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.„Welche Belohnung ist für mich vorgesehen?" Er hatte sich bereits erhoben und schickte sich an, auf die Öffnung in der Wand zuzugehen.„Kalbaron", sagte einer der Anatomen mit einer Stimme, klirrend wie Glas, „du musst dich gedulden.Der Terraner wird zuerst mit uns gehen!"Yrendir wirbelte zu mir herum.„Dieser Schwächling? Warum wird er bevorzugt?Ist er ein Überläufer.?" Sein Zischen ging mir durch und durch.„Wir diskutieren nicht, Kalbaron.Beruhige dich, oder ein anderer wird deine Stelle einnehmen."Ich spürte seine Blicke wie Dolche.Wäre es ihm ohne einen Nachteil für sich selbst möglich gewesen, er hätte sich spontan auf mich gestürzt.So starrte er nur zornig hinter mir her, als die Anatomen, nachdem sie meine Fußfesseln gelockert hatten, mich in den angrenzenden Korridor führten.Sie reichten mir nur bis unter die Achsel.Trotzdem versuchte ich erst gar nicht, sie zu überwältigen, denn für mich hätte es momentan nur zwei Fluchtwege gegeben.Zurück - dort wartete der Mor'Daer darauf, mir seine lebensverachtende Einstellung zu beweisen.Und vorwärts - in die Richtung kam ich ohnehin.Eine Wand öffnete sich vor uns.Ich blickte in eine gleißende Lichtfülle, die mich nicht mehr als vage Silhouetten erkennen ließ.„Geh ruhig weiter!", sagte einer der Anatomen hinter mir.„Niemand hat vor, dir Schreckliches anzutun."„Was soll ich dann hier? Ein Verhör?"„Du befindest dich in den besten Händen, Terraner Wir werden nichts anderes tun, als deine Gesundheit zu überprüfen."Der Raum war eine Art Operationssaal.Nicht sonderlich groß, stellte ich fest, aber mit Apparaturen voll gestopft, sogar von der Decke hingen sie herab.Von wo das grelle, keinen Schatten werfende Licht kam, konnte ich nicht erkennen.Das alles hatte wenig Ähnlichkeit mit terranischen Medocentern.Eher erinnerte es mich an die Vorstellung eines Schreckenskabinetts, in dem seelenlose Technik herrschte.„Du musst nicht befürchten, deine biologischen Daten könnten gegen dein Volk verwendet werden", hörte ich den Anatomen sagen.„TRAITOR schont alle Ressourcen, soweit es eben geht.Außerdem wurden längst Hunderte deines Volkes und der zugehörigen Seitenlinien seziert und analysiert."Sollte mich das beruhigen? Eher schnürte sich mir die Kehle zu.„Ich fühle mich absolut gesund", protestierte ich.„Eine Untersuchung ist keineswegs erforderlich."Ich verlor den Boden unter den Füßen.In der Helligkeit hatte ich es nicht sofort bemerkt, und erst jetzt registrierte ich das kaum wahrnehmbare Flimmern, das mich einhüllte.Ein energetischer Konturschirm.Als ich die gefesselten Hände zur Seite stieß, wich das Flimmern sofort zurück.Erst im Zentrum des Raumes löste es sich irrlichternd auf, nachdem es mich in eine waagerechte Position gebracht hatte.Ich war kaum mehr fähig, mich zu bewegen.Die Maschinen rückten näher, sie hüllten mich ein, aber noch hielten sie Abstand.Vergeblich versuchte ich, irgendeine Vorrichtung zu identifizieren.Unsichtbare Hände drehten meinen Kopf in die gerade Lage zurück.„Beruhige dich!" Die Stimme des Anatomen erklang aus einem Akustikfeld.„Ich beginne mit der Überprüfung deiner Körperfunktionen.Je weniger du dich sträubst, desto schneller kann ich dich wieder freigeben."Mein Schädel wurde abgetastet.Von einem schwachen Lufthauch, der rhythmisch, Millimeter für Millimeter, über die Schädeldecke wanderte.Die einzelne Berührung erschien sogar angenehm, erst die stete Abfolge geriet zur Tortur.Wie lange? Ich verlor sehr schnell das Zeitgefühl.Mein Gehirn interessierte die Anatomen.Zweifellos alles, was in dem neuronalen Netz der Nervenzellen und meinem Zentralnervensystem manipuliert worden war.Vergleichswerte lagen ihnen vor, hundertfach sogar, hatte mir der Anatom indirekt zu verstehen gegeben.Vielleicht war es ihre Aufgabe, meine Mentalstabilisierung rückgängig zu machen.Unmöglich.Aber was wusste ich schon von den neurochirurgischen Möglichkeiten einer Skapalm-Bark?Der Aktivatorchip dämpfte meine wachsende Erregung.„Ich werde nichts sagen!" Die eigene Stimme erschreckte mich.Sie klang dumpf und stockend, bei weitem nicht so fest, wie ich es mir gewünscht hätte.Der Luftdruck wanderte inzwischen die Schläfen entlang.„Nein!", keuchte ich.„Hört auf damit! Ich verfluche die Kolonne, ich."Da war eine flüchtige Berührung im Nacken [ Pobierz całość w formacie PDF ]