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.Der Mrii'Q kletterte ein Stück an der Wand empor.Er versuchte, die Hälfte der Tentakel gegen den Boden und die andere Hälfte gegen die Decke zu strecken.Es reichte nicht ganz.Die Gliedmaßen waren um wenige Zentimeter zu kurz.Er konnte keinen Druck ausüben.Ebenso erging es ihm mit den Wänden.Mrii'Qaaler ließ sich kraftlos zu Boden fallen und streckte die Tentakel in Monkeys Richtung.„Wenn du mich aus diesem Gefängnis holst, werde ich dir dein Leben lang alle Wünsche erfüllen.Du wirst keine Feinde mehr haben, Oxtorner."„Aber auch keine Freunde.Du frißt sie alle auf."Dieses Argument traf ins Schwarze.Der Mrii'Q wußte keine Antwort darauf, rückte Monkey statt dessen ein Stück näher.Der Oxtorner warf einen Blick auf sein Armband.Der winzige Minimalorter lieferte seit zwanzig Sekunden abweichende Werte des energetischen Spektrums innerhalb des Schiffes.Die KYRANTAR befand sich folglich im Metagravflug und würde nach wenigen Sekunden wieder in den Normalraum zurückstürzen.Wenn Phesender und Koy es geschafft hatten, geschah das unmittelbar vor der Leuchtfeuersonne ARK-23.In diesen kritischen Augenblicken mußte Ross endgültig auf den Hypersender zugreifen und ihn blockieren.Der arkonidischen Mannschaft durfte es nach dem Rücksturz nicht gelingen, einen Notruf abzuschicken.Wie es aussah, bemerkte bisher kein Syntron und kein Besatzungsmitglied, daß etwas nicht stimmte.Noch während dieser Gedanken erfolgte der Rücksturz.Monkeys Kalkulation schien aufzugehen.Die Hyperfunk-Antenne und die damit gekoppelten Energiespeicher blieben passiv.Dafür drang ein leises Wimmern in das Innere des Würfels.„Deine Helfer sind entdeckt", blubberte der Mrii'Q.„Jetzt bist du auf dich allein gestellt, Oxtorner.Du solltest die Gelegenheit ergreifen und ein Bündnis mit mir schließen."Mrii'Qaaler war schlau, aber nicht schlau genug.„Wir warten", entschied Monkey.Vier Minuten später zeigte eine weiße Lampe an, daß sich das Außenschott der Schleuse öffnete.Der Oxtorner bewegte sich rückwärts auf das Innenschott zu.Dem Mrii'Q jetzt den Rücken zuzuwenden hätte einen Nachteil bedeutet.Wenn das Wesen mit allen Tentakeln gleichzeitig auf ihn einschlug, konnte er trotz seiner widerstandsfähigen Haut das Bewußtsein verlieren.Die drei Siganesen hätten allein keine Chance gehabt, das Unternehmen weiterzuführen.Bullys Befreiung wäre noch vor Erreichen Arkons gescheitert.„Ich biete dir Reichtum", schrillte der Mrii'Q.„Für dich entvölkere ich Arkon und schenke dir den Planeten.Aber laß mich hier heraus!"Monkey spürte das kühle Metall des Innenschotts an seinem Rücken.Er erwiderte die Klopfzeichen mit dein Absatz des linken Stiefels.Das Schott öffnete sich und glitt im Zeitlupentempo auseinander.„Anhalten, sobald ich knapp hindurchpasse!" zischte der Oxtorner.„In Ordnung", vernahm er das leise Piepsen eines Siganesen.„Achtung, jetzt!"Blitzartig drehte sich Monkey um neunzig Grad und schlüpfte durch die Öffnung.Das Schott glitt zu, und gleichzeitig donnerten die Tentakel Mrii'Qaalers gegen das Metall.„Undankbarer Mensch!" schallte es Monkey hinterher.„Gemeinsam hätten wir so viel bewirken können."Es war sinnlos, dem Mrii'Q klarzumachen, daß er sich nie von seiner Instinktsteuerung würde befreien können.Und diese Steuerung bewirkte, daß er Lebewesen tötete und aussaugte, sofern sie für seine Ernährung geeignet waren.Ob er das auf Arkon oder auf Terra tat, spielte für ihn keine Rolle.„Major Ross meldet Vollzug", verkündete der größte der drei Siganesen über seinen Stimmverstärker.„Der Hypersender ist blockiert, das Schiff planmäßig in den Normalraum zurückgekehrt.Was wird aus dem da drinnen, Sir?"„Er bleibt unser Faustpfand.Wir lassen ihn nur dann heraus, wenn es nicht anders geht.Zur nächsten Waffenkammer, los!"Der Oxtorner verließ die Schleuse und folgte den drei Siganesen, die ihre Antigravs einschalteten und in Augenhöhe davonrasten.Der Arkonide unter der Tür stieß einen Schrei aus und brach bewußtlos zusammen.Monkey verpaßte ihm ein zusätzliches Narkotikum in Gestalt eines Pflasters, das er ihm unter die Nase klebte.Zusammen mit der Paralyse setzte es den Betroffenen für mindestens vier Stunden außer Gefecht.Nummer zwölf!In den Korridoren rund um die Maschinensektion lagen elf weitere Besatzungsmitglieder der vierzigköpfigen KYRANTAR-Crew.Wenn sie so weitermachten, dauerte es maximal eine Viertelstunde.Danach gehörte das Schiff ihnen.„Major Ross!" dröhnte die Stimme des Oxtorners durch den Korridor.„An die Arbeit!"Je schneller sie die Operation abschlössen, desto mehr Zeit blieb ihnen, um das Schiff für ihre Zwecke herzurichten.Das größte Problem stellte die Zentrale-Besatzung dar.Monkey überschlug, daß es sich um mindestens zehn Arkoniden handelte.Sie hatten eine Schirmstaffel um das Schiff gelegt und lieferten sich ein Gefecht mit anderen Schiffen.Dabei konnte es sich nur um die USO-Einheiten handeln.Der Rücksturz bei ARK-23 war also planmäßig erfolgt.Die Siganesen hüllten sich in ihre Deflektorfelder und kümmerten sich um die Maschinensektion.Zuerst würden die Arkoniden versuchen, das Schiff wieder hyperraumtauglich zu machen.Dazu mußten sie die Kontrolle über die Metagrav-Anlagen zurückgewinnen.Wenn es ihnen gleichzeitig gelang, die unterbrochene Verbindung zur Hyperfunkantenne zu überbrücken, hatten sie schon so gut wie gewonnen.Diese Arbeit konnte mit Hilfe einer ausgeschleusten Sonde bewältigt werden.Der Zeitaufwand betrug nicht mehr als zehn Minuten.Monkey stürmte weiter.Das Innere arkonidischer Korvetten kannte er im Schlaf.Er wandte sich nach rechts, stürmte auf die Sektion mit den Labors und den daran anschließenden zentralen Antigravschacht los.Am Schacht lauerten drei Raumsoldaten und nahmen ihn unter Beschuß.Der Oxtorner beachtete es nicht.Sein Individualschirm schluckte die Energie größtenteils, leitete den Rest an die Umgebung ab.Wie ein Geschoß fuhr er zwischen die verdutzten Schützen.Im Vorbeirennen hämmerten seine Fäuste gegen ihre Schädel.Er wünschte ihnen schöne Alpträume und warf sich in den Schacht.Einen Augenblick hing er in der Leere, dann stürzte er abwärts.Der Einsatzgürtel aktivierte sich automatisch und kompensierte den Ausfall des Schwerefeldes.In der Zentrale hatten sie seinen Standort erkannt und würden ab sofort alles versuchen, ihn am Vorwärtskommen zu hindern.Möglicherweise wußten sie sogar schon, wer er war.Aber das störte Monkey am wenigsten.Er hätte es als feige empfunden, sich mit dem Deflektor zu tarnen und auf diese Weise ans Ziel zu gelangen.Er erreichte die Hauptebene des Schiffes und schwang sich aus dem Schacht.Zwei Kampfroboter hinter dem Ausstieg schaltete er mit gezielten Schüssen seines Kombistrahlers aus.Die Maschinen explodierten.Trümmer trafen den Schutzschirm und prallten ab.Selbst ohne das energetische Hilfsmittel hätten sie auf der lederartigen, zähen Haut des Oxtorners keine Chance gehabt.Sie verkraftete Schüsse aus Impulsstrahlern, und Feststoffprojektile blieben erst recht in ihr stecken.An der nächsten Korridorkreuzung schaltete Monkey zwei weitere Arkoniden aus.„An die dreißig Ertruser-Kommandos", verkündete er laut über Funk Und jagte der Zentrale-Besatzung mit dieser kalkulierten Aussage wohl einen gehörigen Schrecken ein.„Beschränkt euch auf die Abschaltung der Schirmstaffel! Alles andere folgt danach.Und richtet so wenige Schäden an wie nur möglich!"Eine Antwort erhielt er nicht, aber das war bei einem derartigen Einsatz auch nicht erforderlich [ Pobierz całość w formacie PDF ]