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.Auch jetzt kamen sie aus ihren Verstecken.Kam Gemjod war wie immer bei ihnen, sein ältester Bekannter auf dieser Seite der Grenze.Jedder stieg aus und begrüßte ihn herzlich.„Was führt dich endlich wieder zu uns, mein Freund?" fragte Gemjod.„Wir haben dich vermißt, weißt du das?"„Sicher", antwortete Jedder.„Wir werden uns auch wieder öfter treffen, wenn das Abkommen zwischen eurem und meinem Volk erst unterzeichnet ist - Ehrenwort! Aber jetzt geht es um meinen kleinen Hund.Ihr habt ihn nicht zufällig gesehen? Er ist wieder ausgerissen."„Nein", sagte Kam Gemjod und sah sich in der Runde um.„oder?"Alle Thorrimer schüttelten den Kopf.Jedder war ratlos.Was sollte er tun? Zortengaam war so riesig, daß es unmöglich war.Chessy in den verwinkelten Gassen zu finden.Er konnte natürlich dort nachsehen, wo seine Kinder immer mit ihren thorrimschen Freunden gespielt hatten, mit Mastos.Chmaanz und den anderen.Dort war der Hund schon gewesen.„Wir begleiten dich", bot Gemjod an.„Gemeinsam haben wir mehr Augen."Jedder nickte und ging voran.Diesen Teil der Stadt kannte er, auch wenn er ihn bisher nur nachts durchstreift hatte.Er rief nach Chessy und pfiff, aber kein Dackel kam aus den Schatten gelaufen.Und wenn Chessy nun gar nicht bei den Thorrimern war, sondern sich in Alashan herumtrieb? Aber das hatte die Hündin noch nie getan.Zortengaam mußte eine ungeheure Faszination auf das Tier ausüben - oder irgend etwas in Zortengaam.Sie gelangten dorthin, wo sich die Kinder immer aufgehalten hatten; tatsächlich zeigten sich schon bald ihre jungen Freunde.Mastos und Chmaanz mußten jedoch verneinen, etwas von dem Dackel gesehen oder gehört zu haben.Erneut dachte Jedder nach.Sollte er umkehren und darauf hoffen, daß Chessy inzwischen von allein nach Hause zurückgelaufen war? Es sprach alles dagegen, ihre Ausflüge waren bisher immer von Dauer gewesen.Was würde ein Thorrimer tun, der den Hund zufällig entdeckte - wo auch immer in der Riesenstadt das sein mochte? Er würde wissen, daß der Hund nicht aus Zortengaam stammte, sondern von den neuen Nachbarn.Wenn Jedder Glück hatte, war der Thorrimer vergleichsweise mutig und hatte keine Angst vor dem kleinen Tier.Das war eher unwahrscheinlich, aber denkbar.Was würde also dieser Thorrimer tun?Er würde hoffentlich gut genug informiert sein, um zu wissen, daß es in Zortengaam inzwischen eine Vertretung der Alashaner gab.Wenn Jedder also noch mehr Glück hatte, dann war der Thorrimer auch ehrlich und nahm sich zuerst ein Herz und dann den Hund und brachte ihn zu der ihm bekannten Niederlassung.Jedders Mitarbeiter wußten alle, daß er einen Dackel besaß.Sie würden Chessy schon in Empfang nehmen und den braven Thorrimer belohnen.Ja, überlegte er, so konnte es sein.Es war nicht gerade sehr wahrscheinlich, aber immerhin einen Versuch wert.Also kehrte er mit seinen Freunden um und verabschiedete sich am Gleiter von ihnen.Sie versprachen, die Augen aufzuhalten, und er stieg ein und flog davon, zu seiner Dienststelle in Zortengaam, nicht weit vom Zentralpalast entfernt.Und das Wunder war wahr geworden - wenigstens zum Teil' „Ja", sagte Jedders Mitarbeiterin, Mitchko Tanaa, eine knapp vierzigjährige Frau mit pechschwarzem, im Nacken zusammengebundenem Haar.Sie erledigte für ihn Schreibarbeiten und verwöhnte ihn sowie die Thorrimer, die sich bereits hierhertrauten, mit terranischen Süßigkeiten und Getränken.Momentan war keiner zu sehen.„Ja, es kamen drei Thorrimer mit einem Hund, und ich nahm gleich an.daß es deiner war."„Und?" fragte Jedder erleichtert.„Wo ist er?"„Ja, weißt du.In guten Händen! Jar Makromeer war nämlich gerade hier und war überaus interessiert an.Wie hieß der Dackel?"„Chessy", sagte Jedder, gefährlich leise.Seine Augen waren zusammengekniffen.Mitchko machte unwillkürlich einen Schritt zurück.„Chessy, genau.Jar Makromeer hat ihn sich.äh.ausgeliehen.Er wollte ihn nur dem König zeigen - und dann wieder zurückbringen, ehrlich! Nein, Jedder.tu mir nichts, genauso war es.Ich schwöre!"„Ich habe noch nie einer Frau etwas getan, nicht einmal meiner eigenen", knurrte Jedder Colusha.Er setzte sich.Mitchko eilte kurz in den Nebenraum und kam mit einer Tasse dampfendem Instantkaffee wieder zurück.„Entschuldige", sagte Jedder [ Pobierz całość w formacie PDF ]