Aber sie fühlte, daß seine Anschuldigung nicht unberechtigt war.Sie konnte ihn dafür unmöglich zur Rechenschaft ziehen.Das würde ihrem Prestige als gerecht denkende und handelnde Protektorin mehr schaden als nützen.„Der ganze Vorfall wird später gemeldet werden müssen, Kar-Men-To.Ich werde mich bei dieser Meldung nur auf das Notwendigste beschränken.Fatal ist nur, daß unsere Anwesenheit hier nicht mehr geheim ist und daß man mir einen großen Teil meines Paratauvorrats gestohlen hat." Sie blickte ihn an, und ihre Stimme verriet nichts mehr von ihrem Ärger.„Geh und nimm deine Männer in Empfang.Sie werden von dem langen Marsch müde sein."Kar-Men-To verbarg seine Erleichterung geschickt, machte die Geste des Abschieds und verließ den Bungalow.Er wußte, daß weder er noch seine Leute weitere Anschuldigungen zu befürchten hatten.Eigentlich, so überlegte er, verblüfft über den Gedanken, hatte er das nur dem kleinen Mutanten zu verdanken, so paradox das auch klingen mochte [ Pobierz całość w formacie PDF ]