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."„Seid ihr verrückt geworden? Wir haben uns zehn Monate lang draußen in der Galaxis den Arsch aufgerissen und wollen so schnell wie möglich ein paar tausend Galax in den Vergnügungszentren von Terrania verpulvern."„Ich wiederhole, Anflug auf die Erde verweigert, JACOBUS.Im Uranus-Orbit werdet ihr weitere Anweisungen erhalten."„Aber wir haben eine Ladung Flatterraupen von Xatrap an Bord.Wir haben ein Vermögen für sie bezahlt, und die Viecher sind gerade in totem Zustand leicht verderblich, Wachfort."„Das ist etwas anderes.Wenn eure Ladung schnell abgefertigt werden muß, werdet ihr bevorzugt behandelt.Fliegt die angegebenen Koordinaten an und bereitet euch darauf vor, durchsucht zu werden!"„Durchsucht? Klimpert ihr nicht mehr richtig? In Terrania darf der Zoll an Bord kommen, aber wer sonst einen Fuß auf mein Schiff setzt, wird."„JACOBUS, für solch einen Unfug habe ich keine Zeit.Ich muß mich heute noch um über achtzig weitere Schiffe kümmern.Flieg die überspielten Koordinaten an und warte dort weitere Anweisungen ab, oder dreh ab und verkauf deine Raupen meinetwegen an Imperator Bostich von Arkon."„Gilt das auch für mich?"„Wer spricht dort? Wieso benutzt du diese Frequenz? Identifiziere dich, VESTA-Kreuzer, oder wir lassen dich von einem Schiff der NOVA-Klasse stellen!"„Wachfort Fünfundsiebzig, mein Name ist Atlan, und ich bin sozusagen der offizielle Vertreter Camelots.Ich möchte reit Cistolo Khan sprechen, und bevor du mir jetzt mit irgendwelchen Vorschriften kommst, rate ich dir, kurz beim LFTKommissar nachzufragen, ob er mich empfangen will."„Verstanden, Atlan.Warte bitte unsere Nachricht ab!"„He, und was ist mit mir und meinen Flatterraupen?".„Nimm die genannte Position ein, Hermie Urnek, und bereite alles für eine Durchsuchung der JACOBUS vor."5.Magdarein Sie trafen sich, wie schon einige Male in letzter Zeit, in Magdarein, einem Stadtteil Terranias, der die von den Dscherro angerichteten Verwüstungen einigermaßen unbeschadet überstanden hatte.Atlans VESTA-Kreuzer - eins der fünf Beiboote der RICO, eines Moduls der GILGAMESCH, des Flaggschiffs der Cameloter - hatte bereits nach wenigen Minuten die Landeerlaubnis erhalten.Cistolo Khan hatte sich dabei verhältnismäßig unbürokratisch gezeigt.In letzter Zeit hatte sich nach Jahrzehnten des gar nicht vorhandenen oder zumindest stark abgekühlten Verhältnisses so etwas wie eine gewisse Vertrautheit zwischen dem LFT-Kommissar und dem unsterblichen Arkoniden gebildet.Khan war nicht dumm.Er hatte längst begriffen, daß die auf Terra verpönten Unsterblichen der Erde nichts Böses wollten.Dennoch war und blieb er in erster Linie LFT-Kommissar.Er wußte, wo seine Prioritäten lagen.Unauffällig suchte er nach Zeichen der Anspannung oder Erregung des Arkoniden, fand jedoch keine.Weder tränende Augen, schon gar keine fahrigen Gesten.Atlan schien die Ruhe selbst zu sein.„Hättest du gedacht", betrieb Cistolo Khan gekonnt das belanglose Vorgeplänkel, „daß es den Solmothen tatsächlich gelingt, die Völker der Milchstraße an einen Tisch zu bringen? Die Solmothen sind in aller Munde.Die terranischen Medien berichten praktisch ununterbrochen über das Wasservolk."„Nie und nimmer", konterte Atlan genauso nonchalant und strich sich mit einer überheblich lässigen Geste das lange Blondhaar von der Schulter.„Ich habe schon viel erlebt, aber diese Entwicklung ist wirklich erstaunlich.Du weißt, daß sich zur Zeit drei ihrer Schiffe auf Arkon Ibefinden und die Solmothen in Mirkandol als Beobachter und Berater -des Galaktikums fungieren.Das hätte ich ihnen niemals zugetraut."Wie eine Katze, die schleicht und schleicht und genau weiß, daß sie sich am heißen Brei die Zunge verbrennen wird, dachte der LFT-Kommissar und entschloß sich zu einem Tempowechsel, sozusagen zu einem schnellen, tödlichen Paß.„Du bist auf Arkon noch immer Persona non grata und darfst keinen Fuß auf deine Heimatwelt setzen", sagte er.„Das muß dich doch besonders hart treffen.Schließlich ist Camelot dank Ronald Tekeners Einsatz mittlerweile anerkanntes Mitglied des Galaktikums, und du könntest Camelots Sache wesentlich besser vertreten als der Smiler.Jetzt, da Perry Rhodan sich als Bote Thoregons in irgendwelchen weit entfernten Bereichen des Universums herumtreibt."Atlan machte sich nicht einmal die Mühe, ein gequältes Lächeln zu zeigen.„Ich habe volles Vertrauen in unsere Vertreter", sagte er.„Sei ehrlich, alter Freund", warf Cistolo Khan schnell ein.„Mit wem ich auch spreche, wohin ich auch schaue, alle sind der Ansicht, daß die Arkoniden es nicht ernst meinen.Ein doppeltes Spiel treiben.Daß Mirkandol ein gigantischer Schwindel ist, der nur den Zweck hat, den Völkern der Galaxis das Fell über die Ohren zu ziehen und die Vormachtstellung deines Volkes zu stärken.Bist du nicht auch dieser Ansicht?"„Schwierigkeiten gibt es überall", sagte der Arkonide.„Wie ich gehört habe, punktet Solder Brant ganz gehörig gegen Paola Daschmagan.Wenn das so weitergeht, wird er am achtzehnten August die Wahl gewinnen."„In letzter Zeit haben wir viel Boden wiedergutgemacht", erwiderte Khan.„Aber bald werdet ihr wieder genausoviel Boden verlieren", sagte Atlan.„Und falls Solder Brant die Wahl gewinnt, bist du die längste Zeit LFT-Kommissar gewesen.Was ich bedauern würde." Er lächelte entwaffnend.„Natürlich ist das eine rein persönliche Meinung und keineswegs die offizielle Auffassung der Cameloter"„Wieso werden wir Boden verlieren?"Schlagartig wich das Lächeln von Atlans Gesicht.„Vincent Garron", sagte er.Cistolo Khan schluckte.Und hielt nach tränenden Augen oder fahrigen Gesten Ausschau.Bemerkte weder das eine noch das andere.„Die Spatzen pfeifen es von den Dächern?" fragte der LFT-Kommissar.„Sozusagen.Sei gewiß, wenn ich es weiß, wissen es auch andere.An deiner Stelle würde ich mich darauf vorbereiten."Nun wußte der LFT-Kommissar, wieso Atlan um ein Gespräch mit ihm ersucht hatte [ Pobierz całość w formacie PDF ]