[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Er hielt es für besser, einfach nur zu tun, was sie verlangte.Er sprang auf die Plattform, und Siela startete.Sie konnte die Schaltungen nicht kennen und konnte dennoch wie blind damit umgehen.Alaska begriff, daß Kait Narusen Siela eingewiesen und mit ihr alle Phasen der Flucht durchgesprochen haben mußte.Er blickte zurück.Der Aufruhr im Lager hatte sich gelegt.Hunderte Gefangene lagen regungslos auf dem Boden, und die Somergardisten rannten zur Baracke des Kommandanten hin.Noch aber hatte keiner von ihnen die Energiekuppel verlassen.Die Strukturlücke hatte sich wieder geschlossen.Alaska lachte.Er konnte sich vorstellen, wie es in der Baracke des Kommandanten aussah.Massur war von dem Angriff und Ausbruch ebenso überrascht worden wie alle anderen Somer.Wahrscheinlich hatte er die Lücke in der Hoffnung wieder geschlossen, sie aufhalten zu können, und nun hatten die Somer Schwierigkeiten, sie wieder zu öffnen, um die Verfolgung aufnehmen zu können.Siela Correl beschleunigte mit hohen Werten.Sie hockte an der Stirnseite der Platte auf dem Boden und drückte die verschiedenen Tasten der Steuerung mit den Händen.Das war offenbar leichter für sie, als mit den Füßen zu schalten, wie die Somer es taten.Sie flog direkt in die untergehende Sonne hinein, die tief zwischen den Bergkegeln der Vulkane stand.„Wenn wir Glück haben, ist es dunkel, bevor die Gardisten uns folgen", rief sie Alaska zu.„Dann haben wir eine echte Chance, ihnen zu entwischen."Sie lachte.„Kompliment! Du hast ziemlich schnell begriffen!"Er ließ sich neben ihr auf den Boden sinken.„Verspotte mich nicht auch noch", bat er.„Woher hätte ich wissen sollen, daß MUTTER verschwunden ist?"„Sie ist weggeflogen, als die Nakken gelandet sind", berichtete sie.„Ich habe es gesehen."Sie schwiegen eine Weile und ließen sich von ihren SERUNS mit Konzentraten versorgen, um wieder zu Kräften zu kommen.Ihre Körper brauchten dringend lange entbehrte Spurenelemente und Vitamine.Die gesundheitlichen Schäden, die sie davongetragen hatten, konnten nur von dem Medo-Schiff behoben werden.„Hast du seitdem Verbindung mit MUTTER gehabt?" fragte er, als sie an der Flanke eines Berges entlang flogen.Er blickte zurück.Weiter hinter ihnen erschienen im Dunst über der Wüste zwei fliegende Objekte.Sie waren noch so weit entfernt, daß er nicht erkennen konnte, um was es sich handelte.Er vermutete, daß es Antigravplattformen waren.„Nein", erwiderte sie.„Die Somer haben das Funkgerät gefunden und mitgenommen, und ein anderes habe ich nicht entdeckt."„Du bist nicht beunruhigt", stellte er verwundert fest.„Du scheinst grenzenloses Vertrauen in MUTTER zu haben."„Das habe ich auch", bestätigte sie.„Ich bin überzeugt, daß MUTTER sich aus Sicherheitsgründen zurückziehen mußte und sich jetzt irgendwo versteckt.Ich werde mit ihr reden, sobald wir mit denen fertig sind, die hinter uns her sind."Wieder einmal überraschte sie ihn.Sie hatte längst bemerkt, daß sie verfolgt wurden.Er lächelte.„Du bist eine bemerkenswerte Frau", sagte er.„Danke." Sie erwiderte das Lächeln.„Ich hoffe, du mußtest nicht allzusehr leiden."Er schüttelte den Kopf.„Halb so schlimm", beruhigte er sie.„Ich habe nicht viel davon gespürt, weil ich ziemlich schnell bewußtlos wurde."Er drehte sich um und blickte zurück.Die Sonne war nun schon fast hinter den Bergen verschwunden, doch die beiden Objekte, die ihnen folgten, waren gut zu erkennen.Sie blitzten im Widerschein der Sonne hin und wieder auf.Es waren zwei Antigravplattformen, die mit jeweils zwei Somergardisten besetzt waren.„Sie sind schneller als wir", stellte Sie so nüchtern fest, als seien sie nicht betroffen.Sie leitete einige Manöver ein, mit denen sie versuchte, in die bereits dunklen Bereiche zwischen den Bergen zu entkommen, doch vergeblich.Die Verfolger rückten immer näher.Alaska Saedelaere griff nicht ein.Er hätte die Platte nicht geschickter steuern können als sie, und ihre Kondition war darüber hinaus auch besser als seine.Allmählich rückten die Verfolger so weit auf, daß Einzelheiten zu erkennen waren.Beide verfügten über aufmontierte Energiekanonen.Dagegen waren sie selbst in den SERUNS nicht ausreichend geschützt.„Ich fürchte, wir müssen uns allmählich überlegen, ob wir verhandeln wollen", sagte sie, als sie die Berge verließ und auf die weite Wüste hinausflog.Im letzten Licht der Sonne tauchte sie in die Täler zwischen den Dünen.„Du hast recht", erwiderte er.„Uns bleibt nichts anderes übrig."Die Somergardisten nahmen ihnen die Entscheidung ab.Sie feuerten plötzlich mit Energiestrahlern auf sie, obwohl sie für gezielte Schüsse noch zu weit von ihnen entfernt waren.Ein Schwall glühendheißer Luft raste über Siela und den Terraner hinweg, richtete gegen sie jedoch nichts aus, da sie durch die SERUNS geschützt waren.Doch die Syntronik der Antigravplattform war der Hitze nicht gewachsen.Sie fiel aus, und die Plattform glitt steil in die Tiefe, da das Notaggregat kaum zehn Prozent seiner Normalleistung brachte.„Abspringen!" schrie Alaska Siela zu, und als sie zögerte, riß er sie mit sich.Sie stürzten von der Plattform und fielen aus etwa fünfzig Metern Höhe auf die Dünen.Noch im Fall bemerkte Sie, daß Alaska nicht in blinder Panik, sondern wohlüberlegt gehandelt hatte.Sie waren an der Abbruchkante einer langgestreckten und besonders hohen Düne entlanggeflogen.Jetzt schlugen sie an der Flanke der Düne auf und rutschten zusammen mit dem feinen Wüstensand in die Tiefe.Ihr Fall wurde auf diese Weise weich aufgefangen.„Eigenartige Spaße", seufzte sie, als sie am Fuß der Düne zur Ruhe kamen.„Du hättest mir ruhig ein wenig mehr Zeit lassen können [ Pobierz całość w formacie PDF ]